Kals feiert seinen Namen mit großem Festakt

Beim 30. Namenkundlichen Symposium ging die Gemeinde ihrer Geschichte nach.

Kals feierte mit Wissenschaftern, Schützen, Freiwilliger Feuerwehr und Musikkapelle. Fotos: EXPA/Johann Groder
Kals feierte mit Wissenschaftern, Schützen, Freiwilliger Feuerwehr und Musikkapelle. Fotos: EXPA/Johann Groder

In Kals finden Symposien nicht in verborgenen Seminarräumen statt, sondern werden in das Dorfleben integriert. Sichtbar wurde das einmal mehr beim bereits traditionellen Namenkundlichen Symposium, das von 11. bis 14. Juni zum 30. Mal in Kals stattgefunden hat. Zwar war das gesamte Symposium öffentlich zugänglich, doch am Freitag, 12. Juni ging man abends mit dem Programm direkt in die Öffentlichkeit, genauer gesagt auf den Kalser Kirchplatz und verband die Vorträge mit Musik und der Einweihung der Horchstation, über die man ab sofort Informationen zu Namensgebungen in der Region anhören kann.

Bürgermeister Klaus Unterweger lud zum Festakt, bei dem die Trachtenmusikkapelle Kals und das Iseltaler Blechbläserensemble für die musikalische Untermalung sorgten. Beim feierlichen Aufmarsch der Formationen im Ortskern traten unter anderem die Freiwillige Feuerwehr, die Schützengilde und die Schützenkompanie auf. Der Höhepunkt des Abends war die Enthüllung der Horchstation, an welcher der Nationalpark Hohe Tauern – bei der Feier vertreten durch Hermann Stotter – maßgeblich beteiligt ist. Die Festvorträge von Heinz-Dieter Pohl und Peter Anreiter gingen auf die Namensgebung in Kals ein, angefangen von der Dorfbenennung bis hin zu Details über die tradierten Hofnamen und deren Bedeutung. Der Abend, der mit der Ehrung altverdienter Kalser zu Ende ging, zeigte, wie man in Kals das Erforschen, Nachfragen und feierliche Präsentieren miteinander verbindet.

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