OLALA 2015 – der Vorhang ist gefallen

Auch am letzten Abend wurde viel gelacht, geklatscht und gestaunt.

Ohne Knalleffekt und Riesenkran, aber heiter und entspannt endete das diesjährige, 24. Lienzer Straßentheaterfestival OLALA. Der Regen, der am Donnerstag den riesigen „Lienzturm“ kippte und dann eine Pause einlegte, meldete sich zum Finale am Samstag, 1. August, zurück.

Bei der Hauptplatz-Parade waren deshalb nur die wetterfesten unter den Akteuren noch einmal im Einsatz, begleitet von den beiden Festival-Orchestern Fanfara Transilvania aus Rumänien und Kermesz à l’est. Star im „letzten Aufgebot“ war eindeutig der bezaubernde Glitzermann „Dundu“, der zu den Klängen der belgischen Musiker ein beschwingtes Tänzchen hinlegte.

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Kabarettist Christian Hölbing sorgte wieder für die humorige Anmoderation und führte durch den Abend. Fotos: Marco Leiter

Im Stadtsaal gingen die „Specials“ über die Bühne, an beiden Tagen gut besucht und viel beklatscht. Wie im Vorjahr humorvoll anmoderiert von Kabarettist Christian Hölbing gab's einen bunten Mix an Akrobatik, Kleinkunst und Comedy, mit Akrobatik im Wohnzimmer von Kate & Pasi aus Finnland, einem kreativen Beatles-Vierminüter des groovenden Japaners Yosuke Ikedas und poetischen „Sandphantasien“ von Iliana Yahav aus Israel. Herausragendes Special, weil in dieser Form noch nie gesehen, war „Leo“, eine preisgekrönte deutsch-kanadische Bewegungstheaterstudie, die mit einem perspektivischen Trick die Welt buchstäblich aus den Angeln hebt. Mit einer prinzipiell einfachen Idee wird Reales plötzlich surreal – schön!

Den Schlussapplaus erhielten dann zurecht jene, die hinter den Kulissen die Fäden zogen, das bunt zusammengewürfelte Serviceteam von OLALA, immer im Einsatz, immer ansprechbar für Künstler und Publikum, gut im Organisieren und Improvisieren.

Ein Schmankerl haben wir noch auf Lager, Fotograf und Videofilmer Marco Leiter, der für Dolomitenstadt diesmal im Dauereinsatz war, arbeitet noch daran.

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bergfex

Danke Herr Mutschlechner und seinem Team.