Hauser gegen Verkauf der Lienzer Bergbahnen

Gerald Hauser, Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister von St. Jakob i. D., reagierte heute auf das „Team Osttirol“ und dessen Ziel einer Privatisierung der Lienzer Bergbahnen AG:  „Ich bin froh, dass der Tourismusverband Osttirol bei den Lienzer Bergbahnen die Mehrheit hat. Ein strategischer Partner kann hereingenommen werden. Aber der TVBO  muss die Mehrheit behalten, um weiterhin selbständig entscheiden zu können.“

Die Lienzer Bergbahnen seien bei TVB-Obmann Franz Theurl in den besten Händen, merkt Hauser an.

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2 Postings bisher
fb vor 4 Jahren

Geht's noch? DA soll die GV (nachträglich) den Vorstand freiwaschen wegen der Zeichnung Aktien für die Beschneiungsanlage. Dafür hat im Aufsichtsrat wohl auch das Team Osttirol gestimmt. Dies wurde als Maßnahme gepriesen, welche das Schigebiet Zettersfeld als Voraussetzung für eine gute Saison benötigt, und jetzt denkt man daran, da auszusteigen. Da hat men einem eventuellen Übernehmer wohl noch etwas ins Körberl gelegt, denn wie hodanoi trefflich eruiert hat, glaubt wohl niemand, dass man nur annähernd von den Geldern, welche für die letzten 3 x als Aktienzeichnunge vom TVBO und von der Stadt Lienz, damit von Lienzer und Osttiroler Steuerzahlern gezahlt wurde, noch etwas sehen wird. Und auch folgende Fragen seien erlaubt: Sollte nicht vorher die GV eine solch bedeutsame Investition absegnen? Was heißt das für die LB - ist schon Geld geflossen, oder mussten Kreditkonten überzogen werden? War in diesem Jahr der Tatbestand einer Überschuldung gegeben?

Auf antwort wird man wohl vergeblich warten.

hoidanoi vor 4 Jahren

Wertschätzung

Die berühmten letzten Worte zu dem Thema aus einem TT-Artikel vom 14.12.2013: "Für TVB-Obmann Franz Theurl ist eine Privatisierung „undenkbar“: „An wen sollen wir die Bergbahnen denn verschenken? Zahlen würde wohl niemand dafür.“"

Da der eine oder andere schon intensiv nach dem Wert der Aktienanteile gefragt hat, deren neuerliche Bezuschussung jetzt noch von der TVB-Vollversammlung abgesegnet werden soll, erhält so aus berufenem Munde die Antwort auf seine Frage. Der Eigentümervertreter, in dessen Händen Hauser die Bergbahnen gut aufgehoben sieht, vollführt in großer Offenheit eine wenig schmeichelhafte Wertberichtigung.

Das tut er wenige Tage bevor die TVB-Mitglieder per Votum ein neuerliches Mal bezuschussen sollen, was am freien Markt maximal für den symbolischen Euro zu vermitteln ist.