Wieviele Osttiroler KandidatInnen kennen Sie?

Wir zeigen alle BewerberInnen um Ihre Stimme auf einen Blick.

Wenn Demokratie die Möglichkeit zu wählen ist, dann ist die kommende Landtagswahl ein demokratiepolitisches Highlight. Wie auch immer man zu den mehr oder weniger etablierten Parteien und Gruppierungen stehen mag, ihre Vielfalt und Buntheit ist beeindruckend und übertrifft alle bisherigen Landtagswahlen in Tirol. Elf Listen treten landesweit an, immerhin zehn Gruppierungen kämpfen im Bezirk Osttirol um rund 40.000 Wählerstimmen. Angesichts der vielen Optionen kann man schon einmal die Übersicht verlieren. Wir haben deshalb alle 47 KandidatInnen um ein Foto gebeten und fast alle Bilder erhalten. Machen Sie den Test – wieviele der WahlwerberInnen kennen Sie persönlich?

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10 Postings bisher
skeptiker vor 5 Jahren

@hoidanoi

Mir ist die Intention der Briefe schon klar, die persönliche Ansprache für manche sogar herzzerreißend. Aber – wie du richtig ausführst – es ist einfach befremdlich wie naiv Wahlwerbung eigentlich sein kein.

Es beginnt mit „…Sehr geehrter Herr , lieber …“ Weiter im Text folgt allgemeines „Bla,Bla“, Erfolgsberichte allgemeinster Form - nicht wirklich seriös überprüfbar - gefolgt von der „neuen“ Erkenntnis, dass die Jungen abwandern. Daraus folgend, dass Arbeitsplätze nach Osttirol gebracht werden müssen (tolles Programm, nur seit Langem mit wenig Erfolg – selten Neuansiedelung von Firmen, hohe Abwanderung, hohe Arbeitslosigkeit und geringe Kaufkraft im Bezirk seit Jahrzehnten) .

Als Nächstes Bezug auf die Wohngemeinde des Adressaten mit Verweis auf „wichtige“ Projekte welche unterstützt werden, wobei nur Allgemeinposten Erwähnung finden.

Der Gipfel – zumindest für mich – liegt aber im Versprechen „ … Ich möchte mich aber vor allem um ihre persönlichen Anliegen kümmern und für Sie jederzeit erreichbar sein …“ und als Sahnehäubchen noch eine Handynummer zur Bestätigung. Da bin ich schon versucht die nächste 5 Jahre öfters anzurufen …. ;)

… aber so sind Wahlkampfzeiten

hoidanoi vor 5 Jahren

@ Skeptiker

Es geht um die persönliche Ansprache, die man Dir zuteil werden lassen will. Auch wenn bei Dir dieser Haken nicht verfängt, so gilt das nicht für andere. Legende geradezu ist der erste maschinell "handsignierte" Brief des Alt-LH Weingartner in einem Tiroler Lantagswahlkampf. Das schwungvoll in blauer Schrift unterfertige Schreiben verleitete so manchen zu der irrigen Meinung, der LH wisse von ihrer Existenz und spreche sie höchstpersönlich an. Freudestrahlende Gesichter, sogar Tränen der Rührung war zustimmendes, manchmal feierliches Kopfnicken der vermeintlich Wahrgenommen war die Folge. Nicht die einzige. Heute ist das fast schon ein alter Schmäh. Der aber immer noch ganz gut zu funktionieren scheint, sonst fände er nicht soviele Nachahmer.

Der Serienbrief macht's möglich.

@ Wolf_C: Danke auch für den link zu wahlkabine.at: Die Begründungen haben was Lustiges an mancher Stelle, wobei auch die teilweise tendenzielle Fragestellung interessant ist.

skeptiker vor 5 Jahren

@nanny

Danke für die Info ... man lernt nie aus ;)

Wobei ich persönlich den Sinn dahinter nicht verstehe, ein Postwurf an einen Haushalt tuts auch, da brauch ich nicht die genauen Personendaten mit Adresse ... aber ist im Gesetz halt so vorgesehen, warum auch immer

nanny vor 5 Jahren

@ skeptiker: Aus der Nationalratswahlordnung (wird bei Gemeinden und Landtagen wohl auch so sein):

Ausfolgung von Abschriften an die Parteien

§ 27. (1) Die Gemeinden haben den im Nationalrat vertretenen Parteien sowie anderen Parteien, die sich an der Wahlbewerbung beteiligen wollen, über Verlangen spätestens am ersten Tag der Auflegung des Wählerverzeichnisses Abschriften desselben gegen Ersatz der Kosten auszufolgen.

(2) Die Antragsteller haben dieses Verlangen spätestens zwei Wochen vor der Auflegung des Wählerverzeichnisses zu stellen. Die Anmeldung verpflichtet zur Bezahlung von 50% der beiläufigen Herstellungskosten. Die restlichen Kosten sind beim Bezug der Abschriften zu entrichten.

(3) Unter denselben Voraussetzungen sind auch allfällige Nachträge zum Wählerverzeichnis auszufolgen.

skeptiker vor 5 Jahren

passt vielleicht nicht ganz dazu

Kann mir vielleicht wer sagen ob die wahlwerbenden Parteien Zugriff auf das Wählerregister haben ? Ich habe mich nur über die perönlich adressierte Wahlwerbung, die ich gestern mit der Post bekommen habe, gewundert. Dies Post haben zufällig nur alle Wahlberechtigten in unserem Haushalt bekommen ... ??

senf vor 5 Jahren

die övp klärt hier in der dolomitenstadt per werbebanner auf, dass tirol regierbar bleiben muß, keine italienischen verhältnisse dürfen aufkommen. wie soll man denn das verstehen? glauben die funktionäre und berater der övp wirklich, dass andersdenkende tiroler nicht fähig sind, ein land zu führen? . das schlimmste, das der övp in den 70ger jahren passiert ist, war die einführung der chancengleichheit in österreich. also alle bürger/innen konnen z. bsp. seither dieselbe bildung geniessen und nicht nur die Kinder von "schmattigen" Eltern, oder von Pfarrern, Bürgermeistern und Lehrern auserwählte. dadurch ist das bildungsniveau der gesellschaft in österreich sprunghaft angestiegen und dem europäischen durchschnitt endlich angepasst worden. die zeit des kniefall vor den "gottsobersten" ist damit endgültig vorbei, die leute können heute ganz gut selber denken. . mit derartigen argumenten, will die övp einen überzeugenden wahlkampf betreiben? das ist wohl nicht besonders gescheit und macht auf mich den eindruck der hilflosigkeit. und mit hilflosigkeit die verantwortung für ein land übernehmen zu wollen, ist wohl sehr bedenklich.

dacapo vor 5 Jahren

Tirol muss frei werden. Keine Matreier Verhältnisse!!!!

nanny vor 5 Jahren

wahlkabine.at kannte ich noch nicht. Danke für den Tipp, recht interessant!

wolf_c vor 5 Jahren

... für alle die mehr wissen wollen und auch Überraschungen lieben: www.wahlkabine.at

nanny vor 5 Jahren

Wieder einmal eine tolle Idee mit diesen Kandidatenfotos zur Landtagswahl, bei der Menge verliert man ja wirklich den Überblick :-). Danke.