Zweites Meilensteintreffen der Osttiroler „Vordenker“

Referentin Monika Bachinger spricht am 12. Mai in der neuen Durst-Halle.

In sechs Arbeitskreisen basteln derzeit mehr als hundert engagierte Osttirolerinnen und Osttiroler aus unterschiedlichsten Berufen, Sparten und Talschaften an einem Leitbild für den Bezirk, das künftig zur besseren Fokussierung gemeinsamer wirtschaftlicher Aktivitäten dienen soll.

Bei einem öffentlich zugänglichen Meilensteintreffen am 12. Mai in der neuen Produktionshalle der Firma Durst werden die Grenzen der Arbeitskreise aufgelöst, und der Blick richtet sich nun auf konkrete Wirkungszusammenhänge. Prof. Dr. Monika Bachinger von der Hochschule Rottendorf (Deutschland) spricht über den Wert von Leitbildern für die regionale Entwicklung, anschließend werden Arbeitsergebnisse in den Wirkungsclustern präsentiert und diskutiert.

Monika Bachinger von der Hochschule Rottendorf (Deutschland) spricht über den Wert von Leitbildern für die regionale Entwicklung.
Monika Bachinger von der Hochschule Rottendorf
(Deutschland) spricht über den Wert von Leitbildern für die regionale Entwicklung.

„Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen“, skizziert Bachinger den Denkansatz zum zweiten Meilensteintreffen des Leitbildprozesses Vordenken für Osttirol. Sie lehrt an der Hochschule Rottendorf und zeichnete für die Umsetzung des Leitbildes „Ingolstadt-Land plus – Region für Innovation“ verantwortlich.

„Wirtschaft, Politik und Gesellschaft sind aufgefordert, an einem Strang zu ziehen. Hierfür sind aussagekräftige Leitbilder unentbehrlich. Sie geben nicht nur die Richtung der Entwicklung vor, sondern stiften Sinn, Zusammenhalt und Motivation“, schildert Bachinger ihre Erfahrungen. Welche Effekte haben Leitbilder für interne und externe Zielgruppen einer Region? Wie kann das Leitbild im Regionalmarketing eingesetzt werden?

Diese und andere Fragen wird Bachinger in einem Impulsreferat beantworten. Ein Leitbildprozess sei ein klarer Auftrag, ist die Expertin überzeugt, und richtet ihren Blick bereits in Richtung Zukunft: „Im Leitbildentwicklungsprozess ist Beziehungskapital entstanden, das es jetzt zu nutzen gilt. D.h. Akteure in die Umsetzung von konkreten Maßnahmen einbinden und sie weiter mitentscheiden lassen. Das Wichtigste in erfolgreichen Regionen sind aktive Netzwerke, in denen die Ressourcen unterschiedlicher Partner verbunden und für die Regionalentwicklung genutzt werden können“.

Durst-Produktionshalle, Montag, 12. Mai
Beginn: 19.00 Uhr, Eintritt frei

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