Let’s get ready! Start in die neue Eishockey-Saison

Läuft bei UECR Huben, UEC Sparkasse Lienz und Icebears Toblach alles nach Plan?

Foto: EXPA/Gruber
Foto: EXPA/Gruber

Die Kufen sind geschliffen, die Schläger frisch getaped und die Cracks scharren bereits in den Startlöchern. An diesem Wochenende startete auch aus Osttiroler Sicht die Meisterschaft der Division 1 im Kärntner Eishockey.

Der UECR Huben musste gestern, Samstag, 15. November 2014, auswärts gegen den Vorjahresmeister, die Icebears Toblach, antreten und mit einer 5:2 Niederlage nach Hause fahren. Ein Spielbericht folgt noch heute! Der UEC Sparkasse Lienz startet am 22. November mit dem Heimspiel gegen Althofen in die neue Saison.

Die Division 1 ist auch heuer wieder in die Gruppen West, Mitte und Ost aufgeteilt. Nach dem Ausstieg des Carinthian Teams ist mit den EC Oilers Salzburg eine neue Mannschaft dazugekommen.

In der Gruppe West, in der der UECR Huben, der UEC Sparkasse Lienz und die Icebears Toblach vertreten sind, wird im Grunddurchgang eine doppelte Hin- und Rückrunde gespielt sowie eine Hinrunde gegen die Gruppen Mitte und Ost. Danach sind die ersten acht Mannschaften für das Play Off qualifiziert, wobei die jeweiligen Gruppensieger gesetzt sind. Danach geht es mit dem Viertel- und Halbfinale in einer „best of three“- Serie weiter. Das Finale wird dann in einer „best of five“-Serie entschieden. Die nach dem Grunddurchgang besser platzierte Mannschaft hat dabei jeweils das erste Heimrecht.

DOLOMITENSTADT hat die beiden Osttiroler Vereine, UECR Huben und UEC Sparkasse Lienz sowie den Südtiroler Gruppengegner – die Icebears Toblach – genauer unter die Lupe genommen und dazu den beiden Obmännern, Sebastian Warscher (UECR Huben) und Ernst Köfele (UEC Sparkasse Lienz)  sowie Klaus Volgger (Verantwortlicher der Kampfmannschaft und Mannschaftsführer der Icebears Toblach) einige Fragen gestellt:

Wie liefen die Saison Vorbereitungen bis dato bzw. inwiefern bist Du mit diesen zufrieden?

Sebastian Warscher: Die Vorbereitungen liefen eigentlich wie jedes Jahr. Wir organisierten auch heuer wieder ein Trainingslager, diesmal in Pilsen (Tschechien), mit insgesamt sieben Trainingseinheiten.

Ernst Köfele: Ich bin sehr zufrieden. Nach einer längeren Pause konnten wir heuer ein Trainingslager in Ruhpolding abhalten, an dem fast alle Spieler teilgenommen haben. Dazu haben wir noch in Kitzbühel und Toblach einige Eistrainings absolviert.

Klaus Volgger: Bis dato bin ich damit durchaus zufrieden. Die Mannschaft ist zwar noch nicht komplett, aber es sind immer relativ viele Spieler zu den Trainings gekommen.

Konntet ihr schon auf eigenem Eis trainieren, wenn ja ab wann?

Sebastian Warscher: Seit 3. November können wir im Eisstadion Huben trainieren.

Ernst Köfele: Aufgrund der Witterung konnten wir leider noch nicht in Lienz trainieren. Ich hoffe aber, dass es in den nächsten Tagen soweit ist.

Klaus Volgger: Seit 14. Oktober trainieren wir dreimal wöchentlich in Toblach. Leider ging es wegen dem Wetter heuer nicht früher.

Habt ihr schon Testspiele bestritten? Ergebnisse?

Sebastian Warscher: Ja, eines gegen Lienz, das wir zwar 9:3 gewonnen haben, aber das durch die vielen Ausfälle bei Lienz eher wenig aussagekräftig war.

Ernst Köfele: Gegen Toblach hielten wir trotz der 2:5 Niederlage sehr gut, gegen Huben (3:9) mussten wir stark ersatzgeschwächt antreten.

Klaus Volgger: Gegen Lienz konnten wir 5:2 gewinnen, gegen Freienfeld gab es ein 3:3 Unentschieden. Das Testspiel gegen die U 23 von Cortina musste wegen Regens abgesagt werden.

Gibt es am Spielersektor Veränderungen gegenüber der Vorsaison?

Sebastian Warscher: Stefan Unterweger, der zuletzt beruflich verhindert war, steht heuer wieder zur Verfügung. Leider wird uns Clemens Riepler verletzungsbedingt die ganze Saison ausfallen. Dazu haben wir mit Libor Pavlis einen neuen Trainer verpflichtet, der wie bei uns üblich, für sämtliche Mannschaften des UECR Huben zuständig ist.

Ernst Köfele: „Neu dazugekommen sind Alexander Kretschmer, Günther D’Ambros, Albert Fersterer (alle von Zell/See), Volker Keidel (Salzburg), Nikolai Franz (Huben), Bernd Feil (Oberdrauburg) sowie einige Nachwuchsspieler wie z.B. Florian und Alexander Schneider. Verlassen haben uns Alexander „Cece“ Czechner (UEC Leisach), Daniel Wernisch (EC Spittal) und Alfred Unterguggenberger (hat Karriere beendet). Und leider steht uns Michael Schneider nach seinem schweren Arbeitsunfall die gesamte Saison nicht zur Verfügung. Trainer ist weiterhin Jiri Broz, Co-Trainer Ferdinand Neumayr.“

Klaus Volgger: Aus der eigenen Jugend sind Michael Steinmair, Oliver Troger, Davide Farinella, Martin Casanova Stua und Denis Soravia dazugekommen. Felix Oberrauch wechselte nach Bruneck in die italienische Serie B.

Wie schätzt Du die beiden Gegner der Gruppe West ein?

Sebastian Warscher: Lienz ist mit den Spielern aus Zell/See sicherlich stärker geworden, müsste aber für uns schlagbar sein. Toblach gilt für mich als Gruppenfavorit.

Ernst Köfele: Toblach ist sicher der Favorit. Huben kann ich derzeit schwer einschätzen, dürfte aber mit uns ziemlich gleichauf sein.

Klaus Volgger: Huben ist mit Sicherheit auch heuer wieder ein starker, gefährlicher Gegner. Lienz hat sich mit einigen Spielern verstärkt und darf nicht unterschätzt werden.

Wie lautet das Saisonziel?

Sebastian Warscher: Ein Platz unter den ersten Vier und vielleicht wieder das Erreichen des Halbfinales wie im Vorjahr. Es wird aber heuer verdammt schwer, da einige Kärntner Vereine groß aufgerüstet haben, wie z.B. Steindorf.“
Ernst Köfele: Das Erreichen der Play Offs.
Klaus Volgger: Wir wollen auch heuer wieder ganz vorne mitspielen.

Wer sind für Dich die Favoriten auf den Meistertitel?

Sebastian Warscher: Steindorf, Tarco Klagenfurt, Oilers Salzburg und die Icebears Toblach.“
Ernst Köfele: Toblach und die Oilers Salzburg.
Klaus Volgger: Steindorf, Tarco Klagenfurt, Oilers Salzburg und Huben.

Die Osttiroler Eishockey Fans können sich auf spannende Spiele freuen, wobei vor allem die Osttiroler Derbys und die Spiele gegen den Nachbarn aus Südtirol das Salz in der Suppe sein werden. Somit steht einer spannenden Meisterschaft nichts mehr im Wege – LET THE BATTLES BEGIN.

Dolomitenstadt.at wünscht allen drei Vereinen eine erfolgreiche, verletzungsfreie Saison und wird wie gewohnt von den Spielen berichten.

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