Zwei Osttiroler in Südtirol von Lawine getötet

Tödlich endete am Dienstag, 26. März, ein Skitourenausflug für zwei Osttiroler Bergsportler, die mit vier weiteren Osttirolern im Südtiroler Madritschtal unterwegs waren. Die Gruppe hatte auf der 2.256 Meter hoch gelegenen Zufallhütte übernachtet und brach gegen Mittag zu einer Tour auf. Trotz Schlechtwetter galt die Lawinengefahr als mäßig.

Gegen Mittag löste sich unterhalb der Madritschspitze auf 2.800 Metern eine Lawine und verschüttete die sechsköpfige Gruppe.

Einer der Männer konnte sich selbst aus den Schneemassen befreien und alarmierte die Einsatzkräfte. Aufgrund dichter Nebelbänke konnten jedoch die Rettungshubschrauber nicht starten. Also mussten die Mitglieder der Bergrettungen Sulden, Martell und Latsch zu Fuß aufsteigen. Begleitet wurden sie dabei von vier Lawinensuchhunden und deren Führern von der Hundestaffel Vinschgau.

Allerdings trafen die Einsatzkräfte nicht mehr rechtzeitig ein. Zwei Lienzer, 61 und 50 Jahre alt, konnten nur noch tot geborgen werden. Zwei weitere Männer wurden verletzt.

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