Hobag AG in Südtirol unter medialem Beschuss

In ihrer heutigen Online-Ausgabe berichtet die „Neue Südtiroler Tageszeitung“ von Differenzen zwischen den Eigentümern der Südtiroler ZH-Gruppe. Der Baukonzern ist vom Konkurs bedroht. Eigentümer des Konzerns sind zwei Südtiroler Familien: Zimmerhofer und Reichegger.

Die Familie Reichegger steht hinter der „Hobag AG“. Jetzt gibt es offenbar Differenzen zwischen den Familienclans. Der Bericht schildert die Hintergründe. Die Familie Reichegger ist auch in das Großprojekt „Kaufhaus Lienz“ involviert. Josef Reichegger ist einer der Geschäftsführer der Projektierungsgesellschaft „Ulysses Immobilien GmbH“.

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8 Postings bisher
senf vor 4 Jahren

Stadtmensch@ man muss nicht bei der gemeinderatssitzung gewesen sein, um die spielchen mitzuerleben. eines ist aber klar: wenn ich grundeigentümer bin, dann gelten für meine bauvorhaben diverse gesetze, nach denen ich mich, das land und der gemeinderat sich zu halten hat. parteipolitische bedingungen und sind nicht üblich und daher auch nicht sinnvoll, aber anscheinend in bestimmten personenkreisen praxis. die trotzreaktionen im GR waren ja mehr als lachhaft :-) . über jahrzehnte hat sich kaum jemand ernsthaft über den ruinösen zustand der alten mühle aufgeregt und den genossen war es vermutlich egal, sie hatten zeit, das "Lienzer Prunkstück" möglichst teuer zu verscherbeln. die letzte, die den "Speicherturm" genutzt hatte, war die stadt lienz unter hiebler, man erinnere sich an das riesengroße transparent an der nordfassade für die ausstellung Paola & Leonhard im schloss bruck. erst lange danach kam blanik & horwath ins spiel, und damit hat für das areal endlich eine neue aera begonnen. nanny@ hat das ja ausführlich beschrieben. mehr habe ich eigentlich in meinem posting (unten) auch nicht verlautbart. ich habe sogar egoistischerweise eine zukunftsprognose erstellt und die schaut ja für alle auf weite sicht nicht schlecht aus, oder?

nanny vor 4 Jahren

@ senf Bitte nicht versuchen, aus dem ganzen eine Erfolgsstory für die SPÖ zu basteln. Die erste Idee zu dem Kaufhaus kam von DI Blanik, da sie natürlich gute Verbindung zu dem für die HOBAG AG arbeitenden Rechtsbüro Dr. Horwath (ehemaliger Vizebürgermeister der SPÖ) und Sohn hatte. Dr. Hibler war dann zunächst auch für dieses Projekt. Da aber der erste Entwurf deutlich überdimensioniert ausfiel, kam es zur Volksbefragung der Lienzer Bürger. Diese ging bekanntlich gegen das Projekt in dieser Größe aus. Das Ergebnis wurde damals von DI Blanik vom Tisch gewischt. Damit begann die ganze Malaise. Und jetzt schauts noch düsterer aus.

Stadtmensch vor 4 Jahren

Lieber Senf

Es war bei der Gemeinderatsitzung (die Du scheinbar nicht besucht hast) die ÖVP die eine Weiterverhandeln erst zugestimmt haben, wenn die Ruine abgerissen ist. Blanik wollte dies ausdrücklich nicht. Also wenn Du etwas schreibst, dann informier dich vorher. Wenn Du Dich weiter etwa mehr informiert hättest und die alte homepage von Frau Bgm. Blanik gelesen hättest, dann hättest Du dort lesen können wie Frau Blanik gegen das EKZ war (im Glauben Herr Bgm. Hibler wäre dafür(. Sie sprach auf Ihrer hompage von der Unmöglichkeit der Belieferung,....

Also zuerst informieren und dann schreiben!

senf vor 4 Jahren

Stadtmensch@: . einen interssanten Schluss, den du aus der Sache ziehst. Wie um Gottes Willlen kommst denn du dazu, dass man es den "Schwarzen" zu verdanken hat, dass die Mühlenruine entfernt wurde? Das ist schon eine Portion Vermessenheit, hier solche Behauptungen zu posten! Waren es nicht die Schwarzen (vor allem Innenstadtmenschen aus dem Geschäftsleben), die sich von Anbeginn gegen das Kaufhaus und somit gegen die Südtiroler Investoren gestellt haben. Den Meldungen nach ist es nun anders gekommen und es wird einige geben, die dabei auf der Strecke bleiben. Lienz, unter der Führung von Blanik hat bisher jedenfalls gewonnen, weil die alte Riune oder besser gesagt, die "Erbschaft der Genossen" Geschichte ist! Insgesamt schaut es nach einen Neubeginn aus, und das dürte ebenfalls für alle positiv sein! . Behauptungen, wie du sie in den Raum stellst, dienen lediglich als Versuch, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen und das haben wir ja vor den Wahlen aus deiner Ecke heraus genügend miterlebt. . Grüße aus dem Iseltal!

Stadtmensch vor 4 Jahren

Man kann zu den Schwarzen stehen wie man will, aber wir haben Ihnen zu verdanken, dass die Ruinen endlich weg sind. Unsere liebe Bürgermeisterin glaubt noch immer, dass es sich bei den Reicheggers und co. um seriöse Unternehmer handelt und hätte Ihnen ohne jede Sicherheit alles erlaubt und zugestanden. So ohne Gebäude ist der Platz halb so schlimm, und stinken tuts ja auch nicht mehr so schlimm. Die Stadtführung sollte langsam an Alternativvarianten denken und mit der Südt. Sparkasse Kontakt aufnehmen.

Der Dichter vor 4 Jahren

Na wenn man diesen Bericht so liest, wer weiß, ob nicht tatsächlich die Grundstücke der HOBAG günstig durch Versteigerungen hergehen...dann sollte tatsächlich die Stadt Lienz mitbieten, denn so ein Park wär ja wirklich nicht schlecht...und den Greiderer-Parkplatz belassen wir als Parkplatz, denn wie man sieht, braucht die BH ja eh dringenst Abstellplätze, der Platz ist auf alle Fälle momentan immer recht gut besucht!!!

Bin ja jetzt wirklich mal neugierig, wie lange diese häßliche Baustelle noch besteht...zur Zeit liegt ja auch wieder ein Teil der Absperrung am Boden, waren wohl wieder ein paar übermütige Nachtschwärmer mit zu viel Energie unterwegs, die diese Baustelle auch weg haben wollen und schon mal mit dem Abräumen der Zäune begonnen haben!

Ich frage mich auf alle Fälle schon, wie die HOBAG für dieses Projekt weitere kolp. 40 Mio aufbringen will, wenn ihnen jetzt schon das Wasser zum Halse steht???

nanny vor 4 Jahren

Klingt nicht lustig. Die Baustelle in Lienz wird wohl eine unendliche Geschichte werden und die Historienbilder auf der Holzumrandung eine ewige Ausstellung. Ich bin noch immer für einen Park.

beobachter52 vor 4 Jahren

Seriöse Partner muss man haben: Dann steht dem "Kaufhaus Lienz" ja nichts mehr im Wege!