Rekordbeteiligung beim 3. Dolorock Festival

Das junge Kletterfestival in Südtirol verbindet Diskussion, Klettern und Grenzüberschreitendes.

Bei Dolorock wird über atemberaubende Felsen geklettert, aber auch diskutiert. Fotos: Benedikt Troyer Photography
Bei Dolorock wird über atemberaubende Felsen geklettert, aber auch diskutiert. Fotos: Benedikt Troyer Photography

180 Teilnehmer nahmen vom 18. bis 20. September beim 3. Dolorock Festival im Höhlensteintal in Südtirol teil. Es wurde diskutiert, geklettert und natürlich auch gefeiert. Das grenzüberschreitende Event vom Kletterverein Gamatzn ging heuer zum  dritten Mal über die Bühne. Erklärtes Ziel war, für Offenheit und Toleranz rund um die Drei Zinnen zu stehen.

Den Auftakt bildete die Diskussion „To bolt or not to be“ im Naturparkhaus Drei Zinnen in Toblach. Eine fachkundige Runde diskutierte dabei über die Zukunft des Alpinkletterns in den Dolomiten. Hannes Pfeifhofer, Massimo da Pozzo, Simon Gietl, Walter Würtl, Simon Kehrer, Vittorio Messini, Erwin Steiner, Luigi Cavazza  und der mittlerweile 77-jährige Erstbegeher der Superdirettissima, Rainer Kauschke, lieferten sich eine spannende Diskussion zu dem in Kletterkreisen brisanten Thema.

Auch die Aussicht ist bei diesem Kletterevent außergewöhnlich.
Auch die Aussicht ist bei diesem Kletterevent außergewöhnlich.

Am Samstag, dem 19. September, startete der „Red Point Fight“ im Höhlensteintal. 85 Kletterer gingen an den Start und stellten sich der Herausforderung. Die Wertung verlief zwischen 10:00 und 17:00 Uhr in verschiedenen Klettergärten im Höhlensteintal. Die fünf schwierigsten, gekletterten Routen wurden mit Punkten bewertet. Es gab jeweils eine Profi- und eine Mittelwertung. Bei den Damen in der Profiklasse siegte Barbara Leiter aus Innichen mit 4.250 Punkten vor Lisi Steurer aus Osttirol mit 3.850 Punkten und Barbara Zangerl aus Nordtirol mit 3.700 Punkten. Hannes Pfeifhofer und Mark Oberlechner teilten sich bei den Herren den Tagessieg mit 4.950 Punkten vor Bernhard Kofler mit 4.900 Punkten. Nach der Preisverleihung in Toblach spielten „DJ Horche“ und die Band „The familiy plays together“ für die begeisterten Fans bis spät in die Nacht hinein, all das wurde ermöglicht durch den Circolo Culturale aus Toblach.

Das 3. Dolorock Festival lockte 180 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an.
Das 3. Dolorock Festival lockte 180 Teilnehmer und Teilnehmerinnen an.

Nach einer relativ kurzen Nacht ging es am Sonntag um 11.00 Uhr mit den zwei letzten Programmpunkten weiter. Zum einen mit dem „Alpini Kids Climbing Day“ und „Yoga for Climbers“. Vor allem das Kinderklettern war mit mehr als 40 Teilnehmern erneut gut besucht und auch beim Yoga wurden die übersäuerten Muskel vom Vortag wieder locker … und jetzt, wenige Tage nach dem dritten Dolorock ist der vierte bereits in Planung.

Dolorock braucht keien künstliche Wand, es findet alles in den Dolomiten statt.
Dolorock braucht keine künstliche Wand, es findet alles mitten in den Dolomiten statt.

Und hier ein kleiner Einblick in die Stimmung von Dolorock:

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