Lienzer Bäderbus kostet die Stadt 54.256 Euro

Da nur ein Anbieter die Linienkonzession hat, muss die Stadt den Kosten nachkommen.

Damit die Lienzer Badeeinrichtungen im Sommer mit Leben gefüllt werden, verkehrt zwischen 7. Juli und 1. September im Talboden wieder der Bäderbus.

Exakt 54.256,40 Euro, exklusive 10 %, zahlt die Stadtgemeinde Lienz für den Bäderbusbetrieb, der heuer acht Wochen lang vom Sonntag, 7. Juli, bis Sonntag, 1. September, zwischen dem Tristacher See und dem Dolomitenbad Lienz seine Runden dreht. „Dabei haben wir uns eine eventuelle Verkürzung der Betriebszeit ausbedungen, was eine Ersparnis von 2.577,40 Euro zur Folge hätte“, verrät Bürgermeisterin Elisabeth Blanik nach der Lienzer Stadtratssitzung.

Allerdings ist man mit der Vereinbarung nicht sonderlich glücklich, da Vergleiche mit anderen Urlaubsregionen zeigen, dass die Busunternehmer dort zu wesentlich günstigeren Tarifen fahren. „Da es bei uns nur einen Anbieter gibt der über die Linienkonzession verfügt, sind wir auf diesen angewiesen“, so Blanik.

Dies könnte sich aber bald ändern, da inzwischen auch der Tourismusverband Osttirol Interesse signalisiert hat, die Bus-Route, die im Winter auch als Skibusrunde fungiert, im Herbst als mögliches Wanderbusangebot zu nutzen. „Wir stehen daher mit dem Verkehrsverbund Tirol (VVT) in Verhandlungen, damit dieser die Linie in seine Fahrpläne aufnimmt“, erklärt Blanik.

Durch die Problematik am Felbertauern, habe man die Gespräche jedoch vorerst aufschieben müssen, da sich die VVT-Verantwortlichen derzeit vorrangig mit einem funktionierenden Busverkehr über den Felbertauern auseinandersetzen müssen.

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