Eishockey: Lienz enttäuschte und Huben feierte

Um die letzte Chance auf die Play Offs zu wahren, war ein Sieg für die Lienzer Eislöwen am  Samstag, 25. Jänner auf eigenem Eis gegen das Carinthian Team Pflicht. Diesmal stand der wieder genesene Thomas Pfeffer zur Verfügung, dafür fehlte der angeschlagene Alexander „Cece“ Czechner.

Die ersten Minuten des Spieles verliefen ausgeglichen. Beide Mannschaften standen in der Defensive gut und schenkten sich nichts. Nachdem Christian Wernisch eine Riesenchance auf den Führungstreffer für die Eislöwen vergeben hatte, nahm kurz darauf das Unheil seinen Lauf.

Völlig unbedrängt fabrizierte ein Lienzer Verteidiger einen katastrophalen Fehlpass genau zu einem Gegenspieler und die Kärntner nützten diese Chance und gingen in der 15. Minute mit 0:1 in Führung. Nur 47 Sekunden später schlug es erneut im Kasten der Lienzer ein und mit einem 0:2 Rückstand gingen die Eislöwen in die erste Drittelpause.

Wer sich im zweiten Spielabschnitt eine Reaktion seitens der Hausherren erwartete hatte, wurde bitter enttäuscht. Das Carinthian Team dominierte nun eindeutig das Spielgeschehen und spazierte im wahrsten Sinne des Wortes durch die Lienzer Abwehrreihen. Mit einem Doppelschlag in der 23. Minute erhöhten die Gäste das Score auf 0:4. Eislöwen-Keeper Markus Köfele, der von seinen Mitspielern völlig im Stich gelassen wurde, machte daraufhin für seinen Back up, Dominik Tiefnig, Platz.

Am Spielgeschehen änderte dieser Wechsel  nichts. Bei den Lienzern hatte man nicht das Gefühl, dass die Mannschaft diese allerletzte Chance wahren wollte, zu körperlos und viel zu wenig aggressiv agierten die Eislöwen. Kurz vor dem Drittelende erhöhten die Kärntner auf 0:5.Im Schlussdrittel war es dann eher ein Schaulaufen, denn das Spiel war entschieden und die Kärntner schalteten einen Gang zurück. Die Lienzer bemühten sich wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, scheiterten aber vorerst immer wieder am glänzend disponierten Keeper der Gäste.

Kurz vor der Schlussirene war es aber dann soweit. Michael Schneider erlöste seine Mannschaft und traf nach „177 Minuten“, in denen die Eislöwen kein Tor erzielen konnten, zum 1:5. Dies war aber nur ein schwacher Trost für eine katastrophale Leistung der Eislöwen.

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In einer ganz anderen Tonart spielte das Aushängeschild im Osttiroler Eishockey, der UECR Huben. Gegen das Schlusslicht aus Pontebba feierten Martin Pewal & Co. einen klaren 10:3 Auswärtssieg. Die Treffer für die Eisbären erzielten Andre Payr (3), Jürgen Steiner, Michael Patterer, Martin Steiner, Robert Trojer, Alexander Riepler, Martin Unterlercher und Alexander Payr.

Im letzten Spiel des Grunddurchganges kommt es am Mittwoch, 29. Jänner 2014, mit Beginn um 19:30 Uhr, zum letzten Osttirol Derby in dieser Saison.

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