Alle Fakten zum Eishockeymeister aus Huben

Die Mannschaft des UECR Huben kann auf eine echte Rekordsaison zurückblicken.

Mit dem Heimsieg feierte der UECR Huben nicht nur die Meisterschaft, sondern auch die erfolgreichste Saison seit 13 Jahren. Fotos: Expa/Groder

Nach einer langen Saison krönte sich der UECR Huben am Samstag, 2. März, in beeindruckender Manier zum Meister der „Carinthian Hockey League“ (CHL). Dabei dominierte man die Liga nach Belieben. In insgesamt 21 Spielen, inklusive den „Play offs“, gingen die Eisbären aus Huben nur zwei Mal als Verlierer vom Platz.

Stolze 42 Punkte sammelte die Mannschaft in den 16 Partien im Grunddurchgang, wobei man 121 Tore schoss und nur 36 kassierte. Zum Vergleich: Finalgegner Althofen kam im Grunddurchgang als Zweiter auf ein Torverhältnis von 60:62.

Auch wenn Thomas Valtiner hier chancenlos ist – insgesamt verhinderte der Hubener Keeper mehr Tore als alle anderen Goalies der Liga.

Stolze vier Mal hielt Huben-Keeper Thomas Valtiner seinen Kasten sauber – Ligaspitze! Auch bei den Torschützen stehen zwei Spieler des UECR Huben ganz vorne: Jiri Broz netzte 32 Mal im Kasten der Gegner ein, sein Teamkollege Martin Pewal traf 30 Mal.

Bei den Assists findet man auf den Plätzen 1 bis 3 nur Eisbären. Die meisten Vorlagen hat Martin Pewal auf dem Konto. Er legte 42 Tore auf. Danach folgen Jiri Broz mit 34, und Martin Unterlercher mit 30 Assists. Auch in der Punktewertung stehen Martin Pewal mit 72 Punkten und Jiri Broz mit 66 Punkten an der Spitze.

Entspannt an der Bande, eiskalt vor dem Tor: Jiri Broz erzielte im Grunddurchgang in der „Carinthian Hockey League“ die meisten Tore.

Einzig in der Wertung der „Bösen Buben“ liegt man nicht ganz vorn. Dass die Eisbären jedoch keinem Zweikampf aus dem Weg gehen, beweist Mario Volkan. Er verbüßte im Grunddurchgang 67 Minuten auf der Strafbank.

Der älteste Spieler der in dieser Spielzeit für Huben aufs Eis lief war Roland Kellner (geb. 1976). Der jüngste Eisbär in der Kampfmannschaft ist Simon Holzer, der stolze 20 Jahre jünger als Kellner ist. Insgesamt umfasste der Kader der Kampfmannschaft heuer 21 Mann, von denen 12 Spieler jünger als 25 Jahre sind. Aktuell sind beim UECR Huben 76 Spieler aktiv.

Mario Volkan (Mitte) war der Hubener mit den meisten Strafzeiten im Grunddurchgang. Roland Kellner (l.) war der älteste Spieler der Eisbären, der in dieser Saison für die Iseltaler auflief.

Neben dem Haupttrainer Petr Vrabec kümmern sich noch sieben weitere Assistenten und Betreuer um die ganzen Nachwuchsspieler. Mit Erfolg, denn neben der Kampfmannschaft feierte auch das Farmteam Huben in der Kärntner Liga und die „U14“ in der heurigen Saison den Meistertitel. Damit blickt der UECR Huben auf die erfolgreichste Saison seit dem Jahr 2000 zurück.

Seit 1994 leitet Obmann Sebastian Warscher gemeinsam mit elf Mitarbeitern die Geschicke des Vereins. Zudem kümmern sich fünf freiwillige Platzwarte um eine perfekte Eisfläche. „Pro Meisterschaftsspiel sind rund 20 Personen im Einsatz“, erklärt Warscher.

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