Amlacher Hindernisse für „Giro“ wurden beseitigt

Zwei Asphalthügel die der Verkehrsberuhigung dienen, wurden vorübergehend abgetragen.

Im Zuge des „Giro del Trentino“ rollen die Radrennfahrer beim Mannschaftszeitfahren von Aguntum über Lavant und Tristach nach Amlach. „Die Fahrer rasen dabei mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h über die Straße“, erklärt TVB-Obmann und Etappenorganisator Franz Theurl. Hindernisse können dabei zu schweren Stürzen führen.

Zwei genau solche befinden sich in Amlach, im Bereich Ulrichsbichl, jedoch direkt auf der Rennstrecke. „Harald Haider vom Baubezirksamt Lienz hat mich darauf hingewiesen, dass die Gemeinde Amlach dort als Verkehrsberuhigungsmaßnahme zwei Asphalthügel aufgetragen hat“, so Theurl.

Zwischen Amlach und Tristach befanden sich zwei Asphalthügel auf der Straße, die nun abgetragen, und nach dem „Giro del Trentino“ in verlängerter Form wieder aufgetragen werden.

Heute Donnertag, 11. April, wurden diese bereits abgetragen. Allerdings nicht nur wegen des Radrennens, wie Amlachs Gemeindeamtsleiter Thomas Totschnig betont. „Da auf dieser Strecke auch der Bäder- und Skibus verkehrt, mussten wir die alten drei Meter langen Hügel abtragen, um dann busgerechte Hügel mit acht Metern Länge zu bauen“, so Totschnig. Bereits am Montag, 8. April, habe man sich daher mit der ausführenden Firma getroffen.

Dass der Wunsch Theurls mit den geplanten Arbeiten zeitlich so zusammen fällt, sei für beide Seiten ein glücklicher Zufall, da man sich darauf einigen konnte, die Abtragungskosten zu teilen. „All zu hoch werden diese aber nicht ausfallen, da die Arbeiter nur rund zwei Stunden Arbeit hatten“, so Totschnig.

Die drei weiteren Hügel zur Verkehrsberuhigung im Ortskern von Amlach bleiben in ihrer derzeitigen Form bestehen. Totschnig: „Da auf dieser Strecke kein Bus fährt, müssen wir hier nichts ändern.“

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