„Wenn nicht bald etwas geschieht…“

„…fahren wir an die Wand.“ – Peter Zellmann referiert am Dienstag, 20. Mai, in der AK.

Peter Zellmann hält den Impulsvortrag "Ein Ausblick in die Arbeitswelt der Zukunft". Lisa Bernard
Peter Zellmann hält den Impulsvortrag „Ein Ausblick in die Arbeitswelt der Zukunft“. Foto: Lisa Bernard

Der Vordenken-Arbeitskreis „Wirtschaft, Arbeit & Soziales“ hat sich intensiv mit der Entwicklung der Arbeitssituation in peripheren Regionen beschäftigt. Der Bezirk Lienz hat in diesem Bereich zweifelsohne Stärken, wie die hervorragende Ausbildung und das überdurchschnittliche Engagement der Mitarbeiter. Ob diese Dinge reichen, um erfolgreich in die Zukunft zu gehen, wollen die „Vordenker“ mit einem Impulsvortrag von Prof. Peter Zellmann und einer anschließenden Podiumsdiskussion am Dienstag, 20. Mai, 19 Uhr klären. Auf der Bühne in der Lienzer Arbeiterkammer werden Revital-Geschäftsführer Klaus Michor, Anton Schneider vom Planungsbüro Schneider und der Arbeitsmarktexperte und Autor Armin Erger diskutieren. Domenico Rief von der Arbeiterkammer Tirol wird die Podiumsdiskussion leiten.

Der Referent Peter Zellmann leitet seit 1987 das Institut für Freizeit- und Tourismusforschung in Wien. In seinem Buch „Die Zukunft der Arbeit“ schreibt er: „Wenn nicht bald etwas geschieht, fahren wir gegen die Wand. Das klassische Bildungs- und Ausbildungsmodell hat ausgedient, in den nächsten Jahren wird kein Stein auf dem anderen bleiben. Politik und Wirtschaft, Bildungswesen und Sozialplanung – alle müssen sich darum kümmern. Doch wir alle sind in der Pflicht, denn wer an das Lebensglück künftiger Generationen glaubt, muss sich einmischen.“

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