130 Jahre Galitzenklamm – das wird in Amlach gefeiert

Am 7. August steigt ab 11.00 im Wassererlebnispark das „Klammfestl“.

Seit 1886 ist die Galitzenklamm begehbar. In den vergangenen Jahren wurde sie schrittweise zu einem attraktiven Freizeit-, Kletter- und Wassererlebnispark ausgebaut. Zum 130 Jahre-Jubiläum wird am Sonntag, 7. August, ab 11.00 Uhr ein „Klammfestl“ gefeiert, mit Kinderprogramm, Führungen, kulinarischen Schmankerln und Musik. Um 12.00 Uhr werden Skulpturen von Michael Lang, Gerold Leitner und Harald Weiskopf präsentiert.

galitze-profer-partner
Die Galitzenklamm wurde bereits vor 130 Jahren begehbar gemacht. Das wird gefeiert. Foto: Profer & Partner
Ein Posting verfassen

Sie müssen angemeldet sein, um ein Posting zu verfassen.
Anmelden oder Registrieren

2 Postings bisher
F_Z

Lienz, 7. August 1885: In jüngster Zeit ist unsere an interessanten Ausflügen und Aussichtspunkten ohnehin reiche Gegend wieder um eine Sehenswürdigkeit vermehrt geworden, dadurch nämlich, dass eine solche zugänglich gemacht und so dem allgemeinen Besuche erschlossen wurde. Es ist dies die Galitzenbachklamm. Dort wo im Südwesten von Lienz der dominierende Gipfel der Lienzer Dolomiten, der Spitzkofel, seine wildzerrissenen Zacken in den blauen Äther reckt, öffnet sich an dem von Lerchen, Tannen und Buchen bekleideten Fuße der grauen Kalkfelsen ein gewaltiger Schrund, durch den der Galitzenbach seine grünen Wässer schleudert. Die Klamm beginnt mit gigantischen, senkrechten Felswänden, in wenigen Minuten erreicht man den zweifachen Wasserfall des Galitzenbaches, wie er oben aus der schmalen Rinne in die Tiefe stürzt, an einen Felsen anprallt und nun als Schirmfall die ganze Breite der Schlucht bestäubt. Weiter schluchteinwärts bieten sich andere Partien, wo die Wässer in verengtem Felsenspalte über chaotisch zerstreute Steine brausen, in grünen verführerischen Tümpeln ruhig kreiseln und ihre Wanderung zwischen neigenden Gebüschen fortsetzten. – Die Stadt Lienz besitzt in diesem Gebiete große schlagbare Waldungen und beabsichtigt, einen Fahrweg zur Ausbringung des Holzes im Bereiche der Klamm anzubringen. Zur leichteren Vermessung dieser Weganlage ließ die Stadt nun vorläufig einen Fußpfad, theils Steg, durch die Klamm anlegen, wodurch die Besichtigung derselben ermöglicht wurde.

F_Z

da hat sich aber wer im Datum geirrt ^^