In Kals war „Schafwandeln“ angesagt

Beim Schafalmabtrieb wurde geblökt und auch gemeckert.

Mehr als 1.000 Schafe und auch einige Ziegen verbringen alljährlich die Sommermonate auf den Berghängen hoch über dem Kalser Dorfertal in der wildromantischen Granatspitzgruppe.

Noch vor den ersten Schneefällen im Gebirge, werden Ende September die Tiere von den Bauern im Bereich der Ochsenalm gesammelt und durch die Dabaklamm ins Tal zum Sammelplatz in Kals Großdorf getrieben.

Dort trennen die Schafbauern aus Kals, dem Osttiroler Pustertal und aus Oberkärnten die Tiere und teilen diese, anhand ihrer Markierung, am sogenannten Scheideplatz ihren Besitzern zu.

Anschließend werden die wolligen Tiere in große Transporter verladen und zu ihren jeweiligen Heimathöfen transportiert.

Expa-Fotograf Hans Groder belgleitete die zottelige Karawane und hielt für alle DOLOMITENSTADT-Leser die besten Eindrücke fest.

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