Endlich Einigung über Bergrettungsflüge

Alle Parteien bringen einen gemeinsamen Antrag ein. Endversion zum Download.

Alle im Tiroler Landtag vertretenen Parteien werden am 7. Mai gemeinsam einen Dringlichkeitsantrag zu den Bergrettungs-Übungsflügen einbringen und damit dem politischen Tauziehen um die Rahmenbedingungen für Flugübungen im Nationalpark Hohe Tauern ein Ende setzen. Das Naturschutzgesetz soll geändert werden, weil die von der Bergrettung verfolgten „hochrangigen öffentlichen Interessen (Leben und Gesundheit von Menschen) eine solche Einschränkung des aktuellen Schutzstatus rechtfertigen“, steht in diesem Antrag, der am Mittwochabend, 6. Mai, ausformuliert und an die Clubs verschickt wurde. Der Natura 2000-Status des Gebietes ist demnach kein Hindernis für die Flugübungen der Bergretter im Gletschereis.

Im Antrag liest sich das so: „Die zweckentsprechende Durchführung dieser Übungen scheint auch dadurch nicht in Frage gestellt, dass die naturschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere die speziellen Schutzregelungen für Natura 2000-Gebiet (§ 14 Tiroler Naturschutzgesetz 2005) weiterhin anwendbar bleiben. In Hinblick auf den von den VertreterInnen der Bergrettung geschilderten voraussichtlich notwendigen Umfang der Übungen (6 Übungstage im Jahr) erscheint die Möglichkeit einer erheblichen Beeinträchtigung des Schutzzweckes des Natura 2000-Gebietes ausgeschlossen.“

Hier der gesamte Antrag in der Endversion zum Download:

Dringlichkeitsantrag Uebungsfluege

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