Sagenhaft! Der Epilog zu unserer Comicserie

Das achte und letzte Kapitel entwirft ein eher düsteres Zukunftsbild.

Sieben Sagencomics, die sich an alte Osttiroler Legenden anlehnen, habe ich den Lesern und Leserinnen von Dolomitenstadt im abgelaufenen Jahr präsentiert. Zum Jahresbeginn 2016 folgt mein Epilog, mein gezeichnetes Schlusswort. Es ist der vorerst letzte Teil der kleinen Sagenserie, ein Blick in die Zukunft und zugleich die gemeinsame Klammer, der Bogen der sich von der ersten Sage bis zum Ende der gesamten Serie spannt. Mit zeichnerischen Mitteln (die meine Sprache sind) versuche ich auszudrücken, wie ich Heimat sehe und warum ich davon überzeugt bin, dass uns nur eine globale Philosophie der Menschlichkeit und Verantwortung der Welt gegenüber sicher in die Zukunft bringt.

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Wenn Ihr wissen möchtet, wie meine Comics entstehen, gibt es hier einige Infos dazu.

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1 Posting bisher
NaturPur-YeahYeahYeah vor 3 Jahren

-Recht haben Sie, Herr Unterkreuter- !!!

Noch hat der Mensch (hoffentlich) die Chance, etwas zu ändern, bevor alles stirbt. Doch wie es aussieht, geht das alles viel zu langsam und schleppend dahin, ich bin mir nicht sicher, ob sich das alles noch ausgeht, wenn man sieht, wie sich die Erde mit ihrer Natur beginnt, gegen das Unwesen Menschheit zu wehren.

Wir haben nur diese eine Erde, doch das schert wenige, denn für die heute lebenden Menschen könnte es sich wohl noch ausgehen, aber was ist schon in 50, 75 oder 100 Jahren? Das Jahr 2015 sollte uns längst zu Denken geben, denn wenn es zu spät ist, wird es so schnell gehen, dass uns ganz schwindlig werden wird. Und dann hat sich die Erde dem Bazillus Mensch entledigt und die Natur kann sich wieder ihrem Naturell widmen und sich gesund weiterentwickeln.

Und der Mensch wird nur eine kleine, hässliche Episode in der Gesamtgeschichte des Planeten Erde gewesen sein, ein Wimpernschlag sozusagen, dem kein anderes Lebewesen eine Träne nachweinen wird.

Wir können nur MIT der Erde leben, ein DAGEGEN wird es sicher nicht geben. Dafür sind selbst wir viel zu schwach, auch wenn wir das nicht glauben wollen. Aber wahrscheinlich muss diese Katastrophe erst eintreten, dann werden alle Überlebenden aufwachen und zusammen halten, wollen sie WEITER leben. Und auch erst dann werden Grenzen fallen. Oder der Mensch mit seiner endlosen Gier rottet sich sogar endgültig aus, wenn er sich auch das letztverbliebene noch einverleiben will. Koste es was es wolle, und wenn es blöderweise das Leben ist.