Menschen mit Behinderung: Drei Regionen, ein Anliegen

Auftakt des Interreg-Rat Dolomiti Live Projekts „Auf dem Weg zur Inklusion“.

Beitragsbild-HiH
120 Personen aus Belluno, dem Pustertal und Osttirol kamen bei herrlichem Herbstwetter nach Oberlienz.

„Wir, der Osttiroler Verein ‚Hand in Hand‘, machen zusammen mit ‚AIPD Belluno‘ und ‚SHG Kinder mit Down Syndrom Pustertal‘ das Interreg Rat-Projekt ‚Auf dem Weg zur Inklusion‘ für Menschen mit Behinderung in Belluno, Osttirol und Pustertal“, erklärt Pia Schlichenmaier, Obfrau von Hand in Hand. Gemeinsam ist man im Rahmen des Projekts auf der Suche nach der „Best practice”.

Trotz der räumlichen Nähe gibt es zwischen den einzelnen Organisationen teils beachtliche Unterschiede in der Lebenswelt von Menschen mit Behinderung. „Es erscheint uns naheliegend, über den Grenzzaun zu schauen, um vielleicht bessere Möglichkeiten zu erkennen und unseren Gegebenheiten anzupassen oder eben diese zu verändern“, so die HiH-Obfrau.

Als erste Veranstaltung wurde am Samstag, 27. September, ein „Fest der Familien“ in Oberlienz gefeiert, das zum Kennenlernen und Erfahrungen auszutauschen diente. 120 Personen aus Belluno, dem Pustertal und Osttirol kamen bei herrlichem Herbstwetter zusammen und wurden von Bürgermeister Martin Huber willkommen geheißen.

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Tanz- und Trommelworkshops, Kinderschminken und verschiedene Spielstationen standen auf dem Programm.

Die Freude der Kinder und Jugendlichen war bei Tanz- und Trommelworkshops, Kinderschminken und Spielstationen groß und die unterschiedlichen Sprachen stellten kein Hindernis am gemeinsamen Spaß dar. Die Eltern nutzten die Möglichkeit, miteinander Fragen des Alltags für Menschen mit Behinderung und ihre Familien zu besprechen.

Im November wird dann die Fachtagung „Inklusion x 3“ in Toblach im Rahmen des Projektes stattfinden, wo Referate und Gesprächsrunden die Inklusion in Schule, Arbeitswelt und Freizeit/Sport beleuchten werden.

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