Deutscher bestieg Großglockner trotz Verletzung

Am Samstag, 9. August, wollte ein 35-jähriger deutscher Alpinist in einer Dreierseilschaft über den Stüdlgrat den Großglockner besteigen. Gegen 14 Uhr befand sich die Dreierseilschaft auf einer Seehöhe von rund 3.600 Metern. Als sich der Bergsteiger an einem scharfkantigen Felsblock anhielt und hochzog, brach dieser aus und fiel auf den Bergschuh des Alpinisten.

Der hohe und feste Schuh wurde dadurch an der Außenseite völlig durchschnitten und der Alpinist an der kleinen Zehe schwer verletzte.

Trotz der Verletzung und der schlechten Witterungsverhältnisse stiegen die Bergsteiger weiter bis zum Gipfel des Großglockners und anschließend wieder über den Normalweg bis zur Stüdlhütte ab. Dort wurde der 35-jährige schließlich vom Rettungshubschrauber in das Krankenhaus nach Lienz geflogen.

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