Ein neues Führungsteam für TAL Österreich

Christian Wilhelmer wird Betriebsleiter, Andreas Landsteiner Executive Manager.

Wenige Monate nach dem tragischen Tod ihres Geschäftsführers Oswald Steiner im November 2013 präsentiert die Transalpine Ölleitung in Österreich ihr neues Führungsteam. Die Agenden des verantwortlichen Betriebsleiters übernimmt der bisherige Stellvertreter Christian Wilhelmer. Neuer lokaler Executive Manager und stellvertretender Betriebsleiter wird Prokurist Andreas Landsteiner. „Ich freue mich, dass zwei erfahrene und langjährige Mitarbeiter mit ihrem Team auch in Zukunft für den sicheren Betrieb von Europas größter Rohölpipeline in Österreich sorgen werden“, sagt TAL-Geschäftsführerin Ulrike Andres. Die technische Leitung der gesamten TAL-Gruppe hat mit Anfang 2014 Dirk Strack übernommen, er ist auch für den Betrieb der Pipeline verantwortlich.

Neues Führungsteam für TAL Österreich: Executive Manager Andreas Landsteiner, TAL-Geschäftsführerin Ulrike Andres, Betriebsleiter Christian Wilhelmer
Neues Führungsteam für TAL Österreich: Executive Manager Andreas Landsteiner, TAL-Geschäftsführerin Ulrike Andres, Betriebsleiter Christian Wilhelmer. Bild: TAL

Christian Wilhelmer (Jahrgang 1962) ist gebürtiger Lienzer und absolvierte die HTL für Maschinenbau in Fulpmes. Nach Stationen bei Liebherr und Phillips ist Wilhelmer seit 1992 für die Transalpine Ölleitung in Österreich tätig. Der Niederösterreicher Andreas Landsteiner (Jahrgang 1964) studierte an der Montanuniversität Leoben, arbeitete anschließend 12 Jahre in der Zementindustrie und verstärkt das TAL-Team seit 2003.

Die Transalpine Ölleitung mit Ländergesellschaften in Italien, Österreich und Deutschland ist die größte Rohölpipeline Europas. Pro Jahr transportiert die 1967 in Betrieb gegangene Pipeline mehr als 40 Millionen Tonnen Rohöl vom Hafen Triest nach Österreich, Deutschland und in die Tschechische Republik. Insgesamt werden acht Raffinerien beliefert. Die TAL-Gruppe, die insgesamt mehr als 200 Mitarbeiter (davon 23 in Österreich) beschäftigt, deckt den österreichischen Rohölbedarf zu 90 Prozent, den deutschen zu 40 Prozent und den tschechischen zu 40 Prozent. In Österreich startet Technologieführer TAL in diesem Jahr ein mehrjähriges Investitionsprogramm, um Pumpstationen und Schiebereinrichtungen auf dem neuesten Stand zu halten.

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