Jenny Klestil: „Glück kennt keine Behinderung“

Am 21. März, Welt-Downsyndrom-Tag, kommt die Wanderausstellung der Fotografin nach Lienz.

„Glück kennt keine Behinderung“ – so lautet der Titel einer Wanderausstellung der deutschen Fotografin Jenny Klestil. Mit dieser Ausstellung ist sie im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs. „Sie zeigt Fotos von Menschen mit Down Syndrom und ihren Familien – und deren unverstellte Lebensfreude und Glück“, so Pia Schlichenmaier vom Verband Hand in Hand, der die Fotoausstellung in der Liebburg organisiert. Das besondere daran: Im Anschluss an die Vernissage werden die Osttiroler Kinder mit Downsyndrom fotografiert – ihre Bilder werden dann in den nächsten Orten der Wanderausstellung gezeigt.

Die Fotos von Jenny Klestil sollen die Portraitierten vor allem als Menschen zeigen. Die Behinderung rückt in den Hintergrund.

Jenny Klestil fotografiert seit März 2015 ehrenamtlich und altersunabhängig Familien, die mit dem Downsyndrom leben. „Aus dieser kleinen Idee ist mittlerweile eine ganz große Welle geworden – über 200 Familien durfte ich schon begleiten, Freundschaften haben sich entwickelt, eine Ausstellung mit dem Titel „Glück kennt keine Behinderung“ wurde geboren und ein Ende ist nicht in Sicht!“, so die Fotografin.

„Menschen von klein bis groß mit einer Behinderung sollen genauso normal, bunt, lustig und glücklich wahrgenommen werden wie alle anderen auch.“

Mit der Ausstellung sollen möglichst vielen Familien Fotoshootings ermöglicht werden, in denen das Kind, der Bruder, die Schwester, die Familie vor allem als Menschen zu sehen sind, ohne dass die Behinderung in den Vordergrund tritt. „Wir wollen gemeinsam auf eine tolerante und bunte Gesellschaft aufmerksam machen, in denen Menschen von klein bis groß mit einer Behinderung genauso normal, bunt, lustig und glücklich wahrgenommen werden, wie alle anderen auch“, meint Jenny Klestil. Außerdem sollen durch die Ausstellung Ängste und Hürden abgebaut werden.

Die Vernissage in Lienz findet am 21. März um 15:00 Uhr in der Liebburg statt, wo die Ausstellung kostenlos bis 21. April zu sehen ist.

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