Tabellenführer Rapid spielte in Greifenburg 2:2

Die ohne Daniel Steiner angetretenen Dolomitenstädter waren zu Beginn dieser Partie die klar tonangebende Mannschaft und spielten konsequent nach vorne.

Die erste Möglichkeit eröffnete sich nach 15 Minuten. Clemens Gesser fing einen Querpass der Hausherren ab und zog Richtung Greifenburger Tor. Dann schloss er allerdings etwas zu überhastet ab und setzte das Leder deutlich am gegnerischen Kasten vorbei. Nur zwei Minuten später ging ein Kopfball von Patrick Eder nach einem Eckball knapp neben das von Kevin Kroisl gehütete Tor der Hausherren.

In der 20. Minute war es dann aber soweit. Lukas Steiner spielte einen wunderschönen Wechselpass auf Florian Neumeister. Dieser setzte zu einem Solo an und spielte den Ball auf den im Strafraum lauernden Clemens Gesser, der von einem Gegenspieler nur mehr durch ein Foul gestoppt werden konnte. Den dafür verhängten Strafstoß verwandelte Dominik Müller zur verdienten 1:0 Führung für die Rapidler. Nur kurz darauf ging ein Freistoß von Sven Lovric knapp neben dem Tor der Gastgeber vorbei.

Danach flaute der Angriffsschwung der Osttiroler etwas ab und die von Interimstrainer Ewald Brandner taktisch sehr gut eingestellen Greifenburger kamen etwas besser ins Spiel.  Wolfram Hierländer gab mit einem Freistoß aus rund 25 Metern, den Rapid Keeper Chrisatian Korunka mit den Fingerspitzen über die Querlatte lenken konnte, den ersten Warnschuss ab. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff wurden die Hausherren für ihren Kampfgeist belohnt. Roman Scheiflinger ließ einen Lienzer Abwehrspieler aussteigen und spielte den Ball quer auf Andreas ;Mösslacher. Der nahm das runde Leder mit und schob dieses am herauslaufenden Lienzer Keeper vorbei zum 1:1 Ausgleich ins Netz.

Die Gäste dürften sich in der Pause wieder ihrer spielerischen Qualtitäten besonnen haben, denn bereits nach fünf Minuten in der zweiten Halbzeit gelang den Grünweißen der neuerliche Führungstreffer. Nach einem Konterangriff überspielte Clemens Gesser einige Greifenburger Abwehrspieler inklusive den Keeper und brachte den Ball aus spitzem Winkel im gegnerischen Kasten unter.

Nur zwei Minuten später ging ein Halbvolley Schuss von Florian Neumeister nach Flanke von Lukas Steiner knapp am langen Eck vorbei und in der 56. Minute fiel ein Freistoßkracher von Sven Lovric aus rund 20 Metern zu zentral aus und wurde eine Beute von Greifenburg Keeper Kevin Kroisl.

Danach übernahmen die Gastgeber immer mehr die Initiative und hatten in dieser Phase mehr Spielanteile wie die Lienzer. In der 65. Minute hielt Christian Korunka im Lienzer Tor einen etwas zu zentral angetragenen Freistoß von Roman Gaspersic und vier Minuten später ging ein Schuss von Pascal Obergantschnig aus kurzer Entfernung knapp am Lienzer Tor vorbei.

Von ihren fanatischen Fans angepeitscht drängten die Greifenburger auf den Ausgleich und brachten nach 77 Minuten die rund 300 Besucher zum Jubeln. Nach einem unnotwendigen Foulspiel entschied der Unparteiische auf Freistoß für die Hausherren. Roman Gaspersic schnappte sich den Ball und knallte diesen aus rund 17-18 Metern Torentfernung zum 2:2 Ausgleich ins Tor der Dolomitenstädter.
In der Schlussphase konnten sich die Gäste keine nennenswerten Chancen mehr herausspielen und mussten am Ende froh sein, nicht als Verlierer vom Platz zu gehen. Drei Minuten vor dem Abpfiff kamen die Gastgeber durch David Brandner noch zu einer vielversprechenden Möglichkeit, sein Schuss ging aber schlussendlich doch deutlich über das Lienzer Tor.

„Vom Einsatz und Kampfgeist her haben sich die Greifenburger diesen Punkt absolut verdient. Wir haben es verabsäumt nach dem 2:1 unsere Chancen zu nutzen. Am Ende des Spieles haben die Hausherren mehr für das Spiel getan und so geht das Ergebnis vollkommen in Ordnung,“ meinte der sportliche Leiter des SV Rapid Lienz, Thomas Fian.

Für die Rapidler geht es am kommenden Sonntag mit dem Starkstrom-Derby gegen den FC-WR Nußdorf/Debant weiter.

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