Wie gut wirtschaftet das Bezirkskrankenhaus Lienz?

Aufstellung des Landes weist 2,6 Millionen Minus aus. Andreas Köll und Helene Brunner relativieren.

Nicht immer werden Landtagsanfragen während der Sitzung beantwortet. Manchmal dauert es ein paar Wochen, bis auf dem Portal des Landes zur Anfrage auch eine Antwort nachzulesen ist. So geschehen mit einer Anfrage der Liste Fritz, die im Februar wissen wollte, was eigentlich aus den Plänen einer Tiroler Spitalsholding geworden sei? Interessant ist, dass die Fritz-Mandatare in der Anfrage ausdrücklich auch Osttirol erwähnen. Es gebe Gerüchte, dass an einer Änderung der Struktur im Lienzer BKH gearbeitet werde. Die Landesregierung und die Spitalsleitung dementieren das. Hier die Anfragebeantwortung zum Download!

Das Lienzer Bezirkskrankenhaus zählt zu den größten Betrieben des Bezirkes. Foto: Wolfgang C. Retter

Das Bezirkskrankenhaus Lienz wird in Eigenregie von einem Verband aller Osttiroler Gemeinden geführt, dem der Matreier Bürgermeister Andreas Köll als Obmann vorsteht. Er rückt vor allem jene Zahlen ins Lot, die am Ende der Anfragebeantwortung angeführt werden. In einer Auflistung der Betriebsergebnisse der Tiroler Krankenhäuser notiert Lienz nämlich mit einem Abgang von mehr als 2,6 Mio Euro im Jahr 2015.



Köll und die Verwalterin des Krankenhauses, Helene Brunner, verweisen darauf, dass dies das Betriebsergebnis nach dem Krankenanstaltengesetz (KAG) sei, noch ohne die Beiträge, die von den Gemeinden an das BKH überwiesen werden und ohne Erträge im außerordentlichen Haushalt des Krankenhauses. Wertet man diese Erträge ein, erwirtschaftetete das BKH nach Auskunft des Managements im Jahr 2015 ein Gesamtergebnis (ordentlicher und außerordentlicher Haushalt) von 162.511 Euro, also einen Überschuss.

Köll und Brunner verweisen vor allem darauf, dass die Personalkosten dramatisch gestiegen seien. So gab es seit 2013 zwei „Ärztepakete“, im Klartext Gehaltserhöhungen, „um als Arbeitgeber in der Peripherie attraktiv zu bleiben, angesichts der stark reduzierten Zahl an Jungmedizinern“, wie Helene Brunner betont. Das Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz (KAAZG) habe zudem eine Aufstockung des Ärzteteams erforderlich gemacht. Mit 1,6 Mio Euro jährlich beziffert Brunner die Mehrkosten für die MedizinerInnen. Ein Landeszuschuss von rund 300.000 Euro sei von dieser Summe bereits abgezogen.

BKH-Verwalterin Helene Brunner und Verbandsobmann Andreas Köll verweisen auf stark steigende Personalkosten und Ungleichheiten bei der Mittelverteilung des Landes an die Bezirkskrankenhäuser. Foto: Martin Lugger

Empfindlich teurer wurden aber auch die Vertragsbediensteten des Krankenhauses, weil der Europäische Gerichtshof im November 2015 die Stichtagsregelung für öffentlich Bedienstete kippte. Schulzeit wird seither wie Lehrzeit bewertet, wodurch MitarbeiterInnen von Gemeinden und Verbandseinrichtungen – zu denen auch das BKH zählt – automatisch in höhere Gehaltsstufen vorrücken. Das Krankenhaus hat mehr als 600 Bedienstete und muss satte 1,4 Millionen Euro an sie nachzahlen. Der laufende Mehraufwand durch die Vorrückung beträgt laut Brunner 700.000 Euro pro Jahr.

Andreas Köll wird zudem nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Landeszuschüsse zum Mehraufwand der Bezirksspitäler unterschiedlich hoch seien. Das BKH Lienz erhalte 50 Prozent Zuschuss, das Krankenhaus Schwaz dagegen 75 Prozent. Man verhandle mit dem Land über eine Anhebung. Köll: „Die Tendenz geht Richtung 75 Prozent, was das Betriebsergebnis noch weiter verbessern würde.“ Und eine tirolweite Holding? Gibt es dazu Pläne? Die Holdingpläne seien laut Köll vor allem deshalb vom Tisch, weil sich Kufstein und St. Johann kategorisch dagegen aussprächen: „Mit uns hat noch niemand über eine Holding gesprochen.“

Helene Brunner ortet auch strukturelle Änderungen: „Unsere Leistungen verlagern sich kontinuierlich vom stationären Bereich in den ambulanten, tagesklinischen Bereich“. Das entspreche dem Patientenwunsch nach neuen Behandlungsmöglichkeiten und den Forderungen der Gesundheitsreform, sei für die Erlösstruktur des BKH aber eine Herausforderung. Ambulant erbrachte Leistungen werden mit weniger sogenannten „LKF-Punkten“ bewertet als stationär erbrachte Leistungen. Diese LKF-Punkte sind Basis für die Leistungsverrechnung. Brunner: „Anpassungen in der Finanzierungsstruktur seitens der öffentlichen Hand, um dieser Leistungsverlagerung Rechnung zu tragen, werden zwar diskutiert und sind zu erwarten, sind aber in weiten Teilen des Leistungsspektrums noch nicht umgesetzt.“

Laut Köll sei auch das letzte Wort bei der Abrechnung der Interhospitalflüge noch nicht gesprochen, die ebenfalls das Betriebsergebnis des BKH-Lienz belasten. Kein anderes Krankenhaus in Tirol müsse dafür so viel aufwenden, weil Osttirol von den Spezialkliniken am weitesten entfernt liegt. Köll bemüht sich hier offenbar, die aufgeheizte Stimmung zu besänftigen. Man sei in „guten Gesprächen“ über eine Kostenübernahme von 75 Prozent durch das Land.

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20 Postings bisher
skeptiker vor 7 Monaten

Verstehe die Aufregung nicht, speziell warum Hr. Köll meint, Zahlen ins Lot rücken zu müssen. Ergebnis nach dem KAG ist halt so (ohne Beiträge der Gemeinde usw.). Dies gilt für alle BKHs und da sieht man ja, dass mit Ausnahme von St. Johann, alle mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben (Reutte hat zumindest einen positiven Trend). Dass das Ergebnis unter Berücksichtigung aller Erträge anders aussieht gilt wahrscheinlich auch für alle BKHs. Ebenfalls ist es ja kein Geheimnis, dass es in den Letzten Jahren Entscheidungen gegeben hat welche die BKHs zusätzlich belasten. Also auf zu Verhandlungen mit dem Land um hier einen besseren Ausgleich zu bekommen und nicht Energien mit Ergebnisrelativierung/-verschönerung ins Pressekonferenzen vergeuden. Oder mal nach ST. Johann fahren und analysieren was dort anders/besser läuft?

Das Beispiel Interhospitalflüge ist für mich ein gutes Beispiel wie man es nicht machen soll. Zuerst viel Geld für Gerichtverhandlungen vergeuden und erst dann mit dem Land ernsthaft über Beteiligung bei den Kosten verhandeln. Warum nicht in umgekehrter Reihenfolge?

    Stille vor 7 Monaten

    Das unnötige Theater mit den Flügen kostet daa Krankenhaus ohnehin schon viel zu viel. Und Lösung wurde keine gefunden.

    1plus1 vor 7 Monaten

    Laut Dr. Köll hat es überhaupt keine Pressekonferenz gegeben, sondern nur eine Anfrage von dolomitenstadt auf eine, bereits sehr „alte“ Landtagsanfragenbeantwortung der Liste Fritz durch den Gesundheitslandessrat Univ.-Prof. Dr. Tilg. Es gibt daher auch keinerlei Aufregung.

    Die Klagebeantwortung gegenüber dem ÖAMTC, der ja das BKH (zuerst) geklagt hat, wurde von allen 33 BürgermeisterInnen Osttirols einstimmig beschlossen und soll letztendlich verfassungsrechtlich zu Klärung der Frage führen, ob die Osttiroler Gemeinden auch Hubschrauberflüge für Patienten aus anderen Bundesländern, aus der EU und sogar außerhalb der EU zahlen müssen, für die sie im Falle bodengebundener Interhospitaltransporte nichts bezahlen müssen! Bis 2012 mussten nur Bund, Land und die Sozialversicherungsträger bezahlen, aber nie die Gemeinden...

    Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass der ÖAMTC keine Rechnung über 5.000 Euro eingeklagt hat, obwohl es zumindest eine solche gibt, und dass z.B. die Unternehmensgruppe Knaus die Osttiroler Gemeinden nicht geklagt hat...

    Es stimmt überhaupt nicht, dass noch nichts gezahlt worden ist und die Anwaltskosten sind bei diesen Beträgen, die Osttirol letztendlich zahlen müsste, absolut vernachlässigbar: Sehen wir einmal und warten wir ab, was verfassungsrechtlich herauskommt und wer dann wirklich zahlen muss! Warum sollten die Osttiroler Gemeinden jetzt plötzlich bis zu 300.000 Euro pro Jahr für Rettungstransporte zahlen, für die Gemeinden in anderen Bundesländern nichts bezahlen müssen? Was sagt das EU-Recht dazu?

      bergfex vor 7 Monaten

      Warum sollten die Osttiroler Gemeinden jetzt plötzlich bis zu 300.000 Euro pro Jahr für Rettungstransporte zahlen, für die Gemeinden in anderen Bundesländern nichts bezahlen müssen? ....... Was sagt das EU-Recht dazu?...

      Ich frage mich, warum es im kleinen Österreich 9 verschiedene Landesgesetze geben muss. Warum EU Recht? Da bräuchte ja nicht um einzelne Gesetze in Österreich geklagt werden, man könnte die übergehen und gleich zur EU plärren gehen.

Kurgan vor 7 Monaten

Laut Köll - so dem Text zu entnehmen - ist das letzte Wort zum Thema Interhospitalflüge noch nicht gesprochen, die ebenfalls das Betriebsergebnis des BKH-Lienz belasten. Da drängen sich mir zwei Fragen auf!

1. Wie können diese das Ergebnis belasten, wo die geforderte Summe noch nicht einmal bezahlt wurde bzw. auch die weiteren Kosten noch nicht überwiesen wurde?

2. Wie werden denn die Gerichts- und Anwaltskosten beglichen? Was ich so gehört habe, liegen die schon nach der ersten Insatz im höheren Bereich als die ausstehende Summe für die Interhospitalflüge.

Also wenn das sich bestätigen würde, dann müsste man sich hier schon mal fragen, warum dafür auch wieder die Allgemeinheit aufkommen muss?

Instinktivist vor 7 Monaten

Ich stelle mir mal folgende Frage: Brauchen wir das BKH Lienz? Ich meine mit brauchen nicht, ob wir es gerne hätten oder so, sondern wirklich den Bedarf! Antwort: Ja! So dann halten wir mal fest, dass das BKH (lt. 1plus1) keine Schulden hat. Das Ergebnis mit -2,6 Mio € (lt. Frau Brunner) durch das Krankenanstaltenfinazierungsgesetz kommt und die Gemeinden noch nichts gezahlt haben(lt. Herrn Köll). Macht unterm Strich ein Plus und wer glaubt, dass die Defizite der anderen Krankenanstalten in Österreich nicht von der öffentlichen Hand ausgeglichen werden müssen sollte jetzt mal schön langsam aus den Federn kommen. Ich verstehe allerdings die Grafik nicht, denn dort ist ein Plus in den Jahren (09 - 11) ausgewiesen und dann nur mehr rot. Bedeutet das nun, dass die Gemeinden für 2012 - 2015 noch nichts bezahlt haben, oder war da das Minus vorher noch größer oder war das vorher ein Plus ohne Zutun der Gemeinden oder wie jetzt???

karli8 vor 7 Monaten

Da scheinen sich alle wieder mal toll zu informieren. Sobald irgendwo Köll steht kommen wieder die alten Basher ans Tageslicht. Offensichtlich hat bis jetzt nur MelissaM wirklich gelesen was im Beitrag steht. Danke dafür, die restlichen Kommentare sind wie öfters klassisches gejammer.

Stille vor 7 Monaten

Wie lange wollen die anderen Bürgermeister da noch zuschauen. Köll führt einen Privatkrieg gegen das Land und zieht dadurch alle nach unten.

    Osttiroler.. vor 7 Monaten

    Da möchten wohl ein paar „Strategen“ vom Flugplatz und anderen Debakeln ablenken?

    Aber ein Krankenhaus ist kein Flugplatz und kein Hochstein und ein Köll ist auch kein Kuenz: Dieses künstlich aufgezogene „Scharmützel“ wird ihn daher nicht einmal peripher tangieren und im Unterschied zu Kuenz will er auch landespolitisch nichts mehr werden.

    Er führt auch keinen Privatkrieg gegen das Land, sondern hat - gemeinsam mit den anderen 32 BürgermeisterInnen Osttirols - in großer Geschlossenheit bei Landeshauptmann Günther Platter erreicht, dass dieser eine eigene Arbeitsgruppe mit dem Ziel einer landesweit einheitlichen Krankenhausfinanzierung in Tirol, aber auch gemeinsamer Angebotsplanung und letztendlich gesetzlichen Gehaltsstruktur, eingerichtet hat: Der Landeshauptmann war in den Verhandlungen als Finanzreferent sehr verständnisvoll und hat den Bezirksspitälern Reutte, St. Johann, Kufstein und Lienz schon jetzt 50% an Landesbeiträgen für, nicht von diesen ausgelöste Mehrkosten, v.a. im Ärztebereich und der Vorrückungsthematik, zugesagt.

    Jetzt gibt es weitere sachliche, ganz unaufgeregte Verhandlungen mit dem Ziel, die noch vorhandene „Schere“ zwischen den vorgenannten 4 Bezirksspitälern und allen anderen Tiroler Fondskrankenanstalten noch etwas mehr zu schließen.

    Schon bisher haben die 4 Obleute beim Land sehr viel erreicht: Ohne diese Initiative wäre z.B. der Betriebsabgang nach KAG des BKH Lienz bald in Höhe des BKH Reutte, welches ja zusätzlich noch 2,2 Millionen Euro an „Vorweganteilen“ aus dem Tiroler Gesundheitsfonds, aufgrund seiner besonders exponierten Lage bekommt. Hätte es diese geschickten Verhandlungen von Obmann Andreas Köll nicht gegeben, müssten alle Osttiroler Gemeinden jährlich noch viel mehr an gesetzlich verpflichtender Restumlage zahlen, z.B. alleine die Stadt Lienz bis zu 700.000 Euro. Das wissen alle Osttiroler BürgermeisterInnen ganz genau.

    Für „Privatkriege“ steht Obmann Andreas Köll nicht zur Verfügung, da müssen Sie in all Ihrer „Stille“ wohl jene Spezialisten ansprechen, die Ihnen wesentlich näher stehen dürften, als der Vorgenannte...

      Kurgan vor 7 Monaten

      Glaubst du was du schreibst?

      Stille vor 7 Monaten

      Wir wissen jetzt wenigstens was AK macht wenn er nicht versucht Schulden zu vertuschen, er postet ;-)

denkmoeglich vor 7 Monaten

Dr. Andreas Köll kann einem leidtun! Wie sollte er auf derartigem Niveau mit Ignoranten a la Sepele, symbolic, 0815 oder gar manchen Fritzen, im Jahre 2017(!) über ein längst positiv abgeschlossenes Jahresrechnungsergebnis 2015(!) diskutieren, die das Parameter einer Detailauswertung, „Betriebsergebnisse nach KAG“, also benchmarks nach dem Krankenanstaltengesetz, nicht von Überschüssen oder nicht gegebenen Verlusten in einer kameral vollständigen Jahresrechnung unterscheiden können?

Das hat er doch gar nicht notwendig! Natürlich sind auch die Gemeindeumlagen, so wie bei jedem anderen Gemeindeverband, Teil der Gesamteinnahmen auf Träger- oder Eigentümerseite, und damit des tatsächlichen Rechnungsergebnisses. Wird Zeit, dass das kamerale Rechnungswesen auch bei Gemeindeverbänden möglichst bald von den Bilanzierungsvorschriften einer 3-Komponentenrechnung abgelöst wird: Dann könnte man vielleicht ansatzweise versuchen, den vorgenannten „Experten“ zu erklären, dass der TGF=Tiroler Gesundheitsfonds, den Osttiroler Gemeinden als Eigentümern des BKH Lienz, nach wie vor rund 12,4 Millionen Euro (!) für bereits erbrachte Leistungen an in-und ausländischen (Gast-) Patienten schuldet.

Man könnte auch versuchen zu erklären, warum es eine höchst hinterfragenswerte Auslegung der VRV gibt, einen bestimmten Anteil an Einnahmen nach dem kameralen System ausbuchen zu müssen, obwohl die, diesen exakt zuordenbaren Leistungen an Patienten (Hotelkomponente, mediz. und pfleger. Versorgung, usw.) auf der Ausgabenseite eingebucht werden mussten... Nach neuen Bilanzierungsvorschriften wird das unstrittig sein!

Es steht aber zu befürchten, dass 0815 & Co auch da nur „Bahnhof“ verstehen und deshalb sollte man's wohl eher bleiben lassen...

    bergfex vor 7 Monaten

    Hast ja toll geschrieben, ist aber von 70 % nicht zu verstehen.

Sepele vor 7 Monaten

Super, wenn Köll mit der Rechnung fertig ist, gibt es einen satten Überschuss, wie in Matrei eben. Sonst verkauft er einfach den Hubschrauberlandeplatz und verbucht es als laufende Einnahme, wie in Matrei eben...

...symbolic... vor 7 Monaten

Ein Treppenwitz für sich, K. relativiert Schulden. Na da kennt er sich ja wohl am Besten aus! :-) Dieser Politiker kann sagen was er will, ich glaub ihm einfach nichts mehr. Denn warum sollte das Land das nicht auch alles wissen, was hier wieder mal alles ins Positive gedreht wird und dies berücksichtigen? Man sollte halt einfach selbst mal erkennen, wann die Zeit abgelaufen ist, denn irgendwann ist man einfach öffentlich ausgelutscht und unglaubwürdig...

    1plus1 vor 7 Monaten

    Was Sie glauben oder nicht glauben ist hier nicht relevant: Das BKH Lienz hat keine Schulden, also gibt's auch nichts zu relativieren. Können Sie eigentlich sinnerfassend lesen?

0815 vor 7 Monaten

Wenn man davon ausgeht,daß überall in Tirol gleich abgerechnet wird, hat das BKH Lienz den größten Verlust aller BKH's in Tirol. Also ganz weit weg von der oftmals aufgestellten Behauptung AK's das BKH Lienz wäre das einzige positiv bilanzierende Krankenhaus Österreichs.Freue mich schon auf den Kommentar von "Meiner Meinung"

    1plus1 vor 7 Monaten

    Habe von unserem Obmann nie gehört, dass das BKH Lienz das einzige positiv bilanzierende Krankenhaus Österreichs wäre. Das müssen Sie - in welchem Zustand auch immer - geträumt haben? Oder rauchen Sie zu viel? Das BKH Lienz ist noch immer das einzige schuldenfreie öffentliche Klinikum in Österreich.

freekit78 vor 7 Monaten

2,6 Millionen minus ? Gott sei dank gibs den köll. Der macht aus dem minus ein sattes plus.. Danke Politik !

    MelissaM vor 7 Monaten

    Nicht Andreas köll macht aus dem Minus ein sattes Plus (wenn ich es richtig verstanden habe), sondern die Beiträge der Osttiroler Gemeinden, die das Krankenhaus finanzieren. Die Argumente sind eigentlich einleuchtend, aber egal wie der Abgang zustande kommt, er belastet uns natürlich alle.