Starker Dezember durch Zuwachs an Gästebetten

Toller Saisonstart für die Urlaubsregionen Nationalpark Hohe Tauern und Defereggental. 

Aufgrund des Zuwachses an Qualitätsbetten geht es mit Osttirols Tourismus aufwärts. Foto: grafik Zlöbl

Als „fulminanten Start in die Wintersaison 2012/2013“ bezeichnen die Verantwortlichen der Osttirol Werbung den Dezember 2012. Kein Wunder, zeigen doch die statistischen Auswertungen, dass bei den Gesamtnächtigungen in Osttirol ein sattes Plus von 13,23 % im Vergleich zum Dezember 2011 verbucht werden konnte. Verbrachten die Gäste im Dezember 2011 noch 116.841 Nächtigungen im Bezirk, so waren es 2012 insgesamt 132.298 Nächtigungen.

Zu den großen Gewinnern zählt vor allem die Nationalparkregion Hohe Tauern mit 40.051 Nächtigungen. Das entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Steigerung von 7.849 Nächtigungen (+ 24,37 %). Ebenfalls stark zulegen konnte die Urlaubsregion Defereggental mit einem Plus von 15,69 % (25.052 Nächtigungen) gegenüber Dezember 2011. Damals verbuchte man 21.654 Nächtigungen.

Mit fünf neuen Qualitätsbetrieben startete man im Dezember voll durch, wodurch in Osttirol eine enorme Wertschöpfungssteigerung erzielt werden konnte. „In Kals war mit der Eröffnung des neuen Gradonna Mountain Resort der Familie Schultz die neue Qualitätsoffensive besonders spürbar, was sich auch im positiven Winterergebnis in der Nationalpark Region Hohe Tauern widerspiegelt“, freut sich die Geschäftsführerin der Osttirol Werbung, Barbara Nussbaumer.

Aber auch die übrigen Tourismusregionen wuchsen um 1.000 neue Qualitätsbetten an. Zu finden sind diese im Aparthotel Holunderhof an der Talstation der Lienzer Bergbahnen, im Aparthotel „Dolomit Royal“ in Sillian, im Alpinpark in Matrei sowie im Dolomitengolf Resort in Lavant.

Doch nicht nur mit der Eröffnung der neuen Betriebe legten die Übernachtungen zu, auch ohne die neuen Betten konnte in Osttirol im Zeitraum vom November-Dezember 2012 ein Plus von rund 9 % erreicht werden.

Auffällig ist die positive Entwicklung der Ankunftszahlen. Bei den Nationen stammen 53 % der Urlauber aus Deutschland und 18 % aus Österreich. Das ergibt bei den deutschen Gästen ein Plus von 14,2 % im Vergleich zum Dezember 2011. Bei den österreichischen Urlaubern steigerte man sich um 5,6 %.

Die genauen Zahlen und Fakten können alle Dolomitenstadt-Leser in dieser Tabelle einsehen.

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2 Postings bisher
hoidanoi vor 5 Jahren

Ich freu' mich.

Einerseits, weil ein neuer Stil in der Präsenstation der Nächtigungsstatistik Einzug gehalten hat. Den Beherbergern wird gratuliert. Ihre Leistung wird anerkannt. Zum anderen freu' ich mich, weil die Nächtigungszahlen zumindest im Dezember angezogen haben. Was neben einem veritablen, hochqualitativen Bettenzuwachs schlicht auch einer besseren Feiertagsverteilung als im Jahr 2011 geschuldet ist. Daraus schon einen Trend für den noch zu bewältigenden Winter abzuleiten ist möglich, wenn auch nicht gerade auf einer dichten Datenlage fundiert. Wobei so ein aufwärtsweisender Nächtigungstrend dringend notwendig ist. Vor allem für die Beherberger, die mit ihren Investitionen eine hohe Risikobereitschaft angesichts schwacher Winter der Vorjahre bewiesen haben. Aber auch der TVB hat noch an Investitiosnkosten zu kauen, die in der Vergangenheit nicht wie geplant abzudecken waren.

Auch freu' ich mich, weil die Daten immer besser aufbereitet zum Mitglied gelangen, wenn auch immer noch unverständlicherweise nicht direkt zu ihm - was mit einem einfachen Mausklick und einem Mailverteiler leicht möglich wäre. Vielleicht ändert sich da auch noch was, soll doch laut Ankündigung Franz Theurls eine TVB-Homepage-Redaktion gegründet werden. Die Redaktion könnte dann überlegen, dass dem Mitglied mittels Intranet ein Zugang zu Daten, Fakten und Marketingvorhaben möglich gemacht wird.

Eine derartige Schnittstelle könnte es den Mitgliedern in eigenen Foren ermöglichen, sich mit dem Marketing der OW zu vernetzen, sich einzubringen, Messebearbeitung aktiver wahrzunehmen, Produktentwicklungen zu forcieren und Ähnliches mehr. An Dynamik hätte eine derartige Einrichtung viel zu bieten, ganz besonders in der Frage der Fortbildung von Mitarbeitern, sowohl des TVBs wie auch der Beherberger und Gastronomen selbst. Die Professionalisierung auf diesem Weg voran zu treiben, wäre eine große Chance. Von der möglichen Optimierung der Motivation zu mehr Zusammenarbeit und einem Kennenlernen der Anliegen der jeweils anderen Mitglieder ganz zu schweigen.

Das Verbandsgebiet ist groß. Wege sind da oft auch schon in den Köpfen der Mitglieder weit und beschwerlich. Man kennt einander nicht. Diese gefühlten Hindernisse aus dem Weg zu räumen, könnte helfen, die Nächtigungszahlen nach oben zu treiben. Da regionsspezifische Unterorganisationen mit Berufung auf das Tourismusgesetz ausgeschlossen werden, läuft der Verband Gefahr, die Anbindung zu den Mitgliedern dort zu verlieren, wo Tourismus tatsächlich stattfindet. Eine Gefahr, die abwendbar wäre.

Auf dass die Jännerstatistik auch Grund zu Freude gibt und der Verband sich so positiv entwickelt, wie er gerade versucht, sich zu präsentieren: Viel Glück, vor allem den mutigen Investoren.

Wuzi vor 5 Jahren

Das es im Dezember mehr Nächtigungen gab hat wohl damit zu tun das die Weihnachtsfeiertage vom Datum her günstig gelegen waren. So tummelten sich im Dezember die Woche vor Weihnachten schon viele Gäste in den Orten herum. Das Kals am meisten zugelegt hat, war wohl zu erwarten.Aber nicht nur durch das Gradonna sondern durch die vielen Arbieter die im Dezember noch in Kals waren.Ich gehe davon aus das die Arbeiter cirka 25% des Nächtigungszuwachses ausmacht haben.

Eine aussagende Statistik für Kals kann man erst durch die Jännernächtigungen erwarten. Wenn das so stimmt was man in Kals so hört, waren ab der 2 Jännerwoche bis heute keine 100 Urlauber im neuen Gradonna.Hat sicher auch mit den sehr hohen Zimmer und Chaletpreisen zu tun.

Auch das Sportgeschäft hat Preise, da kannst du als Normal Verdiener gar nicht einkaufen. Aber wie es halt bei allem neuen so ist, es braucht seine Zeit bis alles Rund läuft. Ich wünsche der Familie Schultz trotzdem alles gute.