„Vordenker für Osttirol“ zogen erste Zwischenbilanz

Die Arbeitsgruppen präsentierten Ergebnisse und vernetzen sich.

„Erfolgreiche Regionen haben Ziele, für die sich die Menschen, die daran arbeiten, begeistern“. So begrüßte Gastgeber WKO-Obmann Michael Aichner am 25. Februar das Publikum beim zweiten Treffen der Vordenker-Arbeitsgruppen im knallvollen Saal der Osttiroler Wirtschaftskammer in Lienz. Drei Meilensteintreffen sind geplant, bevor im Sommer 2014 die Ergebnisse des Prozesses in gedruckter Form auf dem Tisch liegen sollen.

Der Abend in der WK war zugleich die erste Bilanzrunde für die einzelnen Arbeitskreise, die seit Monaten zu jenen Themen diskutieren und „vordenken“, die eine Studie des Joanneum Research Institutes in Graz als relevant für den Standort Osttirol ermittelt hatte. Damit die Arbeitskreise nicht zu reinen Diskutierclubs werden, sind Abläufe und Methoden teilweise vorgegeben. Stärken und Schwächen werden fachlich fundiert erarbeitet, Matrixdiagramme machen Gewichtungen sichtbar und was es über diese empirische Dimension hinaus noch zu sagen gab, berichteten die Sprecher der einzelnen Gruppen.

Oskar Januschke und Petra Wolffhardt stellten den Sektor „Integrierte Raumentwicklung“ vor, Elisabeth Ziegler-Duregger zählte nicht weniger als 280 Osttiroler Bildungsinstitutionen auf, für die Tourismusgruppe sprach Horst Lukasser, bevor Jan Schäfer erste Ergebnisse zum topaktuellen Thema Energie vortrug. Bankvorstand Hansjörg Mattersberger schilderte die Ideen und Schwerpunktsetzungen des Wirtschaftsteams, Peter Leiter und Karin Halbfurter moderierten im Duo und mit Humor die Vordenker-Zwischenergebnisse der Gruppe Landwirtschaft.

Nach dieser Zwischenbilanz war – moderiert vom Unterinntaler Berater Thomas Walker – gegenseitige Befruchtung angesagt, sprich je 20-minütige Meetings zum gruppenübergreifenden Gedankenaustausch in verschiedenen Räumen der Wirtschaftskammer. Danach gab's Köstlichkeiten aus der Region als kulinarische Flankierung für weiteres Networking.

Was die Arbeitsgruppen inhaltlich vorlegten, präsentiert dolomitenstadt.at in einem eigenen „Vordenker-Blog“ sehr ausführlich in den kommenden Wochen. Als meinungsbildendes Online-Medium in der Region bieten wir unseren Leserinnen und Lesern damit auch die Möglichkeit, sich in den Prozess einzuklinken und eigene Gedanken, Kritik oder auch Zustimmung in Form von Kommentaren oder eigenen Beiträgen zu artikulieren.

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