Werbebeirat soll TVBO-Vorstand unterstützen

Elfköpfiges Gremium redet auch bei Neugestaltung der Website mit.

Bis zum Herbst soll der Auftrag für die Neugestaltung der Osttirol-Website vergeben sein.

Am 15. Juli wurde im Rahmen einer erweiterten Vorstandssitzung des TVBO ein Werbebeirat ins Leben gerufen. In diesem Gremium sitzen die drei Vorstände Franz Theurl, Andreas Köll und Josef Schett, die vier Obleute der Regionalbeiräte – Robert Geiger, Franz Schneider, Theresia Rainer und Gerald Hauser – dazu Peppo Winkler und Christian Jesacher als Vertreter der Hotellerie und Helga Kratzer sowie Josef Senfter als Vertreter der Angebotsgruppe „Urlaub am Bauernhof“.

Dieser Werbebeirat hat die Aufgabe, Entscheidungsgrundlagen für den Vorstand zur mittel- und langfristige Positionierung Osttirols auf dem touristischen Markt vorzubereiten und ist beratendes Gremium für den Vorstand, der letztlich aber die Entscheidungen trifft. In näherer Zukunft sollen eine Reihe von Projekten in Angriff genommen werden.

Derzeit wird beispielsweise die Website osttirol.com neu ausgeschrieben. „Einige Agenturen sind von Geschäftsführerin Barbara Nussbaumer zur Präsentation ihrer Vorschläge eingeladen“ erklärt Vorstandmitglied Sepp Schett gegenüber dolomitenstadt.at. „Nach den Agenturterminen wird der Werbebeirat im Laufe des September über die Vergabe für die Neugestaltung der Osttirol-Homepage beraten und dem Vorstand eine Empfehlung unterbreiten“, schildert Schett die künftige Vorgansweise bei der Entscheidungsfindung.

Bei der Herbstsitzung des Werbebeirates möchte Schett auch über die „Osttiroler Eingangsportale“ diskutieren, die in einem erbärmlichen Zustand seien: „Die Neugestaltung war bereits in der letzten Periode immer wieder Thema bei Aufsichtsratssitzungen und in der Presse, ohne das etwas passiert ist.“

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10 Postings bisher
fb vor 4 Jahren

@dorfwirt: Es lohnt sich schon darüber nachzudenken wie die Vorgeschichte ist: FT und WF - nach anfänglichen Reibereien dann zusammen mit AK - haben ein ziemliches Eigenleben geführt, was die Führung des TVBO angegangen ist. Man möge sich noch an die vorletzte GV im Stadtsaal erinnern, wo man vom Tourismusreferent des Landes die rote Karte vorgezeigt erhielt. Jahrelanges Werken von FT und WF hatten tiefe Budgetlöcher , Überschuldung des TVBO herbeigeführt. Man konnte über ein stolzes Budget ziemlich freihändig verfügen, die OW - ein unkontrolliertes Vehikel, welches pauschal Zuwendungen erhielt ohne zumindest dem AR des TVBO zur Rechenschaft verpflichtet sein - erregte immer wieder Mißtrauen, was die Transparenz Ihrer Arbeit und vor allem Ihrer Auftragsvergaben betrifft.

Der Ruf nach neuen Köchen ( um im Wortlaut von dorfwirt zu bleibeb) ist bei der letzten GV in der Tennishalle leider verhallt, die Konstellation der Zusammensetzung des TVBO 7:5 macht es unmöglich, eine laufende Kontrolle durchzuführen bzw. laufende Projekte zu beinflussen, die alten Oberköche rühren weiter.

Immerhin hat es aber den Anschein, dass diese Köche nun etwas aufgeweckter agieren, meiner Meinung aber deswegen, um Ihre Position abzuschotten Ein Team Cooking erscheint nicht erwünscht, die alten Töpfe werden mit Prisen von LH Platter etwas aufgefrischt, aber wer will/wird sie essen?

Grundlegend bleibt Vieles beim alten: Der Marketingbeiratvorstand FT berät und/oder kritisiert den TVBO Obmann FT, das ist wirklich lustig, leider aber auch ein bisschen traurig.

dorfwirt vor 4 Jahren

Dieser Werbebrei wird dann wohn niemanden schmecken! oder?

Ein uraltes und wahres Sprichwort heißt: Viele Köche verderben den Brei. Lasst mal beim Jesacher und beim Moarpepe 11 Köche gleichzeitig und gleichberechtig ein Menü zusammenstellen und dann gleichzeitig und gleichberechtig kochen. Ich möchte das sicher nicht essen müssen. Den Werbebrei den das komische Gremium auspaldovert müssen wir nun leider doch schlucken. Besser ist bis jetzt dank Schett und Co noch nichts geworden, eigentlich nur komplizierter. Aber egal, hauptsache eine Handvoll alternder Männer hat seine Spielwiese auf Kosten der Unternehmer.

mischmaschin vor 4 Jahren

Ganz richtig WESTEND! Genau aus diesem Grund hatte man kurzzeitig die Hoffnung, daß der Vorschlag des Team Osttirol, hier Fachleute wie Oskar Januschke oder Herrn Kastner einzusetzen, erfolg haben würde. Das hat meines Erachtens nichts mit Politik zu tun und das hastig von der Bezirksliste zusammengezimmerte Regelwerk einer Geschäftsordnung abseits des Tourismusgesetzes ist wirklich kein großer Wurf dem ohne Wenn und Aber die nächsten 5 Jahre zu folgen wäre... Aber zumindest scheint das Team Osttirol Mitglied Schett jetzt initiativ zu werden und wirklich wichtige Themen wie die Homepage aufzugreifen. Wenn Nußbaumer unter seiner "Schirmherrschaft" bestimmte Themen frei bearbeiten darf, dann ist ja schon mal ein Anfang geglückt, daß sich im TVBO was ändert.

westend vor 4 Jahren

Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie lesen sich die Beiträge von "Iseltaler" immer wie offizielle Stellungnahmen von Andreas Köll. Aufbau und Inhalt sind zu strukturiert und zu sorgsam formuliert als dass sich hier ein einfacher Leser von Dolomitenstadt hinter diesem Pseudonym verstecken könnte. Zudem ist der Name sehr patriotisch und passend gewählt. Selbst wenn Andreas Köll nicht selbst der Verfasser ist, so ist er zumindest der Zuflüsterer, entsprechendes Personal sollte ihm ja zur Verfügung stehen. Aber ja, das ist natürlich nur eine Vermutung, die ich in keinster belegen kann. Es gilt die Unschuldsvermutung. Bezüglich der Besetzung dieses Werbebeirats kann ich mich nur wundern, dass hier kein einziger Werbefachmann dabei ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die selben Gestalten, die auch sonst die Geschicke des TVBs leiten nun aufgrund des geänderten Namens zu Werbefachleuten mutieren.

hoidanoi vor 4 Jahren

Servus Iseltaler, vielen Dank für die Information, die bis dato weder von irgendeinem der Vorstände noch den Aufsichtsräten dem interessierten Mitglied so nahe gebracht wurde. Es zeigt sich einmal mehr, die Verbandsführung täte gut daran, derartige Informationen nicht durch den unscharfen Filter von teils kleinformatigen Medien zu senden, anstatt sie dem Mitglied direkt z.B. in Form eines Newsletters zu kommunizieren. - Das von Dir geschilderte Konstrukt der Marketingbeiräte in Vorstand und für die Geschäftsführung der Osttirol Werbung wiederum legt nahe, warum der Ruf nach einem erweiterten Marketingbeirat laut wurde. Wenn Deine Ausführungen richtig interpretiert werden, gibt es also nicht nur einen Marketingbeirat, nein, es gibt zwei. Einen im Vorstand, einen für die Osttirol Werbung. Ob und wie das funktioniert, wird die Zukunft weisen. Es ist zu hoffen, dass es funktioniert. Denn von Dir erwähnt, nach den Negativ-Erfahrungen der letzten Periode wäre anderes wünschenswert. - So wünschenswert wie eine funktionierende Kontrolle der OW. Denn wenn der Weisungsbefugte sich selbst zum Kontrollorgan macht, dann impliziert das einen Konstruktionsfehler. Exekutivorgane, die ihre eigenen Entscheidungen absegnen? Im besten Fall interessant, wenn auch kein Novum. Die 100% Tochter wäre durch das gewählte, eigentliche und gesetzlich verankerte Kontrollgremium, den Aufsichtsrat, zu überprüfen, nicht jedoch von den Exekutivorganen selbst. Wird das nicht behoben, könnte es leicht wieder zu negativen Erfahrungen kommen. - Danke Iseltaler für den Einblick, der auf gewisse Weise mehr Klarheit geschaffen hat.

Iseltaler vor 4 Jahren

Werbebeirat heißt tatsächlich Marketingbeirat!

Am 15. Juli hat im Tourismusverband Osttirol sowohl eine Vorstandssitzung, als auch die konstituierende Sitzung des, bei der Osttirol Werbung GmbH laut gültigem Gesellschaftsvertrag eingerichteten Marketingbeirates stattgefunden. Dieser heißt also tatsächlich Marketingbeirat und nicht Werbebeirat und wurde mit dieser Bezeichnung auch notariell beurkundet. Nachdem in der letzten, gemeinsamen Vorstands- und Aufsichtsratssitzung des TVBO klar vereinbart wurde, dass hinkünftig nur mehr der Obmann oder der Vorstand gemeinsam öffentliche Aussagen in operativen Geschäftsangelegenheiten trifft, befremdet es schon etwas, wenn jetzt wieder einzelne Vorstands- oder Aufsichtsratsmitglieder eigene Presseaussendungen tätigen, noch dazu, wenn sie in der Politik tätig sind. Laut einstimmig im Vorstand und Aufsichtsrat beschlossener Geschäftsordnung für die laufende Funktionsperiode, welche auch ein Organigramm mit Vorstandszuständigkeiten zum Inhalt hat, wurde eindeutig folgendes festgelegt:

Die zwei weiteren Vorstandsmitglieder Andreas Köll und Josef Schett bilden den Marketingbeirat für den Hauptverantwortlichen Obmann Franz Theurl, welcher federführend in Werbeangelegenheiten tätig ist, die direkt über den Tourismusverband abgewickelt werden. Die operative Umsetzung liegt bei der Geschäftsführung. In allen Marketingaktivitäten, welche über die 100 %-Tochtergesellschaft des TVBO, Osttirol Werbung GmbH abgewickelt werden, ist Geschäftsführerin Barbara Nußbaumer für das Marketing hauptverantwortlich und auch zeichnungsberechtigt. Die Eigentümervertretung des TVBO und damit Generalversammlung der OW setzt sich aus dem Obmann und den zwei weiteren Vorstandsmitgliedern zusammen, welche gleichzeitig die Generalversammlung und somit das zuständige Entscheidungsgremium bilden.

Laut § 6 des Gesellschaftsvertrages ist zur Beratung der Geschäftsführung und des Vorstandes ein eigener Marketingbeirat eingerichtet, welcher sich ständig aus den 4 Regionalbeiratsvorsitzenden, somit Robert Geiger für die Ferienregion Lienzer Dolomiten, Franz Schneider für die Ferienregion Hochpustertal, Theresia Rainer für die Nationalparkregion Hohe Tauern/Osttirol und Mag. Gerald Hauser für die Urlaubsregion Defereggental zusammensetzt.

Der Marketingbeirat tagt mindestens 4 mal pro Jahr und kann jederzeit durch Obmann Franz Theurl schwerpunktspezifisch sowie sach- und themenbezogen durch verbandsinterne oder -externe Experten erweitert werden. So wurde vom Obmann bereits bekanntgegeben, dass er vorhat, den Vorsitzenden des Aufsichtsrates, Werner Frömel, zu allen Marketingbeiratssitzungen permanent einzuladen (dieser nimmt ja auch an allen Vorstandssitzungen teil), um einen bestmöglichen Informationsfluss zum Aufsichtsrat zu gewährleisten. Darüber hinaus hat Obmann Franz Theurl bereits angekündigt, z.B. aus dem Kreise der Hoteliers Christian Jesacher oder Josef Winkler beiziehen zu wollen, wenn es um Angelegenheiten der Angebotsgruppe Hotels geht. Dies kann aber auch bei anderen Schwerpunkten jederzeit in Form der Beiziehung weiterer Experten stattfinden, z.B. aus den Bereichen Bergbahnen, Privatzimmervermieter, Urlaub am Bauernhof, Nationalparkpartnerbetriebe, Stadt- oder Ortsmarketing, Großveranstaltungen, usw., usw. Eine permanente Beiziehung interner oder externer Experten ist aber nicht vorgesehen.

Das sind die Fakten und es ist nicht leicht verständlich, dass man aus, bereits für die gesamte Funktionsperiode eindeutig geschäftsordnungsmäßig und gesellschaftsvertragskonform geregelten Punkten versucht, ein Politikum zu machen: Damit sollte eigentlich seit den negativen Erfahrungen aus der letzten Funktionsperiode endgültig Schluss sein.

hoidanoi vor 4 Jahren

Jetzt gibt's ihn doch, den Werbebeirat, der nun nicht Marketingbeirat heißt. Obwohl es laut Aussage von Vorstandsmitglied Köll schon einen geben würde. Marketingbeirat gibt es keinen, denn der Obmann meinte noch vor gar nicht so langer Zeit, Marketing sei kein demokratischer Prozess. Wir lernen: Werben scheint ein demokratischer Prozess zu sein, Marketing nicht. Marketing ist ein sehr viel komplexerer Vorgang als das Werben an sich, und vielleicht heißt der neue Beirat deshalb so wie er heißt, weil er mit Marketing nichts zu tun haben soll, einfachkeitshalber. Was schade wäre, wenn's so wäre. - Aufgrund welcher Statuten wurde der neue Werbebeirat eingesetzt? Seine Besetzung mag statutarisch irgendwie zusammengezimmert sein, schlussendlich ist er aber da und erfüllt hoffentlich eine Funktion. Ob er vom Obmann ebenso wie die Regionalräte beschmunzelt wird, wie das schon einmal zu lesen war, wird sich weisen. - Le Courbsiers Frage, warum dem Beirat die angehören, die von ihm beraten werden sollen, ist hochinteressant. Die Konstruktion lässt an der Ernsthaftigkeit des Vorhabens zweifeln und ähnelt statutarischen Schnellschüssen wie dem Talboden-Herkunfts-Nachweis. - Ein Relaunch des Web-Site-Konglomerats rund um osttirol.com wäre sehr toll, ein ziemlich großes Projekt und bitter nötig. Wartungsfreundlichkeit sowie eine Buchungsplattform ergänzt um einen Mitglieder Intranet-Zugang wären Teil eines Pflichtenhefts, der für einen marktgerechten Auftritt sorgen könnten. - Möge die Übung gelingen.

Pflanzerl vor 4 Jahren

@wettkoenig Mit den Eingangsportalen sind diese hässliche und vermoderten "Holzskulpturen" gemeint mit der Aufschrift Osttirol, die z.B. am Felbertauern stehen. Die müssen weg oder ersetzt werden - war schon länger mal Thema. Was den Webauftritt angeht: Nix gegen örtliche Anbieter und nix gegen Wirtschaftlichkeit (es muss wirklich kein Vermögen kosten). Aber es muss deutlich besser sein als die jetzige Webseite. Der größte Mangel des jetzigen Webauftritts ist aber die mangelnde Aktualität ... und das wird mit einem neuen Webauftritt nicht automatisch besser, wenn dieser nicht besser gepflegt wird.

le corbusier vor 4 Jahren

"Dieser Werbebeirat hat die Aufgabe, Entscheidungsgrundlagen für den Vorstand zur mittel- und langfristige Positionierung Osttirols auf dem touristischen Markt vorzubereiten und ist beratendes Gremium für den Vorstand, der letztlich aber die Entscheidungen trifft"

Warum ist dann der gesamte Vorstand selbst im Gremium vertreten?

wettkoenig vor 4 Jahren

Darf man denn schon Wetten abschließen, welche Agentur den Zuschlag für dieses Projekt erhält?

Wenn ja, würde ich schon einmal mit 120%iger Sicherheit sagen, dass diese nur bedingt aus Osttirol kommt. Hier gibts sowas ja (anscheinend) nicht. Echt nicht? Beispiele gefällig?

Dolomitenstadt Media KG, Conepto.at, EBS Smart Solutions Software GmbH in Kombination mit Micado Web Solutions, itfix.at, Profer & Partner und anscheinend gibts da noch einen jungen Herrn, der ehemals bei EBS Smart Solutions Software GmbH gearbeitet hat. Kenne den aber nicht und weiß nicht ob die Gerüchte stimmen (man hört ja vieles).

Das wären ein paar Beispiele, für Lokale Agenturen und Entwickler. Diese sind bestimmt auch günstiger, als eine Agentur im Rest von Österreich, wo man allein schon für die Besprechungen ein paar tausend Euro hinblättern muss. Aber es geht ja um das Image von Osttirol, da darf so eine Website gleich mal ein paar hunderttausend Euro kosten, auch wenn letzten Endes nur die Arbeit einer 2000-3500 € Seite drin steckt. Aber einem Menschen aus Osttirol kann man ja viel erzählen und vor allem verkaufen. Denn der glaubt schnell, sehr schnell.

Ich freue mich schon sehr darauf, zu sehen wohin das Projekt bzw. die Projekte gehen.

Weiß zufällig jemand, welche Eingangsportale von Herrn Schett angesprochen wurden?