Platter kündigt Verkabelungsoffensive an

Investitionen in Höhe von rund 42 Millionen Euro sollen in Osttirol die Stromversorgung sichern.

Landeshauptmann Günther Platter bezeichnete die Lage Osttirols zum Jahreswechsel als dramatisch und kündigte die Verlegung störungsanfälliger Stromleitungen unter die Erde an. Foto: Michael B. Egger
Landeshauptmann Günther Platter bezeichnete die Lage Osttirols zum Jahreswechsel als dramatisch und kündigte die Verlegung störungsanfälliger Stromleitungen unter die Erde an. Foto: Michael B. Egger

Nachdem es im Zuge heftiger Schneefälle rund um den Jahreswechsel in Osttirol in mehreren Gemeinden zu tagelangen Stromausfällen kam, lud Landeshauptmann Günther Platter am Freitag, 21. Februar, alle Beteiligten zum Stromgipfel in die BH Lienz. Das Ergebnis: In Osttirol wird eine Grabungsoffensive gestartet, störungsanfällige Stromleitungen werden unter die Erde verlegt.

„Die Baumaßnahmen in Osttirol haben absolute Priorität. Die Lage zum Jahreswechsel war dramatisch. Hunderte Menschen im Gail-, Villgraten- und Defreggental waren von der Außenwelt abgeschnitten und mehrere Tage ohne Strom. Umso dringender gilt es jetzt, die neuralgischen Stellen zu sichern“, stellte Platter fest.

Im Rahmen eines soeben genehmigten Sonderbauprogramms der TINETZ werden in den kommenden Monaten die Stromleitungen in den zuletzt von Stromausfällen betroffenen Tälern unter die Erde verlegt. Zwei Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Günther Platter versicherte: „Die störungsanfällige Stromleitung im Gostenwald soll noch vor dem nächsten Winter unterirdisch verlaufen. Schritt für Schritt werden auch das Villgraten- und das Defreggental versorgungssicher gemacht.“

Weitere Maßnahmen für das Pustertal und das Iseltal sind vorgesehen. Insgesamt sind für die sichere Stromversorgung Osttirols in den kommenden Jahren Investitionen im Umfang von 42 Millionen Euro geplant.

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2 Postings bisher
defregger

Der Meinung von Gertrude ist absolut nichts hinzuzufügen!!!

Herzlichst ihr df

Gertrude

Osttirols Stromversorgung sicher zu machen ist ein Gebot der Stunde. Dafür bräuchte es eigentlich keinen Stromgipfel. Die Politik möchte sich wohl wieder ins beste Licht rücken, nachdem sie in Osttirol viel verbockt hat.