Eine Leichenschau mit Bernhard Aichner

Marcus G. Kiniger begleitete den Krimiautor in einen Obduktionssaal.

„Das Reißen und Schmatzen, als der Präparationsgehilfe mit einem Spatel die Kopfhaut vom Knochen löst, unterbricht unsere Gespräche, holt uns aus unserer schützenden Geräuschkulisse. Der nackte Körper, der noch vor Kurzem abstrakt und unwirklich schien, ist plötzlich sehr real, macht Geräusche, verliert Blut, riecht. Wir stehen zu siebt in einem Obduktionssaal, der Rechtsmediziner Jan Sperhake, die Autorin und Psychotherapeutin Angelique Mundt, Bestsellerautor Bernhard Aichner, Thomas, der Präparationsgehilfe, zwei Medizinstudenten und ich.“

Foto: Colourbox
Foto: Colourbox

So beginnt eine etwas andere Schauplatz-Reportage im aktuellen DOLOMITENSTADT-Herbstmagazin. Unser Autor Marcus G. Kiniger begleitet seinen Freund aus Sillianer Jugendtagen, Bernhard Aichner, in die Rechtsmedizin des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf. Kiniger lebt in Hamburg, Aichner hatte dort einen Promotion-Termin für seinen jüngsten Bestseller: „Totenhaus“. Die beiden trafen sich am Abend vor dem Lokalaugenschein in der Leichenhalle zu einer Lokalrunde durch St. Pauli – und die Dinge nahmen ihren Lauf. Die lesenswerte Story finden Sie im Kulturteil des DOLOMITENSTADT-Herbstmagazins, das im gut sortierten Osttiroler Zeitschriftenhandel erhältlich ist, oder im Abonnement.

Bernhard Aichner hat übrigens Ende September den begehrten „Crime Cologne Award“ für seinen Kriminalroman „Totenfrau“ erhalten. Wir gratulieren herzlich.

Ende September gewann Bernhard Aichner den begehrten "Crime Cologne Award".
Ende September gewann Bernhard Aichner den begehrten „Crime Cologne Award“. Foto: privat
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren