Wolfgang Hanser vom Hotel Holunderhof mit der holländischen Familie Lucius, in der zweiten Reihe Franz Wendlinger, Betriebsleiter der Lienzer Bergbahnen und Bergbahnen-Vorstand Klaus Hofstätter. Foto: Lienzer Bergbahnen

Wolfgang Hanser vom Hotel Holunderhof mit der holländischen Familie Lucius, in der zweiten Reihe Franz Wendlinger, Betriebsleiter der Lienzer Bergbahnen und Bergbahnen-Vorstand Klaus Hofstätter. Foto: Lienzer Bergbahnen

Eine halbe Million Fahrgäste auf dem „Osttirodler“

Der Alpine Coaster auf dem Lienzer Schlossberg ist seit Dezember 2010 in Betrieb.

Er hat 3,4 Millionen Euro gekostet, sollte das ganze Jahr über in Betrieb sein und mindestens 100.000 zahlende Fahrgäste jährlich transportieren, um sich „zu rechnen“. Der „Osttirodler“, wie die lokale Variante des drahtigen Alpine Coasters genannt wird, hat dieses Soll noch nicht ganz erreicht. Offiziell zählte man seit der Eröffnung im Dezember 2010 eine halbe Million Fahrten, also im Schnitt etwas weniger als 100.000 pro Jahr. Auch von Ganzjahresbetrieb ist nicht mehr die Rede, doch im Sommer boomt das Vergnügungsgerät.

Gestern, 22. August, wurde die zwölfjährige Anne Lucius aus Bloemendaal in den Niederlanden zur punktgenau 500.000 Besucherin ernannt und von Vorstand Klaus Hofstätter und Betriebsleiter Franz Wendlinger beim Ausstieg im Tal mit Geschenken überrascht, darunter ein Dirndl von „Krismer – natürlich Tracht“ und ein Wochenende inklusive Halbpension im Hotel Holunderhof. Hofstätter zeigt sich mit der diesjährigen Hochstein-Sommersaison zufrieden. Der Juli sei der frequenzstärkste seit der Eröffnung des Osttirodlers vor sechs Jahren. Der Osttirodler-Tagesrekord wurde am 17. August dieses Jahres mit 1.564 Fahrgästen erzielt.

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5 Postings bisher
Instinktivist vor 2 Jahren

Punkt 1: Ich glaube, dass auch die sogenannten Gratisfahrten mit den Weihnachtsmarken ja eigentlich nur für den Markerlpicker gratis sind (wenn man davon absieht, dass er für jedes Markerl €10.- investieren musste) und zwischen CityRing und Lienzer Bergbahnen doch etwas an Geld fließt... oder verschenkt der Pontiller etwa jedes Jahr ein Auto und der McDonalds den Cappuccino? Punkt 2: Mir ist irgendwie jetzt nicht ganz klar ob sich der Osttirodler rechnet oder nicht, denn eigentlich müssen bei Ganzjahresbetrieb ca 100000/Jahr fahren. Wenn der Osttirodler jetzt aber gar nicht das ganze Jahr fährt werden Lohn- und Betriebskosten gespart und man müsste weniger Menschen befördern um das Ziel zu erreichen. Punkt 3: Er is schiach!

Bessawissa vor 2 Jahren

An die "Kritisanten": Wie oft sind Sie schon mit den Schlitten vergnüglich zu Tal kutschiert? Noch nie? Dannn wäre es höchste Zeit einen kleinen finanziellen Beitrag für die Bergbahnen (die Allgemeinheit!) zu leisten.

Bessawissa vor 2 Jahren

Trotz aller Unkenrufe eine erfreuliche Entwicklung! Wann wird eigentlich das versprochne Hotel neben der Piste gebaut, weswegen die Schlitten-Station tiefergelegt werden musste, was wiederum enorme Mehrkosten bedeutete? Anscheinend dasselbe Spiel wie beim geplanten Bau eines Motel`s vor 50 Jahren. Als die Gehnehmigung für die unnotwendige Tankstelle v o r der Schipiste da war, waren alle diesbezüglichen Pläne auf Eis gelegt. Tankstelle u n d Pizzeria sind hier fehl am Platz! Ich fahre mehrmals im Jahr mit dem Coster. Zu Fuß zum Start und - ab geht die Post.

DimebagDarell vor 2 Jahren

80000 Freifahrten durch den Cityring?? Kann ich mir auch ab Dez. 2010 bis jetzt nie und nimmer vorstellen. Viele der Markensammler lösen den gekleben Sammelpass nicht mal ein. Also diese Zahl kann ich nicht nachvollziehen. Sind wir doch froh, dass der Osttirodler gut ausgelastet ist. Ich fahr selber immer wieder gerne!! Einziges Manko am Lienzer "Sportberg". Der ganze Zirkus endet im Sommer bei der Moosalm...

freekit78 vor 2 Jahren

Also interessant wäre jetzt zu wissen wieviel zahlende Kunden es wirklich waren...allein die gratisfahrten mit den Weihnachtsmarken schätzte ich auf 80 000