Besonders freue ich mich auf Schlipfkrapfen

Elisabeth Ventura absolviert gerade ein Auslandssemester in Schweden.

Das ist die 32. Folge der Interview-Serie “Heimweh?” Im Introvideo zur Serie erfahren Sie mehr. Unsere heutige Gesprächspartnerin ist Elisabeth Ventura aus Lienz, geboren am 28. Juni 1993.

Elisabeth Ventura, porträtiert von Linda Steiner.
Elisabeth Ventura, porträtiert von Linda Steiner.

Erzähl mal, was du machst!

Ich studiere im vierten Semester an der Fachhochschule Joanneum in Graz den Bachelorstudiengang Management Internationaler Geschäftsprozesse. Derzeit befinde ich mich im Auslandssemester in Kristianstad in Schweden, das sich leider schon dem Ende zuneigt.

War es schwer, einen Platz als Erasmus-Studentin zu ergattern?

Da mein Studium international ausgerichtet ist, ist das vierte Semester als Auslandssemester vorgesehen und gemeinsam mit den Partneruniversitäten sind die jeweiligen Studienplätze bereits festgelegt, damit jeder Studierende einen Platz erhält. Ob die Studenten ihre Wunschuniversität ergattern konnten, entschied im Endeffekt ihr Notendurchschnitt. Das war die einzige Herausforderung. Mit meinem Wunschland Schweden vor Augen war ich umso motivierter, mich hinter die Bücher zu klemmen.

Hast du dort hauptsächlich mit anderen Erasmus-StudentInnen zu tun oder kommst du auch mit Einheimischen in Kontakt?

Hauptsächlich bin ich mit den internationalen StudentInnen unterwegs, doch oft sind auch schwedische Studenten bei unseren Partys, Ausflügen und anderen Treffen dabei.

Warum Schweden?

Schweden hat mich schon lange fasziniert. Ich wollte Land und Leute einfach kennenlernen. Nachdem ich zum ersten Mal die Öresundbrücke mit dem Zug von Dänemark nach Schweden überquerte, die kleinen bunten Häuschen und die wunderschöne Landschaft sah, war’s um mich geschehen.

Hast du viel Kontakt zu deiner Heimat?

Ich komme mindestens einmal im Monat nach Osttirol. Wenn ich länger nicht hier gewesen bin, freue ich mich immer sehr auf meine Familie, Freunde, die Berge und natürlich auf Schlipfkrapfen.

Weißt du schon, was du später machen willst?

Konkret kann ich das noch nicht sagen, nur dass ich bevorzugt in der Food-Branche arbeiten möchte.

Ließe sich ein ausbildungsbezogener Beruf mit Osttirol als Lebensmittelpunkt vereinbaren?

Wenn es sich mit meinem zukünftigen Beruf vereinbaren lässt, dann gerne. Aber bis dorthin muss ich noch die Welt erkunden und in vielen anderen Städten leben. Falls es sich nicht ergeben sollte, werde ich meine Heimat natürlich so oft es geht besuchen.

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