Benny Karl gibt beim „Race Around Austria“ Gas

Der Wahlosttiroler umrundet auf dem Rad mit seinen „Sportsfreunden“ die Alpenrepublik.

Benjamin Karl - Action
Benjamin Karl nimmt am Race Around Austria bereits zum dritten Mal teil. Der Pedalritter und gelernte Snowboarder wird auch die Nacht durchradeln.

Heute, Mittwoch, 13. August, war es soweit. Pünktlich um 9.40 Uhr verließ der erste Fahrer die Startrampe in St. Georgen/Attergau und machte sich auf die 2.200 Kilometer lange Strecke des „Race Around Austria“. Mit dem Profi-Snowboarder Benjamin Karl will auch ein Osttiroler die Alpenrepublik umrunden. Vom Attersee geht es für die 170 Teilnehmer im Uhrzeigersinn entlang der grenznahen Straßen rund um Österreich, in Summe müssen die Teilnehmer 30.000 Höhenmeter absolvieren. Das ganze durchgehend, bei Tag und Nacht.

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Von St. Georgen aus umrunden die Radler bei Tag und Nacht die Alpenrepublik. Grafik: racearoundaustria.at

Das „härteste Radrennen Europas“ wird als Zeitrennen ausgetragen, das Strampeln im Windschatten der Gegner ist verboten. Begleitet werden die Sportler nur von einem Begleitfahrzeug, in dem sich das Betreuerteam befindet. Benjamin Karl geht gemeinsam mit seinen Sportlerkollegen an den Start. Mit dabei sind im Team „Red Bull“ auch Biathlet Christoph Sumann, Schispringer Andreas Goldberger und Extremsportler Axel Naglich.

Christoph Sumann, Benjamin Karl, Andreas Goldberger and Axel Naglich - Portrait
Christoph Sumann, Benjamin Karl, Andreas Goldberger und Axel Naglich umrunden Österreich im Viererteam. Fotos: Martin Lugger/Red Bull Content Pool

An Konkurrenz mangelt es nicht – weitere 16 Mannschaften ringen um den Prestigeerfolg. Warum sich Benjamin Karl vor einem anstrengenden Weltcupwinter 2.200 Kilometer auf und ab im Fahrradsattel antut? „Im Herzen bin ich ein Mountainbiker und bei meinen Rennen bevorzugt auf der extremen Seite unterwegs. Daheim fahre ich ohne Druck, setze mich auf den Freerider und kurble vier Stunden bergauf für eine Abfahrt. Es geht einzig und allein ums Erlebnis, auch bei diesem Event“, so der Olympiamedaillengewinner in seinem Blog.

Im Zuge des Rennens erreichen die Sportler auch Osttirol. Über das Gailtal geht es für die Athleten erst nach Tassenbach, dann über das Pustertal nach Lienz, ehe es über das Mölltal „über den Glockner“ geht.

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