Tiefenbacher tritt als TVB-Aufsichtsrat zurück

Turbulente AR-Sitzung stellte Weichen in Richtung Matreier Schwimmbad.

Turbulent verlief die Aufsichtsratssitzung des TVB Osttirol am Dienstag, 9. Oktober. In Fortsetzung des vor Kurzem vom Vorstand festgelegten Prioritätenplanes wurde im Aufsichtsgremium zunächst über die konkrete Umsetzung der ins Auge gefassten Projekte diskutiert. Einstimmig wurde beschlossen, 150.000 Euro für das Thermalwasserprojekt im Defereggental und 1,5 Mio Euro für den Ausbau des Golzentipp-Skigebietes zu budgetieren. Auch die Cofinanzierung des neuen Speicherteiches auf dem Lienzer Zettersfeld mit 1,5 Mio Euro wurde im Konsens abgesegnet.

Die Geister schieden sich dann aber bei der Schwimmbadfrage. Schon 2013 will der Matreier Bürgermeister und stellvertretende TVB-Obmann Andreas Köll in seiner Gemeinde den Bau eines 20-Millionen-Erlebnisbades beim Goldried-Hotel in Angriff nehmen. Großteils soll es zwar aus Privatmitteln finanziert werden, aber auch hohe Förderungen durch das Land und zwei Millionen aus dem Topf des TVB-Osttirol werden für die Umsetzung benötigt.

Auf Antrag eines Mitglieds wurde über dieses Projekt im Aufsichtsrat geheim abgestimmt. Eine Mehrheit entschied dafür. Das Lienzer Schwimmbad war dann in der Sitzung ebensowenig Thema, wie der Flugplatz, für den man ursprünglich eine Kostenspritze von 200.000 Euro beschließen wollte. Sie kam nicht einmal zur Abstimmung, womit für heuer die Sanierungspläne passé sein dürften.

Reinhard Tiefenbacher, Moosalm-Wirt und Lienzer Gemeinderat, ist aus dem TVB-Aufsichtsrat zurückgetreten und fordert sofortige Neuwahlen. Foto: Martin Lugger

Die Sitzung gipfelte am  Ende im Rücktritt Reinhard Tiefenbachers. Der Hochstein-Hotelier und Lienzer Gemeinderat forderte gegenüber dolomitenstadt.at sofortige TVB-Neuwahlen und begründet in einer Aussendung seinen Schritt damit, dass er nicht für zusätzliche Millionenverpflichtungen des TVB mitverantwortlich sein möchte. Neben einer verbindlichen, vor der TVB-Fusion eingegangenen Verpflichtung gegenüber der Schultz-Gruppe von 1,2 Mio Euro seien mit Speicherteich, Golzentipp und Matreier Bad insgesamt fünf Millionen Euro an Krediten beschlossen worden. Nur für das Speicherteich-Projekt gebe es eine Gegenfinanzierung über erhöhte Aufenthaltsabgaben.

Bei bestehenden Verbindlichkeiten von 9,5 Millionen summiere sich „der Rucksack für zukünftige Funktionäre“ auf 16 Millionen Euro: „Ich kann dies nicht mitverantworten, ziehe daraus meine Konsequenzen und trete mit sofortiger Wirkung als Aufsichtsrat des TVB Osttirol zurück“.

Bei allen Millionenspielen der offenbar nur auf Papier zu einer gemeinsamen Region verschmolzenen Osttiroler Teilregionen darf nicht übersehen werden, dass sämtliche Darlehenswünsche und -pläne des TVB und seiner Teile einer aufsichtsbehördlichen Genehmigung bedürfen. Diese Genehmigung erteilt das Land.

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17 Postings bisher
hoidanoi vor 5 Jahren

@ FRBR - In Klz war wenig Platz deshalb hier noch einmal: Von der GV wird der AR gewählt. Der AR besteht in Osttirol aus 12 (je 4 Personen pro Stimmgruppenliste) sowie 2 Gemeindevertretern. Laut Tis erfolgt die Wahlberechtigung so: § 12. Wahlen: (1) Die Vollversammlung hat getrennt für jede Stimmgruppe aus deren Mitte die gleiche Anzahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates auf die Dauer von fünf Jahren zu wählen. Die Wahl des Aufsichtsrates wird von einem Vertreter des Amtes der Landesregierung geleitet. Aus jeder Stimmgruppe ist ein Beisitzer zur Unterstützung des Wahlleiters bei der Überwachung der Stimmabgabe und der Auszählung der Stimmen beizuziehen.

(2) Wahlberechtigt und in den Aufsichtsrat wählbar sind nur die Mitglieder der jeweiligen Stimmgruppe. Für eine juristische Person, eine Personengesellschaft des Handelsrechts oder eine eingetragene Erwerbsgesellschaft wählbar sind die zur Vertretung befugten Organe, für Personengemeinschaften, die nach bürgerlichem Recht nicht rechtsfähig sind, ein schriftlich bevollmächtigtes Mitglied der Personengemeinschaft. Von der Wählbarkeit ausgeschlossen sind Personen, die vom Wahlrecht zum Landtag aus anderen Gründen als wegen des Fehlens der österreichischen Staatsbürgerschaft ausgeschlossen sind.

(3) Der Wahlleiter hat vor dem Beginn der Wahl der Mitglieder des Aufsichtsrates eine Frist von mindestens einer Viertelstunde und längstens einer Stunde festzusetzen, innerhalb der ihm jeder Wahlberechtigte einen schriftlichen und unterfertigten Wahlvorschlag übergeben kann. Nach dem Ablauf dieser Frist dürfen dem Wahlleiter keine Wahlvorschläge mehr übergeben werden. Wahlvorschläge müssen mindestens die Namen so vieler wählbarer Personen aus der Stimmgruppe des Übergebers enthalten, wie Mitglieder in der betreffenden Stimmgruppe zu wählen sind. Wahlvorschläge, die nicht die erforderliche Anzahl von Namen wählbarer Personen enthalten oder nicht unterfertigt sind und trotz Aufforderung des Wahlleiters nicht unverzüglich ergänzt werden, sind ungültig. Der Wahlleiter hat die ihm übergebenen Wahlvorschläge nach der Reihenfolge der Übergabe mit A, B, C usw. zu bezeichnen und sie unter Nennung der jeweiligen Übergeber der Vollversammlung bekannt zu geben. . Das ist ein wenig verwirrend und das soll's wohl auch sein. Zu Deiner Frage: Ohne Kollaboration mit anderen "besten" Köpfen ist schon die Nominierung schwierig. Pro Wahlvorschlag pro Stimmgruppe sind mindestens 4 Personen nötig, um überhaupt zur Wahl zugelassen zu werden. Das erfordert in jedem Fall eine schon im Vorfeld nötig Abstimmung der gemeinsamen Interessen. Um gewählt zu werden, ist eine Darstellung der eignen Ideen sicher ratsam. Der Wettbewerb der Ideen sollte den Ausschlag geben. Die Umsetzbarkeit wird schon alleine aufgrund der akutellen Performance mehr als schwierig. . Wer will übrigens PK?

FRBR vor 5 Jahren

Zur anstehenden Wahl im TVBO! Ein Prinzip der besten Köpfe sollte verfolgt werden, aber die verschiedensten Anstrengungen von Gruppierungen, jeweils Listen für alle Stimmgruppen zu erstellen, läuft dem Prinzip entgegen. Zudem ist jede Gruppierung/Listung schon in Meinung und Zielsetzung vorgeprägt. Schön wäre es, wenn zur GV eine Personenliste von Kandidaten je Stimmgruppe vorliegt, und dann jeweils die Personen direkt gewählt werden könnten. Wie es jetzt aussieht müsste ich, wenn ich z. Bsp. FT wieder haben möchte ( Konjunktiv ) Herrn Kreuzer akzeptieren, oder umgekehrt. Zudem wird dann jede Liste auf dem mehr oder minder präsentiertem Programm festkleben und vielleicht gute Ideen anderer Listen negieren. Bitte Hodanoi ( oder wer immer sich da gut auskennt ) um Auskunft wieweit so eine Vorgehensweise realisiert werden könnte.

senf vor 5 Jahren

die neuwahl steht an, man merkt es an den intensiven tälerbesuchen des obmannes ft - er hat seine kanditatur ja angekündigt. neue mitstreiter (mitstimmer) sollen gefunden werden. fragt sich nur wozu! die mittelfristige budgetplanung und die gefassten beschlüsse des tvb lassen dank köll keinen spielraum oder gar erfolgsstorys in der kommenden periode zu, und das sollten die neulinge bedenken. für ft ist die funktion logisch, ist doch das stark überzogene und unmenge an zinsenbringende girokonto des tvb bei seiner bank angesiedel und eine gute garantie. gehaltskostenanteile des funktionärs finanzieren sich über die nächsten jahre logischerweise von selbst. . freundschaftsdienste wie giro, ö-radrundfahrt, eisenbahnfreunde, u. v. a m. sollen schließlich auch weiter erhalten bleiben, dafür gibts ja den tvb als braven zahler. und wenn dann die osttiroler tourismusunternehmer durch ihre intensiven werbeaktivitäten wieder erfolgreiche saisone bewirken, dann erhalten - wie üblich - gewisse personen bunten federnschmuck. lebendiges urtirol - bleib uns noch lange erhalten!

PdL vor 5 Jahren

Schafft diesen Tourismusverband ab!

Ist doch nur eine zusätzliche Geldquelle für ewig gierige Funktionäre.

Diese Funktionäre haben keine Ahnung was wirklich harte Arbeit ist, aber die kleinen Privatzimmervermieter rauben sie aus.

Wenn ich an meine Mutter denke, die 25 Jahre lang Gästezimmer vermietet hat, von 05:00 Uhr in der Früh bis oft spät in die Nacht hinein, Tag für Tag, Nacht für Nacht, ohne Urlaub, höchstens mal ein kleiner Tagesausflug ging sich aus.

Diese überheblichen Funktionäre sollten sich schämen, daher nochmals meine Forderung schafft diesen Zwangsgebührenverein ab, er ist zu nichts nütze und schadet nur Osttirol.

Allein wenn ich an diese idiotische Rodelbahn denke, die den Hausberg von Lienz aufs peinlichste verschandelte, dann müsste man eigentlich die Funktionäre vor Gericht stellen!

nanny vor 5 Jahren

Dann bleibt als Hoffnung nur, dass das Land dieses "Sonderprojekt Bad Matrei" stoppt. Dass der ohnehin total übertschuldete TVB noch Matreier Sonderwünsche (auch Matreis Gemeindekasse ist doch leer?) genehmigt und nur einige wenige protestieren - erstaunlich. Lienz als Bezirkshauptstadt bekommt keine Förderung für das Bad? Wird nicht einmal angesprochen? Faszinierend finde ich, wenn auch mit komischem Gefühl in der Magengrube, wie durchsetzungsfähig anscheinend AK ist, besser könnte auch kein Potentat seine Interessen wahrnehmen. Denn bis auf wenige "lassen sich alle unterbuttern", wenns um AK geht - wirklich faszinierend.

hoidanoi vor 5 Jahren

Fögers Antwort kam also schneller, als die Funktionäre das wohl erwartet hatten. Systematisches hinter permanenter Verschuldung zu vermuten, liegt nahe. Pikant an der Angelegenheit ist, dass der Obmann sich wohl eines Besseren besonnen hat und dieser Wunsch-Liste per se nicht seinen Sanctus gab. Was heißt, dass das andere stimmberechtigte Vorstandsmitglied, Josef Lugger aus Obertilliach, sein Ja-Wort gab. Was nicht verwundert, wünscht man sich in Obertilliach sehnlichst - auch aus nachvollziehbaren Gründen - eine Instandsetzung des Golzentipp. . Der Aufsichtsrat gibt sich eins ums andere Mal unkontrolliert in seinen Beschlüssen. Andreas Köll beherrscht sich um so weniger, stellt aber in Abrede, jemandem das Messer auf die Brust zu setzen. Dass er nicht gesagt haben will, was er wohl vor Zeugen bekundete, gar von Verleumdung - Klage, ik hör Dir trapsen - spricht, und dann noch hinter her schiebt, er sei ja gar nicht im Aufsichtsrat stimmberechtigt, erheitert. Dass er sein Stimmrecht im Vorstand mit dem nötigen Nachdruck einzusetzen weiß, zeigt der Eingang der Wunschliste in den Aufsichtsrat gegen den erklärten Willen des Obmanns. . Gerhard Fögers Aussage sollte Mahnzeichen für den Aufsichtsrat sein. Der gerne gegen Griechenland gewendete Finger könnte bald auf aussichtslosen Räte zeigen. Die Bedürfnisse der Obertilliacher sind zu verstehen. Sie kommen erst sehr spät zum Zuge, nachdem die Ski-Schaukel-Kals-Matrei verwirklicht ist, der Hochstein kaputtrenoviert wurde, Sillian seine Lifte großteils sanierte. Dass Köll über den Umweg des TVB ein Matreier Schwimmbad zu installieren versucht, überrascht nicht. Er versucht es, mit allen Mitteln. Dass der Aufsichtsrat aber Nichts, aber schon gar Nichts aus den Vorgängen der Vergangenheit gelernt zu haben scheint, ist hingegen sehr überraschend. Sich später wahrscheinlich auf die Position zu verlegen, das Land habe eben die hochtragenden Pläne verhindert, habe die Zügel in die Hand genommen, ginge undemokratisch vor, wirkt angesichts leerer Kassen ebenso verhersehbar wie einfältig. Sie sollten gehen, die Aufsichtsräte. Sie können oder wollen nicht, wie's scheint. Sie sollten sich zumindest in seinem Abgang ein Besipiel an Reini Tiefenbacher nehmen, aber nur darin.

franzgrimm vor 5 Jahren

Aus der TT kopiert A.K.: mit den Worten „sonst werde ich in Zukunft bei jedem Lienzer Projekt dagegen sein – denkt‘s nach“ des kenn ma doch irgendwoher? Allerdings hat er anstelle von "Lienzer" andere, bei welchen er sehr viel leichter Druck machen konnte, Orte angeführt! Aber Zeugen werden wir dafür keine,"Ihhhaaa-nit" finden. Ehrlich gesagt: Ich sehe Schwarz! Ein Privater Unternehmer, ohne Hauptwohnsitz in Osttirol, erhält mehr Förderung als der gesamte Verband nach oder mit der Fusionierung Schulden (gemacht) hat. Den Vergleich mit den Nächtigungen müssen wir trotz allen noch nicht scheuen! Und das Beste des Artikels zum Schluss,wiederum aus der TT kopiert : Gerhard Föger, erinnert an den notwendigen Sanierungskurs. „Wir werden uns die Beschlüsse genau ansehen.“ Und dann erfolgte eine scharfe Breitseite auf Andreas Köll. „Die Tourismusabteilung als Aufsichtsbehörde wird jedenfalls nicht zulassen, dass das System Matrei auf den gesamten Bezirk ausgedehnt wird.“ Meine Frage dazu: Warum habt ihr dann das System Matrei -Jahrelang- zugelassen? Werte verantwortliche,macht's euch bitte wieder trocken,nachdem alles in die Hose ging!

senf vor 5 Jahren

sechs kommentare zu tiefenbachers Abgang mit recht persönlichen eindrücken, aber keine äusserung zum desaster der finanzwirtschaft. wenn auch die beschlossene erhöhung des schuldenberges um etwa 40% auch jetzt auch noch nicht schlagend wird, so wirft sie doch alle erforderliche und verlangte spargesinnung über bord. köll hat es bereits früher geschafft, anstatt wasser aus sinkenden schiffen zu pumpen, eben wasser hineinzuschütten und rechtzeitig abzuspringen. den wahren schuldenverursacher des ehemaligen tvb oberes iseltal läßt sich leicht nachvollziehen, aber köll, der in schwarzen kreisen bewunderte Kapitän weiss, dass zeit wunden heilt und vergessen lässt. der tvb übernimmt also verpflichtungen in unermesslicher höhe, für die er laut aufsichtsbehörde gar nicht zustänig sein darf. Köll schnalzt und die zeigefinger erheben sich. egal was passiert. vielleicht auch in der absicht, dass sich aufgrund der unbewältigbaren schulden bei der kommenden VV niemand mehr stellt - ausser der alte AR und VS. Vielleicht aber auch in der absicht, vor dem abgang alten freunden noch gute dienste zu leisten. hoch lebe das lebendige urtirol mit seinen deppen, die sich alles gefallen lassen.

42na95 vor 5 Jahren

Die Frage ist doch, wie kommen solche Typen überhaupt in ein solches Amt ?

Konstruktivist vor 5 Jahren

Irgendwann sind dann ja auch wieder GR Wahlen und da wirdsich der Herr Gemeinderat wohl auch vor der Verantwortung drücken und das sinkende Schiff verlassen, denn mehr gewinnen kann er eigentlich nicht mehr. Ich finde es nur sehr schade, dass es den Herrschaften in ihren politischen Funktionen so leicht macht. Die Geldflüsse (in seinem Fall wohl eher Ströme) sollten beleuchtet werden und erst dann sollte man es erlauben (oder auch nicht) dass sich die Herren und Damen ins gemachte Nest verdrücken....

hoidanoi vor 5 Jahren

Servus Realist, vom Plural möcht ich absehen, soll's doch bei einem Kommentar bleiben. . Reini geht und tut das reichlich spät. Seine Leistung ist überschaubar. Ihm Böses hinterher zu rufen, wäre unfreundlich. Es ist anzunehmen, er wollte nichts Böses, wollte nur das Beste, auch für sich und seine Pläne. Dass er ohne Fortune und ohne Weitsicht, geschweige denn gute Berater mehr Mut als Können bewies, ist eine Sache. Dass er endlich Konsequenzen gezogen hat, eine andere. Viel zu spät, aber doch. Das ist ihm anzurechnen..

Reini Tiefenbacher hat den Schritt in die richtige Richtung gewagt, nur folgten ihm die andern nicht, was bedauerlich ist. Sie haben erneut eine Chance für eine Neuausrichtung des Verbands mutwillig in den Sand gesetzt. Darüber hinaus binden sie die Finanzkräfte des Verbands, zwingen zukünftigen Funktionären ihren Willen auf. Von Verantwortungsbewußtsein keine Spur. Eher das Verteilen von Vorwahlzuckerln, die allesamt vom Good Will des Landes abhängen. So wird dem geneigten Mitglied vorgegaukelt, es passiere was. Das geneigte Mitglied glaubt das vielleicht sogar und so stünde möglicherweise einer Wiederwahl der Proponeten nichts im Wege. Der Aufsichtsrat spielt mit Geld, das er nicht hat, negiert die Warnschüsse des Landes und verlässt sich darauf, dass Platter, so er denn erstmals gewählt würde, ählich knieweich seinem Steigbüglehalter Geld nachschießen wird, wie es der Tousimsurefernet schon wiederholt getan hat. . Das Spiel der Wahlgeschenke ist eröffnet. Der Landeshauptmann von Köll Gnaden will gewählt werden, die jetzigen Funktionäre des TVB anscheinend wieder. Keines der Vorhaben ist ohne Landesmittel finanzierbar. . Das Trauerspiel geht weiter und weiter und weiter. Die Sanierung des Flughafen ist vertagt. Vertagen bis zum St. Nimmerleinstag. Am Ende wird Dr. Föger wieder Machtwörter sprechen. Die Funktionäre werden sich fügen, dankbar, selbst keine Entscheidungen treffen zu müssen. . Reini Tiefenbacher geht und das ist gut so. Die Anderen klammern sich fest, ebenfalls ohne Fortune, schlecht beraten, vor allem aber mit Mut, der an Verzweiflung erinnert. Reini Tiefenbacher spricht erstmals Tacheles. Reini Tiefenbacher geht. Die Andern sollten ihm folgen. Schleunigst.

anton2009 vor 5 Jahren

Niemand weint ihm eine Träne nach!

feni vor 5 Jahren

a bissl hot da hr. tiefenbacher jo vor seinem fenster rausgeworfen wenn ma schaug, wos do olls mittlerweile so umalieg ;) . i wa awe fiawitzig, wieviel b ihm hetz so liegenbleib und wos für die oan ibableib. er mochts oba e gonz recht, weil wenns in schienschtn isch, soll ma a gien ;). er hot a viel fia uns (ihn) getun ;).

beobachter52 vor 5 Jahren

Gerade er? Gerade der Wirt der Moosalm, der durch den Ausbau der Hochstein Sektion 1, der Rodelbahn .... aus seinem Almgasthof ein Viersternehotel gemacht und und dabei als TVB Funktionär und als Lienzer Gemeinderat nicht über Schulden durch den TVB nachdachte, gerade er kann nun nicht mehr verantworten, dass der "TVB Osttirol ein Selbstbedienungsladen für Funktionäre" wird! Recht hat er, denn er braucht ja nichts mehr - Tiefenbacher hat alles (auf Kosten der Allgemeinheit) erhalten ...

realist vor 5 Jahren

wo sind denn nur die kommentare von HOIDANOI! *gggg*

franzgrimm vor 5 Jahren

Ich lach mich kaputt!!! Einer derjenigen,welcher mitverantwortlich für das Finanzielle Desaster am Hochstein ist und dort das öffentliche Geld mit beiden Händen das Fenster hinausgeworfen hat, kann dies nicht mitverantworten..... Ist sicher nicht angenehm, wenn man auch anderen Regionen Zugeständnisse machen muss, und sei es eben wie diesmal im "Kaiserreich". Das Tränenvergiessen über seine Entscheidung wird sich vielerorts in Grenzen halten.

wiederdahoame vor 5 Jahren

Böse Zungen würden ja behaupten, er braucht ja auch nicht mehr im TVB-Vorstand zu sein, er hat ja eh alles, was er wollte, erreicht, neuer Lift, Erlebnisberg Hochstein, Kletterpark und die Rodelbahn. Nur das mit dem Asphaltieren seiner Zufahrt = Rodelbahn ging sich nicht aus..