Zur Wahl: Haidenberger und Hauser im WordRap

Jungredakteurin Liora Brunner lässt keine Frage offen.

Silke Steiner und Karl Zabernig standen Dolomitenstadt-Jungreporterin Liora Brunner bereits auf der roten Interviewcouch Rede und Antwort. Keiner der Kandidaten kannte die Fragen, Spontaneität war gefragt. Geschnitten haben wir nur dort, wo die Kandidaten über die Antwort hinaus versuchten, vorformulierte Botschaften loszuwerden.

Auch in der zweiten Runde mit dem Freiheitlichen Gerald Hauser und Grünkandidat Thomas Haidenberger wollten wir die WordRaps kurz und knackig halten, was sich bei diesem Duo – das die Fragen ebenfalls nicht kannte – als weit schwieriger herausstellte. Während die Jungpolitiker Steiner und Zabernig munter „rappten“, nutzte Politprofi Hauser jede Chance, den „Rap“ in eine „Belangsendung“ zu verwandeln. Da traf es sich gut, dass auch Thomas Haidenberger den Dingen gerne auf den Grund geht. So wurde die zweite Runde insgesamt länger als die erste, der direkte Vergleich ist aber ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich.

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4 Postings bisher
Churchill vor 4 Jahren

Haidenberger erinnert mich eher an Van der Bellen. Glawischnig hat sicherlich einige verschreckt. Er ist aber tatsächlich der seriöseste der 4 Kanidaten!

spitzeFeder vor 4 Jahren

Ich muss domici zustimmen - im Interview ist Herr Haidenberger sehr seriös und authentisch. Eigentlich eine klare Stimme für die Grünen, wäre da nicht Frau Felipe und ihre immer noch - höflich ausgedrückt - undurchsichtige Politik in Sachen Wasserkraft und Natura 2000. Politgrößen des Bezirkes (wie zB Frau Blanik) müssen hier offensichtlich für die Grünen in die Bresche springen, da diese nicht in der Lage sind, klare Aussagen zu formulieren,

meint eine nachdenkliche spitzeFeder

domici vor 4 Jahren

Haidenberger macht's Glawischnig nach und scheint auch in den "Osttiroler Duellen" der Seriöseste zu sein.

westend vor 4 Jahren

Erstmal wieder Gratulation an Dolomitenstadt! Gerhard Pirkner hat es einfach kapiert, wie ein Medium heute auszusehen und zu funktionieren hat. Ein Tipp an Gerald Hauser, der das ja als selbsternannter Vollprofi eigentlich wissen sollte: Bei Interviews spricht man mit dem jenigen der die Fragen stellt und nicht mit der Kamera. So wirkt das Ganze extrem aufgesetzt und schwachsinnig. Oder mit anderen Worten: So wirkt das ziemlich FPÖ.