In der Liebburg durchbricht man die Barrieren

Bis Herbst 2013 soll die neue Bürgerservicestelle in der Liebburg fertig sein.

Barrierefrei und gut einsichtbar, weil nur durch Ganzglastüren getrennt, soll die neue Bürgerservicestelle im Erdgeschoss der Liebburg werden. Dort erhalten die Bürger in Servicezonen alle Informationen und Anträge die sie benötigen, und sparen sich dadurch viel Zeit und lange Irrwege durchs Haus.

Allerdings erst ab dem Herbst 2013. „Wir wollen mit dem Umbau erst nach der Landtagswahl beginnen“, erklärte Bürgermeisterin Elisabeth Blanik am Mittwoch, 6. März. Bis dahin können die Wähler wie gewohnt zu den Urnen schreiten. Nach dem Umbau werden die Wahlzellen künftig im Trauungssaal der Stadtgemeinde aufgestellt.

Neu ist ab Herbst auch, dass das Meldeamt für Fronfeste und das Büro der Parkraumbewirtschaftung im Erdgeschoss der Liebburg zu finden sind. Allerdings sind diese für Rollstuhlfahrer und Rollatorbenutzer nur über den Europaplatz erreichbar. „Das Denkmalamt hat uns den Bau einer Rampe im Frontbereich der Liebburg untersagt“, so Blanik.

Da das Denkmalamt für den Frontbereich der Liebburg den Bau einer Rampe untersagt hat, erfolgt der barrierefreie Zugang über den Europaplatz.

Die Gesamtkosten für den Umbau stehen noch nicht fest. „Nach ersten Schätzungen dürften sie zwischen 300.000 bis 400.000 Euro liegen“, so Blanik.

Unklar ist noch, wo nach dem Umbau des Erdgeschosses, und der damit zusammenhängenden Neueinteilung der Räume, künftig die Bürgermeisterportraits hängen sollen. Im Keller landen die wertvollen Werke jedenfalls nicht. Blanik: „Dazu gibt es noch keine konkreten Pläne, aber es ist angedacht, dass die Bilder im Stiegenhaus aufgehängt werden.“

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