Spare beim Bad, sagt der Hausverstand

Es ist unspektakulär aber schlüssig, das Lienzer Hallenbad zu sanieren. Ein Kommentar.

Gebraucht, aber brauchbar – das Hallenbad Lienz. Foto: Christian Böhm

So wie's aussieht wird das Lienzer Hallenbad, eine der Dauerbaustellen der Lokalpolitik, am 5. Februar  vom Gemeinderat mit einer pragmatischen Aus- und Umbauvariante endlich in die Spur gebracht. Zwei Gutachten belegen die Machbarkeit und das Sparpotenzial einer Runderneuerung. Kinder- und Außenbereich würden aufgewertet, eine moderne Saunalandschaft über den Kabinentrakt gesetzt und der Energiehunger der städtischen Immobilie drastisch gesenkt.

Mit eher raffinierten als spektakulären Umbauten sollte es gelingen, die kurze Freibadsaison in den Übergangszeiten zu verlängern und im Wellnessbereich zusätzliche Einkünfte zu erzielen. Höhere Einnahmen, effizienterer Personaleinsatz und weniger Energiekosten könnten den jährlichen Abgang von derzeit fast 600.000 Euro auf unter 200.000 Euro senken. Kein kommunales Bad macht übrigens Gewinne, auch jenes in Innichen nicht.

Zusammen mit drei Millionen Einsparung beim Neubau wäre damit eine Lösung in Sicht, die finanzierbar ist, nachhaltig die Fixkosten der Stadt senkt und genau das bringt, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen: ein modernes Bad, in dem vom Schüler bis zum Senior jeder auf seine Rechnung kommt, die Saunierer gut aufgehoben sind und sich auch Gäste wohlfühlen.

Lienz wird weder Olympiaden veranstalten noch Olympioniken züchten, braucht weder große Sportbecken noch spektakuläre Vorzeigebauten. Diese „Mir-san-so-klass-Protzerei“ ist dem letzten politischen Millionenjongleur des Bezirkes in Matrei vorbehalten. Der gibt's einfach nicht billiger.

Elisabeth Blanik ist ein anderer Typ. Sie ist keine „Macherin“ und wird deshalb in Vorwahlzeiten von der ÖVP und FP-Gemeinderat Sepp Blasisker geprügelt. Blasisker sollte ab und zu mit seinem Bruder Peter reden, dem Finanzkämmerer und derzeit einflussreichsten Beamten in der Stadtverwaltung. Wie der Mann in der BILLA-Werbung ist er der „Hausverstand“ hinter den Entscheidungen der Bürgermeisterin.

Und dieser Hausverstand könnte Lienz zu einem Ende der lähmenden Schwimmbad-Diskussion verhelfen. Die Stadt könnte 70 – 80% der Umbaukosten selbst aufbringen, was die benötigte Finanzspritze durch Land und TVBO auf realistische Niveaus drücken und eine lähmende Schacherei um die Höhe der jeweiligen Kostenbeteiligungen beenden würde.

Jetzt braucht die Bürgermeisterin eigentlich nur noch eines: die politische Größe, auch der ÖVP-Mehrheitsfraktion ein Quäntchen vom Ruhm zu gönnen. Immerhin hat Christian Zanons Ausschuss gemeinsam mit der Consultingfirma Michaeler & Partner ein professionelles Betriebskonzept erarbeitet, das in den Schubladen auf Umsetzung wartet.

Im Gegenzug sollte die ÖVP ihre „Blanik-bringt-nix-weiter“ Parolen in die politische Mottenkiste packen und einfach nur konstruktiv mitmachen. Dann wird am Ende der Hausverstand dazu betragen, dass alle politisch punkten und wir demnächst in einem Becken planschen, das so gut wie neu ist.

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17 Postings bisher
Klesch vor 5 Jahren

Fakt ist wenn man das Geneindeportrait Titelfoto von Matrei mehr in nördlicher Richtung aufgenommen hätte,währe es der Kristallkopf 3008m und der liegt in Virgen. Soviel zum Thema Dolomitenbad Lienz

blubla vor 5 Jahren

@iseltaler Fakt ist, dass beim Gemeindeportrait Matrei ein Berg auf der Titelseite ist, der eigentlich in Kals steht ;)

atomsix vor 5 Jahren

@ iseltaler Wenn Sie hier schon von Fakten sprechen und die zu diesem Thema geposteten nun 13 Kommentare erwähnen, gehe ich doch davon aus, dass die Kommentare, die ich auf meinem Bildschirm sehe, auch jenen entsprechen, die auf Ihrem Bildschirm zu sehen sind. Sie erwähnen nämlich, dass bereits 7 davon negative Kommentare zum Matrei Bürgermeister sind.

Also ich habe alle Kommentare nun dreimal durchgelesen und leide auch nicht unter Wahrnehmungsstörungen, aber ich kann maximal zwei negative Kommentare zum Matreier Bürgermeister finden!!!!!!!!! Und in diesen beiden Kommentaren muss man auch schon zwischen den Zeilen lesen, um auf Köll zu kommen, da weder sein Name noch seine Funktion erwähnt werden.

Die meisten Postings loben übrigens den Kommentar von Dr. Pirkner, was für mich bedeutet, dass die Schreiber auch die vom Verfasser vertretene Meinung "Spare beim Bad, sagt der Hausverstand" teilen.

Und es sind inzwischen schon etliche Postings vorhanden, die Köll loben bzw. ihn unterstützen.

Wenn ich nun Ihren letzten Satz zitieren darf, der da lautet: Soooo viele böööse Kommentare zu Andreas Köll beim Thema „Lienzer Hallenbad“, das hat jetzt nichts mehr mit Phobie zu tun, sondern ist einfach nur krank……", - dann erscheinen die von Ihnen einen Satz darüber verwendeten Begriffe "Kampfposter oder klassische Themenverfehlung" doch auch in einem etwas anderen Licht, das Ihnen hoffentlich nun aufgeht ...

Sollte das Nachdenken Ihrerseits nun immer noch keine Erleuchtung gebracht haben, dann sei Ihnen gesagt, dass nicht hinter jeder "Staude" ein Teufel sitzt, der dem Köll oder der VP an die Gurgel will.

Meine Kommentare richten sich in erster Linie gegen diese "Teufel-an-die-Wand-Malerei" bzw. "Anti-VP-Fata Morgana", die hier einige betreiben bzw. erfinden, da sie beim Thema VP offensichtlich nicht kritikfähig sind.

dacapo vor 5 Jahren

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass bei einem Kommentar zum Lienzer Hallenbad "Der Iseltaler" eine Phobie mit nahezu pathologischen Ausmassen bei Dr. Pirkner ortet, zwischendurch über Eröffnungsfeierlichkeiten, Unterstützung für das Lienzer Hallenbad, Weitsichtigkeit der Matreier Gemeindeführung, Versäumnisse in der Lienzer Infrastruktur in einem neuerlichen Posting die Frage stellt: Um was geht es hier eigentlich? Das zwischendurch die Unabhängigkeit des Mediums infrage gestellt und mit "psychpatischer Getriebenheit anmutenden Hasstiraden gegenüber der ÖVP" argumentiert wird, sei auch erwähnt. Wer hier der Kampfposter ist, wäre auch noch eine interessante Frage. Im übrigen halte ich auch nichts davon, dass beim Scheitern von Lienzer Infrastrukturvorhaben Dr. Köll als Sündenbock ins Spiel gebracht wird, besser wäre vielleicht wenn er bevorzugt im Iseltal wirkt, vielleicht dort noch ein paar Lifte, ein Hallenbad, Einkaufscenter etc. etc. baut, und zum Schluss natürlich noch ein Kraftwerk, damit sich das Ganze für alle noch irgendwie ausgeht.

PS: Fakten aus dem im OB erschienenen Gemeindeportrait Matrei sind sicher nett.

Iseltaler vor 5 Jahren

Um was geht’s hier eigentlich? Nur 1 einziger Kommentar von milou (aus bislang 12!) zum Hallenbad Lienz, der sich ausschließlich mit diesem angeblich von Dr. Pirkner gestellten (vielleicht aber gar nicht beabsichtigten?) Thema beschäftigt und sage und schreibe 7! „negative“ zum Matreier Bürgermeister. Was hat der eigentlich mit dem Lienzer Hallenbad zu schaffen? Aber vielleicht wird er zukünftig bei jedem, in Lienz noch nicht erledigten Infrastrukturvorhaben als „Zeuge der Anklage“ oder „Sündenbock“ ins Spiel gebracht, da es ja oft die einfachste Taktik scheint, vom eigenen Unvermögen abzulenken…… Man muss kein Gemeindemitarbeiter sein, um Fakten aus dem jüngst im Osttiroler Boten erschienenen Gemeindeportrait Matrei in Osttirol in dem darin verwendeten Schreibstil zitieren zu können: Fakten bleiben auch dann Fakten, wenn Sie, lieber atomsix, diesen wieder keinerlei Fakten, sondern nur neidvolle Seitenhiebe entgegenhalten können. Damit sind wohl eher Sie, ebenso wie einige andere Kampfposter in jene Grube hineingesegelt, die man in diesem Falle nur als klassische Themenverfehlung bezeichnen kann. Denken Sie mal darüber nach……. Soooo viele böööse Kommentare zu Andreas Köll beim Thema „Lienzer Hallenbad“, das hat jetzt nichts mehr mit Phobie zu tun, sondern ist einfach nur krank……

realist vor 5 Jahren

möchte hier in keinster weise jemanden zu übertrieben loben - jedoch wenn man die ganze sache mal REALISTISCH betrachtet dann hat Dr. Köll sehr viel für Matrei und die Region erreicht!

Skischaukel, Tauerncenter, Tauernstadion, Hotelansiedelungen , .... sind nur ein Teil davon!

bergfex vor 5 Jahren

......... Vielleicht liegt es aber daran, dass man glaubt dass nur er diese Aufgaben erfüllen kann .............

.......... Vielleicht liegt es aber daran, dass E R glaubt dass nur er diese Aufgaben erfüllen kann ...........

Ich finde Herrn Pirkners Kommentare immer spannend, weil im Grunde KEINE Partei richtig bevorzugt wird. Ebenso seine, oft vielleicht "ironisch spitze" Feder, ist für mich wohltuend.

dacapo vor 5 Jahren

Ich finde die Kommentare von Dr. Pirkner ausgezeichnet, er hat mit Dolomitenstadt ein Qualitätsmedium in Osttirol geschaffen. Phobie oder mit psychopatsicher Getriebenheit anmutende Hasstiraden kann ich beim besten Willen nicht in seinen Kommentaren entdecken. In einem Punkt liegt er aber, so glaube ich, falsch: Die "Mir-sein-so-klass-Protzerei" würde ich auf die "Ich-bin-so-klass-Protzerei" reduzieren. Das könnte erklären, warum jemand so viele Funktionen und Jobs auf sich vereinigt, ein Team habe ich auch noch nie erkennen können. Vielleicht liegt es aber daran, dass man glaubt dass nur er diese Aufgaben erfüllen kann oder dass es bei seinen Gesinnungsgenossen keine Personen gibt, die diesen Aufgaben gewachsen wären.

spitzeFeder vor 5 Jahren

Ich staune, dass ein einziger von insgesamt 8 Absätzen in diesem Kommentar so eine ausführliche Reaktion vom Beitragschreiber "Iseltaler" ausgelöst hat.

spitzeFeder

westend vor 5 Jahren

Und wieder ein Alleinstellungsmerkmal von Dolomitenstadt. Kritische Kommentare (in diesem Fall sogar ein Art persönlicher Angriff) werden nicht gelöscht oder zurückgehalten, sondern sachlich beantwortet. Ich danke Ihnen für diese Offenheit und wünsche weiterhin viel Erfolg!

Gerhard Pirkner vor 5 Jahren

Liebe(r) Westend, ich kommentiere normalerweise nicht gerne meine Kommentare :-), aber hier sei zwischendurch doch kurz etwas klargestellt: Bevor ich Dolomitenstadt vor zwei Jahren ins Leben gerufen habe, war ich vorwiegend als Kommunikationsberater tätig. In dieser Eigenschaft haben mich damals Elisabeth Greiderer (Landtagswahl 2003), Hannes Hibler (Gemeinderatswahl 2004), Elisabeth Blanik (Landtagswahl 2008) und die Matreier Liste (Gemeinderatswahl 2010) als Berater mit unterschiedlichen Wahlkampf-Jobs beauftragt. Alle haben übrigens in den jeweiligen Wahlgängen gut abgeschnitten. Ich habe nie für das BZÖ oder die FPÖ gearbeitet und würde das auch niemals tun.

Seit ich in den Journalismus zurückgekehrt bin, mache ich aus grundsätzlichen Überlegungen keine lokale Politikberatung mehr. Ich halte das für unvereinbar. Nach wie vor betreibe ich neben dem Verlag auch eine Werbeagentur, die für Unternehmen in der Region aber auch überregional arbeitet. Und ich freue mich schon auf die Landtagswahl und damit hoffentlich viele bezahlte Wahlkampf-Banner diverser Parteien auf dolomitenstadt.at, die uns helfen, diese politisch völlig unabhängige Plattform (danke für Ihre Komplimente!) auch weiterhin erfolgreich zu betreiben. Trotz kritischer Töne!

Ein Nachsatz zu Andreas Köll, den ich schon sehr lange kenne: seine Omnipräsenz in fast allen wichtigen Politikbereichen Osttirols rückt ihn zwangsläufig in den journalistischen Fokus. Kein anderer Lokalpolitiker zieht annähernd so viele Fäden, keiner polarisiert so stark, auch und gerade innerhalb seiner eigenen Partei und seiner eigenen Gemeinde. Herausragend zu sein, in welchem Sinn auch immer, ist eine Qualität die Medien anzieht. Wo Köll auftritt, da passiert was. Insoferne bin ich ihm auch dankbar, weil er die Lokalpolitik – und die Berichterstattung darüber – spannender macht, als jeder andere Politiker vor Ort. Und so wie´s aussieht wird sich kurzfristig daran wohl auch nichts ändern :-).

westend vor 5 Jahren

Interessant, interessant. Ich schätze - oder noch besser: ich liebe diese Plattform. Gerhard Pirkner hat das geschafft, was Kleine, Osttiroler Bote, Osttirol TV (ja, sowas hats mal gegeben) und andere Medienmacher erfolglos versucht haben. Dolomitenstadt ein Paradebeispiel für eine florierende Online-Nachrichtenplattform! Auch dieser Kommentar ist weitgehend hervorragend. Gerhard Pirkner erkennt die Zusammenhänge, lobt den wirklich genialen Stadtkämmerer Blasisker und gibt so Einblicke in die Lokalpolitik die über das reine Wiedergeben von Partei-Aussendungen weit hinausgehen. Einen Wunsch hätte jedoch auch ich: Lassen Sie doch den Köll mal Köll sein und versuchen Sie nicht ständig und überall eine Verbindung nach Matrei herzustellen. Auch Sie, Herr Pirkner, waren als Stratege und PR-Mann im Dienste der ÖVP (Orangen und so) und wären über eine derart einseitige Berichterstattung sicher nicht erfreut gewesen. Köll wurde in den letzten Monaten medial regelrecht hingerichtet und das finde ich alles andere als fair, vor allem in Anbetracht dessen, dass Sie es waren, der die Matreier Liste (natürlich wieder für ein stattliches, wenn auch angemessenes Honorar) betreut und zu großem Erfolg verholfen haben.

atomsix vor 5 Jahren

@ Felix Wenn Sie im obigen Artikel "mit psychopathischer Getriebenheit anmutenden Hasstiraden gegenüber der ÖVP" erkennen können, dann ist entweder Ihre ÖVP-Haut dünner als Pergamentpapier oder Sie haben den Artikel gar nicht zur Gänze gelesen. Denn bis auf den "mir san so klass"-Fingerzeig steht gar nichts Negatives über die ÖVP drinnen. Im Gegenteil, das in ÖVP Zusammenarbeit erstellte Betriebskonzept wird sogar als professionell gelobt. Die "Blanik bringt nix weiter" Parolen sind auch keine Pirkner Erfindung sondern eine durch entsprechende Pressemeldungen in der letzten Zeit untermauerte Tatsache. Blanik wird im Kommentar sogar ausdrücklich als anderer Typ und als keine "Macherin" bezeichnet - das wäre ein Affront gegen einen ÖVP-Politiker, oder?

Nun denn, wer oder was ist hier psycho ...?

Felix vor 5 Jahren

Unabhängig von der Thematik und auch unabhängig davon, ob man der ÖVP positiv oder negativ gegenüberstehen mag - ich stehe im übrigen in keinem Naheverhältnis zu irgendeiner Partei.

Diese fast schon mit psychopathischer Getriebenheit anmutenden Hasstiraden gegenüber der ÖVP nerven schön langsam sehr, Hr. Pirkner!

Ich habe Ihr Magazin anfangs sehr geschätzt und ich schätze auch jetzt noch gewisse Beiträge. Ich halte dieses Magazin auch für sehr wertvoll, für die gesamte Osttiroler Region, da sie sich wirklich zu einem informartiven Mittelpunkt in Osttirol entwickelt hat. Es ist auch sicher sehr wichtig, dass Medien Unstimmigkeiten aufzeigen und den Finger auch mal in die blutende Wunde legen. Ihre Beiträge, deren Inhalt man eigentlich schon kennt, sobald man nur die Worte "Ein Kommentar" liest, sind jedoch für das Magazin ziemlich überflüssig! Ihre Leser sind auch ohne Sie in der Lage, sich eine politische Meinung zu bilden!

atomsix vor 5 Jahren

@ Iseltaler Der Dr. Pirkner hat den Nagel wiedereinmal auf den Kopf getroffen und einen echt guten Kommentar zum Thema Hausverstand beim Dauerbrenner Hallenbad Lienz geschrieben. Der kleine Nebensatz mit dem Fingerzeig auf die “Mir-san-so-klass-Protzerei” im hinteren Iseltal hat wiedereinmal einen begnadeten Köllverteidiger angestachelt eine "Gemeinde-Matrei-typische" ellenlange Gegendarstellung abzugeben.

Und jetzt kommt es - genau - exakt die von Pirkner genannte “Mir-san-so-klass-Protzerei” findet sich zur Genüge im Kommentar des Iseltalers - z.B. vielbeachtete Rede von Köll in zwei! Sprachen, tolle Sängerin vor 20000 Zuschauern, mit 740 Betten größter Beherbergungsbetrieb Tirols, derzeit 75000 Nächtigungen, etc. Und es ist wiedereinmal genau der Schreibstil, den man meistens aus dem Gemeindeumfeld in Matrei hört und der, wie gesagt, alles Matreierische in übertriebener Länge sooo supertoll darstellt.

Das Lustige daran ist, dass der Iseltaler wiedermal voll in die von Pirkner gegrabene “Mir-san-so-klass-Protzerei” - Grube hineingesegelt ist.

Denke mal darüber nach ...

milou vor 5 Jahren

Da ich von der Materie zu wenig Ahnung habe, kann ich nur meinem Bauchgefühl folgen. Mein Bauchgefühl ist für´s Sparen.

Iseltaler vor 5 Jahren

Lieber Dr. Pirkner! Ihre Matrei- und insbesondere Köll-Phobie nimmt nahezu schon pathologische Ausmaße an: Sie schaffen es offensichtlich nicht mehr, irgendeinen Kommentar oder Bericht auf Dolomitenstadt.at zu schreiben / schreiben zu lassen, ohne einen unqualifizierten Seitenhieb auf den Matreier Bürgermeister abzugeben. Im Bericht über die Eröffnungsfeier der Biathlon –Junioren-WM wird er in Ihrem Medium als „Papa Andreas“ bezeichnet, obwohl er dort als offizieller Vertreter des Landes Tirol eine vielbeachtete Kurzansprache in Deutsch und Englisch gehalten hat. Seine Tochter Sarah Köll, hat es sicherlich auch in Obertilliach ausschließlich auf Grund ihres Talentes geschafft, die österreichische Hymne in ihrer höchst persönlichen Interpretation zu singen: Wurde sie doch dazu bereits anlässlich der Eröffnung der 1. Olympischen Jugend-Winterspiele in Innsbruck vor 20.000 Zuschauern im Berg-Isel-Stadion von einer Fachjury landesweit aus zahlreichen Bewerbungen ausgewählt……. Zum gegenständlichen Kommentar: Was hat eigentlich das kommunale Lienzer Hallenbad, für dessen bezirksweite Priorität und mögliche Unterstützung aus dem Gemeindeausgleichsfonds sich der Matreier Gemeinderat als erstes Gremium in Osttirol einstimmig positiv ausgesprochen hat, mit einem rein privatwirtschaftlich geplanten, jedoch öffentlich zugänglichem Hotelhallenbad zu tun? Im zukünftig mit 740 Betten größten Beherbergungsbetrieb Tirols, welcher schon derzeit 75.000 Jahresübernachtungen aufweist, wird es nämlich auch ohne Beteiligung der Marktgemeinde Matrei an den Investitionskosten möglich sein, ein attraktives Erlebnisbad auf Grund zahlreicher Synergien im Personal- und Betriebsbereich kostengünstig zu führen. Hören Sie also doch endlich damit auf, den OstirolerInnen weismachen zu wollen, dass es sich dabei um ein Projekt der Gemeinde Matrei, oder gar ein „Privatbad des Andreas Köll“ handeln würde! Die Marktgemeinde Matrei hat nämlich die Zeichen der Zeit schon lange erkannt und ihr kommunales Bad im regionalen Schulzentrum, dessen Abgänge in Gesamthöhe von rund 120.000 Euro jährlich von den 7 Schulsprengelgemeinden bezahlt werden mussten, geschlossen. Als Alternative dazu wird es den rund neunhundert SchülerInnen und Kindergartenkindern künftig möglich sein, gegen anteilige Betriebsbeiträge (wie z.B. kostenlose Wasserbereitstellung) mit familienfreundlichen Tarifen schwimmen zu lernen oder den Schwimmsport in einem fünfundzwanzig-Meter- Sportbecken auszuüben. Abschließend wäre es vielleicht zielführender, wenn man sich bei negativen Kommentaren gegenüber Matreier Infrastruktureinrichtungen aus Lienz etwas mehr zurückhalten und an Stelle dessen sich besser mit der konstruktiven Umsetzung eigener Vorhaben beschäftigen würde, deren es ja noch genügend gibt: Neues Dolomitenbad, Jugendzentrum, Sport- und Mehrzweckhalle, Veranstaltungssaal, Tribüne Dolomitenstadion, neues Eisstadion, Neubau Nordschule mit Volksschule, Polytechnikum und Hauptschule, Umfahrung Lienz oder Lösung der Bergbahnenthematik mit zeitgemäßen Aufstiegshilfen auf Hochstein und Zettersfeld………, also ein ausreichendes Betätigungsfeld