Zweite auf dem Rad und Dritte beim Berglauf, das bedeutete den Duathlon-Sieg am Großglockner für Susanne Mair. Foto: Sebastian Abel

Zweite auf dem Rad und Dritte beim Berglauf, das bedeutete den Duathlon-Sieg am Großglockner für Susanne Mair. Foto: Sebastian Abel

Susanne Mair holt sich Duathlon am Großglockner

Osttirolerin mit Rad und per pedes vorn dabei. Petro Mamu wieder unschlagbar.

Ist es steil, dann ist Susanne Mair nur schwer zu schlagen. Das bewies Osttirols Paradeläuferin einmal mehr am vergangenen Wochenende. Dort holte sich Mair einen Titel, der besondere Qualitäten sichtbar macht: sie siegte in der Duathlon-Wertung am Großglockner. Das ist die Kombination aus Glockner-Bikechallenge und Glocknerlauf. Auf dem Rad wurde sie hinter Spela Skrajnar Zweite, beim Berglauf hinter der Italienerin Antonella Confortola und der Kenianerin Purity Kajuju Gitonga Dritte.

Was umso bemerkenswerter ist, als Mair am Sonntag die 1.494 Höhenmeter auf 13,1 Kilometern in 1:32:43 Stunden hochtrabte, obwohl sie bereits am Vortag 17,2 Kilometer und 1.354 Höhenmeter auf dem Rad heruntergespult hatte – in 1:11:49. Mit insgesamt 2:44.32 ließ die Osttirolerin die Zweitplatzierte in der Kombi um fast 25 Minuten (!) hinter sich.

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Ihn holt aufwärts so schnell keiner ein – Petro Mamu ist auch heuer in Hochform, wie er beim Glocknerlauf bewies. Foto: Expa/Groder

Schnellster „Sprinter“ über die selektive Strecke von Heiligenblut bis zur Franz-Josefs-Höhe mit einer brutal steilen Schlusspassage war einmal mehr Petro Mamu. Der kleine Mann aus Eritrea ließ mit 1:10.25,8 am Glockner den Kenianern Kosgei, Njoroge und Kiptum nicht den Funken einer Chance und gab damit bereits seine Visitenkarte für den Dolomitenmann ab. Auch in Lienz war Mamu bereits mehrfach unbesiegbar.

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