Schuss am Würstelstand endet mit Diversion

Wie die Kleine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, wird der 51-jährige Osttiroler, der vergangenen Sommer auf einen jungen Mann geschossen hat, nicht verurteilt. Auslöser des Schusses war, dass der junge Mann das Moped des Angeklagten in Betrieb nahm. Der Richter Andreas Fleckl überraschte im Innsbrucker Gerichtssaal, indem er dem Angeklagten eine Diversion anbot. Der 51-Jährige muss dem Opfer 1.300 Euro Schmerzensgeld und dem Gericht 600 Euro Bußgeld und Verfahrenskosten bezahlen. Verurteilt wird er vorerst nicht – erledigt er die Zahlung bis Ende Mai nicht, wird der Prozess wieder neu aufgenommen.

Der Angeklagte entschuldigte sich mit einem Handshake noch im Gerichtssaal beim Opfer und versprach: „Ich will keine Waffe mehr hernehmen.“ Die Schreckschusspistole überlässt er der Polizei.

Die Arbeit von
dolomitenstadt.at unterstützen

Liebe Leserinnen und Leser,

gerade in Krisenzeiten ist faktenorientierte und schnelle Information wichtig.
Wir arbeiten trotz Rückgang bei den Werbeeinnahmen mit großem Einsatz, um Sie bestmöglich – und kostenlos! – zu informieren.

Wenn Sie unsere journalistische Arbeit mit einem einmaligen Beitrag unterstützen möchten, haben Sie jetzt Gelegenheit dazu. Wir würden uns freuen!

Sie möchten dolomitenstadt.at unterstützen?