Imhof-Rücktritt: Liste Fritz fordert Ausschuss

Nach dem Rücktritt von Regula Imhof als Aufsichtsrätin der Tiwag erneuert die Liste Fritz eine alte Forderung: „Imhofs Kritik im Zuge ihres Rücktrittes unterstreicht, was wir seit Jahren kritisieren. Eine Handvoll Personen weiß darüber Bescheid, wie die genauen Zahlen des Landesunternehmens TIWAG ausschauen und wie es dem Landesunternehmen wirklich geht. Eine Handvoll entscheidet über die grundlegende Ausrichtung und Strategie dieses Unternehmens, das allen Tirolern gehört“, empört sich Klubobfrau Andrea Haselwanter-Schneider. Die Liste Fritz Tirol verlangt schon seit Jahren einen eigenen Beteiligungsausschuss.

Damit könnten die vom Volk gewählten Landtagsabgeordneten laufend über die Landesbeteiligungen informiert werden. „Das ist eine Idee für mehr Transparenz und Kontrolle, die Vorteile liegen auf der Hand: Ein Beteiligungsausschuss würde die laufende Information der Abgeordneten und des Landtages zu den wesentlichen Vorgängen in den Landesunternehmen TIWAG, Hypo, Tirol Kliniken etc. gewährleisten. Er wäre kein Eingriff ins operative, tägliche Geschäft, würde aber böse Überraschungen wie beim Finanzdebakel der Landesbank Hypo Tirol durch laufende und damit rechtzeitige Information und Berichtspflicht durch die Vorstände verhindern. Die gut bezahlten Manager in den Landesunternehmen sollen nicht erst berichten müssen, wenn der Hut schon lichterloh brennt, sondern sie hätten eine Berichtspflicht gegenüber den vom Volk gewählten Abgeordneten“, erläutert Haselwanter-Schneider.

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