Liste Fritz untermauert Kritik an Gesundheitsstudie

Im Rahmen eines Pressegespräches in Lienz thematisierten Andrea Haselwanter-Schneider und Bezirkssprecher Markus Sint von der Liste Fritz am 20. November neuerlich die 200.000-Euro-Studie zum Thema „Gesundheitstourismus in Osttirol“.

Dolomitenstadt.at hat darüber bereits ausführlich berichtet. Die Vergabe ohne Ausschreibung und die Bedenken der landeseigenen Standortagentur hinsichtlich wissenschaftlicher Relevanz waren neuerlich Hauptkritikpunkte.

Zudem wird bemängelt, dass kaum Nutzen für kleinere Tourismusbetriebe gegeben sei und ein Haftungsproblem auftauchen könnte, weil die Studie Blutabnahmen vorsieht und deshalb von der Ethikkommission genehmigt werden müsste. Andreas Köll, Matreier Bürgermeister und Obmann des Krankenhausverbandes, hat zu diesem Thema  bereits am 11. November Stellung bezogen. Der Studienstart sei erst im Frühjahr 2014. „Eine Involvierung der Ethikkommission ist selbstverständlich geplant und schon vorbereitet“, erklärt Köll.

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