Blasisker kritisiert Förderstopp für Almbauern

Josef Blasisker merkt an, dass die Versäumnisse nicht bei den Bauern liegen.

Josef Blasisker kann nicht nachvollziehen, warum Osttirols Almbauern für ein Versäumnis der AMA auf Fördergelder warten müssen. Foto: Martin Lugger

Kein Verständnis bringt der Lienzer FPÖ-Gemeinderat für die Vorgangsweise der Agrarmarkt Austria (AMA) auf, die rund zwei Drittel der Almauftriebsprämie vorübergehend eingefroren hat.

Immerhin handle es sich nicht um ein Versäumnis der Bauern, sondern um ein Versäumnis der AMA. „Daher soll und muss die AMA die Almförderung auszahlen“, fordert Blasisker.

Dies sei wirtschaftlich notwendig, da die Almbesitzer und –bewirtschafter nur mit den Fördergeldern Löhne und Sachleistungen bezahlen könnten. „Warum soll man kein Geld erhalten, wenn andere Schuld sind?“, fragt Blasisker.

Weil die Kontrollen in Sachen Almförderung noch nicht beendet worden sind und daher zahlreiche Landwirte kein Geld erhalten, hat sich die Tiroler Landwirtschaftskammer inzwischen für einen Vorschuss ausgesprochen. Allerdings ist das zu kompliziert und zu bürokratisch“, kritisiert Blasisker.

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