Gedränge rund um das Großglockner-Gipfelkreuz. Der höchste Berg Österreichs als massentouristisches Bergspektakel?

Gedränge rund um das Großglockner-Gipfelkreuz. Der höchste Berg Österreichs als massentouristisches Bergspektakel?

Viel Gedränge und ein Unfall auf dem Großglockner

Knapp unter dem Gipfelkreuz wurde ein Verletzter vom Heli geborgen.

Stabiles Kaiserwetter mitten in der bergsteigerischen Hochsaison löste am Montag, 8. August einen Run auf Österreichs höchsten Gipfel aus. Eine Karawane von Menschen machte sich auf den Weg zum Gipfelsieg auf dem Großglockner. „Einen solchen Andrang hab‘ ich selten erlebt“, erzählt Peter Tembler, Wirt auf der legendären Adlersruhe, und schätzt, dass allein von seiner Hütte aus 250 Menschen den Gipfelsieg in Angriff nahmen. Mit unterschiedlichem Erfolg.

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Die Crew des Notarzthubschraubers nähert sich dem höchsten Gipfel des Landes. Fotos: Martin 4/Brunner Images

Für einen Alpinisten ging um 11:30 Uhr das Abenteuer Berg mit einem Absturz, aber dennoch glimpflich zu Ende. Knapp unterhalb des Stüdlgrats war er ausgerutscht, hatte sich den Unterschenkel verletzt und eine tiefe Schnittwunde zugezogen. Der Alpinist wurde vom Notarzthubschrauber Martin 4 mit einem 20-Meter-Tau 30 Meter unterhalb des Gipfels geborgen und in das BKH Lienz geflogen.

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