Polizei kontrollierte Motorradlenker in Osttirol

Neben der seit April 2014 laufenden bewusstseinsbildenden Kampagne „Zwei Räder – ein Leben“ gibt es seit Beginn parallel dazu eine Reihe von Überwachungsmaßnahmen seitens der Tiroler Polizei.

Die LPD Tirol sowie das Bezirkspolizeikommando Lienz führten am vergangenen Wochenende vom Freitag, 1. August, bis Sonntag, 3. August, mehrere Schwerpunkte mit der Zielrichtung „Motorrad- und Mopedverkehr“ durch. Grund für die verstärkte Überwachung der einspurigen Kraftfahrzeuge sind die vielen Unfälle, Verletzten und Verkehrstoten im abgelaufenen Jahr.

Unter Einsatz von Radargeräten, Lasergeräten, Mopedprüfgeräten und Zivilstreifen mit Video sowie Blaulichtstreifen wurden am vergangenen Wochenende in Osttirol die Strecken Großglockner Straße B107, Drautalstraße B100, Felbertauernstraße P1 und die Defereggentalstraße L25 überwacht. Außerdem fand man die Exekutivbeamten vermehrt auf den Gemeindestraßen im Bezirk.

Bei den Überwachungsmaßnahmen ging es insbesondere um Geschwindigkeiten, Überholverbote und „Kurvenschneiden“. Das Ergebnis waren 14 Organstrafverfügungen gegen Motorradlenker und 29 gegen Autofahrer aufgrund von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Sechs Kfz-Lenker wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit sogar angezeigt. „Kein Fehlverhalten konnten wir in Sachen Kurvenschneiden feststellen“, erklärt Bezirkspolizeikommandant Silvester Wolsegger.

Appell der Polizei im Wortlaut:
Die Polizei appelliert an alle Motorradlenker, bei sämtlichen Fahrten stets ein entsprechend hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme an den Tag zu legen, die Geschwindigkeit den Fahrbahn-, Sicht- und Verkehrsverhältnissen anzupassen, Überholverbote zu beachten und das eigene Fahrkönnen richtig einzuschätzen. Speziell beim Fahren in Gruppen ist besondere Vorsicht geboten.

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