„Hier kann sich jedermann erfrischen!“

Gleichenfeier auf der Baustelle des Lienzer Hallenbades.

Dem Zimmerer Paul Senfter von der Firma Lusser war es vorbehalten, auf dem Gerüst hoch über den Festgästen bei der Gleichenfeier am 15. Jänner im Lienzer Hallenbad den traditionellen Spruch seiner Zunft vorzutragen. Er reimte passend zum Ort und dessen Funktion: „Hier kann sich jedermann erfrischen, den Staub von Leib und Seele wischen. Ob alt, ob jung, ob arm, ob reich – hier in dem Bad sind alle gleich.“

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BMin Elisabeth Blanik trifft den Nagel auf den Kopf. Gleich wird Paul, der Zimmerer, seinen Spruch vortragen. Nach jedem Absatz gibt's einen Schluck Rotwein, so will es die Tradition. Fotos: Lenzer/Stadt Lienz

Ganz ist es noch nicht vollendet, das derzeit größte Bauvorhaben der Stadt Lienz, aber die Marschroute stimmt. Bürgermeisterin Elisabeth Blanik, die als Bauherrin den obligaten „letzten Nagel“ in die Dachkonstruktion einschlug, verwies in ihrer Begrüßungsrede darauf, dass der Zeitplan bisher exakt eingehalten wurde und „auch monetär alles unter Dach und Fach ist“. Blanik bedankte sich bei allen am Bau beteiligten Firmen und unterstrich das gute Zusammenspiel quer durch die Fraktionen und in der Verwaltung bei der Realisierung einer anspruchsvollen Aufgabe: „Wir sprechen zwar von Aus- und Umbau, aber diese besondere Baustelle erweckt schon jetzt das Gefühl, dass etwas Neues entsteht.“

Immer wieder wurde betont, wie gut das Teamwork bei diesem Projekt ist. Sabine Istenich (2.v.l.) leitet die Arbeitsgruppe. Rechts neben ihr die VP-Mandatare Karl Kashofer, Christian Zanon, Stephan Tagger und Meinhard Pargger.
Immer wieder wurde betont, wie gut das Teamwork bei diesem Projekt ist. Sabine Istenich (2.v.l.) koordiniert die Arbeitsgruppe. Rechts neben ihr die VP-Mandatare Karl Kashofer, Christian Zanon, Stephan Tagger und Meinhard Pargger. Im roten Anorak der alte und neue Betriebsleiter Georg Nöckler.

Die Ziele sind hoch gesteckt. „Die Lienzerinnen und Lienzer schauen da sehr genau hin. Dieses Bad muss perfekt funktionieren, muss einen Quantensprung in der Energiebilanz schaffen und vielen unterschiedlichen Publikumsgruppen genau das bieten, was sie sich wünschen. Wir haben sehr lange darüber nachgedacht und noch länger herumgerechnet, wie wir möglichst budgetschonend und doch attraktiv alles unter ein Dach bringen.“

Die wahren Stars an diesem Tag seien aber die Arbeiter, unterstrich die Lienzer Bürgermeisterin: „Ich bin stolz auf euch alle. Ihr habt super gearbeitet, seid in der Zeit geblieben, habt euch nicht vom Kurs abbringen lassen, obwohl ich weiß, dass es den einen oder anderen Knackpunkt gab.“ Speziell im neuen Saunabereich habe es architektonische Aufgaben gegeben, „die nur wahre Meister ihres Fachs lösen konnten.“

Robert Wuggenig, Bereichleiter bei der PORR AG, freut sich als Vertreter des Generalunternehmers über die exakte Einhaltung des Terminplans.
Robert Wuggenig, Bereichsleiter bei der PORR AG, freut sich als Vertreter des Generalunternehmers über die exakte Einhaltung des Terminplans.

Robert Wuggenig, Bereichsleiter der PORR Austria und damit Vertreter des Generalunternehmers unterstrich in seinem Statement ebenfalls die Qualität der Zusammenarbeit: „Auftraggeber und ausführende Firmen bilden hier ein tolles, lösungsorientiertes Team“. So sei es möglich geworden, auf den Tag genau zum geplanten Termin die Dachgleiche zu feiern, nach einer unfallfreien Bauphase, für deren sichere Umsetzung sich Wuggenig bei Polier Harald Wallner bedankte.

Nach dem Festakt auf der Baustelle, zu dem sich neben Gemeinderäten und Beamten auch viele Vertreter der bauausführenden Firmen einfanden, lud die Stadt noch zu einer Baujause im Restaurant-Café am Draupark.

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2 Postings bisher
chiller336 vor 3 Jahren

@ bergfex lol ein politikernagel eben

bergfex vor 3 Jahren

„letzten Nagel“ in die Dachkonstruktion einschlug,

Sie schlug einen nagel ein, wo keiner hingehört...rofl..