Ich wollte immer etwas Kreatives machen

Die künftige Kunst- und Werkerzieherin Natalie Istenich im Interview.

Das ist die 38. Folge der Interview-Serie “Heimweh?” Im Introvideo zur Serie erfahren Sie mehr. Unsere heutige Gesprächspartnerin ist Natalie Istenich, 23 Jahre, aus Lienz.

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Natalie Istenich, porträtiert von Linda Steiner.

Erzähl mal was du machst!











Ich studiere momentan im achten Semester Bildnerische Erziehung und Werkerziehung auf Lehramt am Mozarteum in Salzburg.

Wie bist du dazu gekommen?

Für mich war eigentlich schon immer klar, dass ich etwas Kreatives machen möchte. Lehramt erschien mir als ein spannender, aufregender Beruf und bin mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.

Konntest du schon praktische Erfahrung sammeln?

In meinem Studium begannen die Praktika relativ früh, was ich sehr gut finde, da man dadurch schnell merkt, ob der Beruf zu einem passt oder nicht. Ich finde vor allem im Praktikum kann man sehr viel lernen und für den eigenen Unterricht mitnehmen.

Mit welcher Altersgruppe würdest du am liebsten arbeiten?

Meine Ausbildung ist auf höherbildende Schulen ausgerichtet. Allerdings hatten wir in den Schulpraktika meist Unterstufen, was mir auch sehr gefiel. Prinzipiell würde ich lieber mit älteren SchülerInnen arbeiten, da man mit diesen auch aufwändigere Projekte machen kann.

Hat Salzburg viel Kunst nach deinem Geschmack zu bieten?

Salzburg bietet ein sehr großes Kunst- und Kulturprogramm. Es gibt regelmäßig Exkursionen mit der Uni ins Museum.

Hast du noch einen starken Bezug zu Osttirol?

Ja sehr. Ich fahre fast jedes Wochenende heim. Osttirol ist für mich „anfoch daham“. Familie steht für mich an erster Stelle und die möchte ich auch nicht längere Zeit missen. Meine Freunde, die überall verstreut studieren, fahren auch regelmäßig heim nach Lienz, deswegen wird’s auch nicht so schnell langweilig.

Glaubst du, dass du nach Hause zurückkehren wirst?

Aus jetziger Sicht auf jeden Fall.

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In der Serie „Heimweh?“ entstehen vorerst 50 Porträts von Studentinnen und Studenten aus Osttirol, geschrieben und gezeichnet von Linda Steiner. Unterstützt wird dieses Dolomitenstadt-Projekt von Durst Phototechnik. Außerhalb Osttirols lebende Studierende, aber auch andere junge „Bildungsauswanderer“ können sich per Mail an redaktion@dolomitenstadt.at bei uns melden, wenn sie an diesem Projekt teilnehmen möchten.

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