Ich will nach dem Abschluss gleich arbeiten

Die Dölsacherin Carmen Korber studiert Sozialpädagogik in Graz.

Das ist die 24. Folge der Interview-Serie “Heimweh?” Im Introvideo zur Serie erfahren Sie mehr. Unsere heutige Gesprächspartnerin ist Carmen Korber. Sie kommt aus Dölsach und ist 23 Jahre alt.

Carmen Korber, porträtiert von Linda Steiner.
Carmen Korber, porträtiert von Linda Steiner.

Was machst du zurzeit?



Ich studiere Sozialpädagogik an der Karl-Franzens-Universität Graz. Dieses Studium bietet mir ein vielfältiges soziales Tätigkeitsfeld. Die Studienzeit sehe ich als eine hervorragende Chance, mich sowohl persönlich wie auch fachlich weiter zu entwickeln.


Warum hast du dich für Graz als Studienort entschieden?



Graz ist für mich eine sehr idyllische Stadt, die kulturell viele Möglichkeiten bietet und durch das breite Studienangebot eine beliebte Studentenstadt ist.



Ist dein Studium rein theoretisch oder wird auch auf Praxis Wert gelegt? 



SozialpädagogInnen betreuen und fördern Kinder und Jugendliche und helfen Menschen bei der Bewältigung und Lösung sozialer Probleme. Sie übernehmen dabei beratende, betreuende, vermittelnde und organisatorische Aufgaben. Das Ziel ist es, gesellschaftlich benachteiligte oder persönlich beeinträchtigte Menschen zu möglichst eigenständiger Lebensführung zu verhelfen und wieder in die Gesellschaft einzubinden.
 Am Sozialpädagogikstudium gefällt mir, dass es sowohl theoretisch als auch praxisnah orientiert ist. Das im Studium vermittelte theoretische Wissen wird von Studierenden mit eigenen Praxiserfahrungen verglichen und gründlich untersucht.


Du bist schon fast am Ende deines Studiums angelangt; möchtest du danach noch eine Ausbildung machen oder dich ins Arbeitsleben stürzen?



Wenn ich mein Studium absolviert habe, würde ich gerne gleich in die Arbeitswelt einsteigen. Meine Praktika in verschiedenen sozialen Bereichen mit Kindern aber auch Menschen mit Behinderung haben mir bereits einen guten Einblick ins Berufsleben ermöglicht.


Hast du einen starken Bezug nach Osttirol? Kannst du dir vorstellen hier zu leben?

Mit Osttirol verbinde ich Heimat, Familie und Freunde. Ich bin ein sehr naturverbundener und sportlicher Mensch. In den Lienzer Dolomiten kann ich mich bestens entspannen und das Leben genießen. Meine Heimat liegt mir sehr am Herzen.

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In der Serie „Heimweh?“ entstehen vorerst 50 Porträts von Studentinnen und Studenten aus Osttirol, geschrieben und gezeichnet von Linda Steiner. Unterstützt wird dieses Dolomitenstadt-Projekt von Durst Phototechnik. Außerhalb Osttirols lebende Studierende, aber auch andere junge „Bildungsauswanderer“ können sich per Mail an redaktion@dolomitenstadt.at bei uns melden, wenn sie an diesem Projekt teilnehmen möchten.

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