Kuenz an Opposition: Leitstelle nicht skandalisieren

Der Osttiroler VP-Landtagsabgeordnete Hermann Kuenz lässt die Kritik der Liste Fritz an Landesrat Josef Geisler in Bezug auf die Verteuerung der Leitstelle Tirol nicht gelten. In der Leitstelle laufen die Alarmierungsfäden der Tiroler Sicherheits- und Rettungsorganisationen zusammen. „Die Erhöhung des Landeszuschusses für 2015, der vor allem für Investitionen in die Infrastruktur und für zusätzliche Mitarbeiter verwendet wird, wird von manchen politischen Vertretern bewusst falsch dargestellt“, meint Kuenz. Geisler mache keineswegs vorwiegend die Osttiroler Außenstelle für die Mehrkosten bei der Landesleitstelle verantwortlich.

Aus der Sicht von Kuenz legt der Landesrat in seiner Anfragebeantwortung an die Liste Fritz klar dar, dass die Kostensteigerungen durch Investitionen und Mitarbeiteraufstockung auf landesweiter Ebene verursacht werde, so Kuenz: 

„Nichtsdestotrotz muss es erlaubt sein, dass man aufzeigt, dass sich Tirol die landesweit einzige Außenstelle der Leitstelle in Osttirol einiges kosten lässt. Das Aufzeigen der reinen Zahlen und Fakten ist kein Grund, sofort wieder den Beleidigten zu spielen und sich als Opfer darzustellen“, erklärt der Osttiroler Bauernbündler in einer Aussendung.

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3 Postings bisher
satyr vor 3 Jahren

Die Druckanlage im Lavanttal die einen großen Teil der österreichischen Tageszeitungen druckt ist in allen Bereichen redunant ausgeführt. Das heißt, jeder Sensor, jede der insgesamt über 8000 Steuerungen sind doppelt ausgeführt um keine Ausfälle zu riskieren. Sollte dies nicht im Besonderen für die Rettungsleitstelle erst recht gelten ? Für sinnlosere Sachen gibt das Land Tirol sicherlich Geld aus.

Stadtmensch vor 3 Jahren

Lieber Herr Kuenz,

Wenn Herr Geisler schon die Ursachen aufzeigt dann alle. Die Zahlen über die Geschäftsführer zu verschweigen dafür aber Osttirol, die auch Alarmierungen für ganz Tirol machen anzuführen, ist eine einseitige Sicht der Dinge. Kann Ihm ja auch egal sein, Zahlen tun sowieso wir Bürger.

bergfex vor 3 Jahren

Herr Kuenz würde sich vehement für eine Aussenstelle einsetzen, wenn es um die Bauern ginge.