Wieviel Solarpotenzial hat dein Haus? Die Antwort ist online.

Ab heute sieht man, wie stark die Sonne auf 3,5 Millionen Tiroler Dächer scheint.

Sie wurde mit EU-Fördergeld finanziert, von den Tiroler Landesstatistikern und heimischen Softwarefirmen umgesetzt und seit heute online: die interaktive Karte des Bundeslandes, die buchstäblich jedes Hausdach so zeigt, dass selbst der Laie sieht, ob es sich gut für die Nutzung von Sonnenenergie eignet. Von simplen Wärmekarten bis zu spezielleren Auswertungen (wie zum Beispiel Verschattungswerte) lässt sich alles per Mausklick und wirklich intuitiv für jedes Objekt abrufen. Wir haben zum Beispiel für das Dolomitenstadt-Redaktionsgebäude ein paar Werte aufgerufen. Hier die Screenshots:

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Projektleiter Manfred Riedl, Leiter von Landesstatistik und TIRIS, beschreibt die in dieser Form erstmals öffentlich zugängliche Simulation der Solarpotenziale so: „Der Benutzer kann durch Auswahl einer Gemeinde rasch auf sein Zielgebiet fokussieren. Dort kann weiter nach Adressen und Grundstücken gesucht und detaillierte Informationen zu den Eignungsflächen für Solarenergienutzung abgerufen werden. Die einzelnen Schritte der Anwendung führen weiter bis zur Berechnung der Werte der Solarstrahlung sowie der Sonnenscheindauer am gewählten Standort.“

Weiters werden Ansichten mit kartografischen Darstellungen von Solarpotenzialen wie der atmosphärisch korrigierten Solarstrahlung nach Jahreszeiten und der möglichen Sonnenscheindauer an bestimmten Tagen im Jahreslauf angeboten. Alle diese Werte für einen ausgewählten Standort werden auf Knopfdruck angezeigt.

Link zum Solarkataster Tirol

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