Die Harry Belafonte Story im Stadtsaal Lienz

Gute Laune garantiert das Musiktheater im Stadtsaal am Mittwoch, 19. Februar, um 20 Uhr.

Der Klassiker "We are the World" wird den Schlusspunkt der Show setzen.
Der Klassiker „We are the World“ wird den Schlusspunkt der Show setzen. Fotos: Achim Zeppenfeld

Wer kennt sie nicht, die unverwechselbare Stimme von Harry Belafonte und seine großen Hits. Ob „Angelina“ oder „Island in the Sun“, sie werden mit Karibik, Calypso, Sonne und guter Laune verbunden. Harry Belafonte ist aber viel mehr als nur Sänger, er war auch ein erfolgreicher Schauspieler und Bürgerrechts-Aktivist. Seine Geschichte wird in diesem Theaterstück anhand seiner größten Erfolge reflektiert, interpretiert vom großartigen Ron Williams, der uns in Lienz schon in der Rolle des Martin Luther King und als Ray Charles begeisterte. 20 Songs werden live gesungen und gespielt!

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Ron Williams begeisterte in Lienz schon als Martin Luther King und Ray Charles.

Das Leben von Harry Belafonte wird als Rückblick erzählt: Harry Belafonte betritt nach vielen Jahren den kleinen Club, in dem er als junger Mann gejobbt hat und erinnert sich gemeinsam mit dem Clubbesitzer zurück. Harrys Frau Julie kommt dazu und steuert ihre Sicht auf die Lebensgeschichte ihres Mannes bei. Als Kind eines schwarzen Seemanns und einer jamaikanischen Putzfrau wird er in New York geboren. In Jamaika lernt Harry die Musik der karibischen Fischer kennen: den weich swingende Calypso. Zurück in New York, erlebt er die üblichen rassistischen Beleidigungen, meldet sich freiwillig zum Militär und beschäftigt sich mit den Schriften schwarzer Autoren. Er absolviert ein Schauspielstudium, wird unter Senator McCarthy verhört und boykottiert und beginnt in jenem Club als Pausenfüller. Mit einem Songprogramm aus alten und neuen Calypso-Balladen und Volksliedern aus Nord- und Südamerika begeistert er Publikum und Kritik. Seine außergewöhnliche Musikalität, sein persönlicher Stil und das unverwechselbare Timbre seiner Stimme machen Harry Belafonte über Nacht populär. Das erste Album mit Calypso-Songs bricht alle Rekorde, er wird zum ersten schwarzen Platten- und Filmproduzenten der USA. Nach seinem mutigen Film „Island in the Sun“ mit Joan Fontaine über die Liebe zwischen einem Schwarzen und einer Weißen richtet sich gegen die beiden Schauspieler der Hass des Ku-Klux-Klans, ihre Autos werden demoliert, und immer wieder gehen bei der Filmproduktion Morddrohungen ein. In dieser Zeit verliebt sich Harry Belafonte in eine Weiße, die zierliche Julie Robinson. Sie heiraten und bekommen zwei Kinder. Mit seiner Unterstützung der Bürgerrechtsbewegung riskiert Harry Belafonte immer wieder Karriere und Leben. Harry Belafonte überzeugte als Filmstar in zahlreichen Hollywoodproduktionen. Als Sänger, der mit „Day-O – The Banana Boat Song“ berühmt geworden ist, begeistert Belafonte bei seinen Auftritten das Publikum mit seinem Stil und seinen Qualitäten als Entertainer. 1985 gründet Harry Belafonte die Bewegung „USA for Africa“, für die das Lied „We Are the World“ entsteht. Dieser bewegende Song wird der Schlusspunkt der emotionalen Aufführung sein.

Karten für das Musiktheater gibt es im BürgerInnenservicebüro in der Liebburg und an der Abendkasse. Reservierung und Info unter 04852 600 519 und auf www.stadtkultur.at.

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