Millionengeschenk des Landes für „hochzeitswillige“ Gemeinden

Zusammenlegungen bringen Geld – Weitere Fördermaßnahmen gegen Abwanderung.

Viel Geld verspricht das Land Tirol jenen Gemeinden, die sich zu einer Zusammenlegung entschließen. Die Höhe der Summe hängt von der Größe der entstehenden Gesamtkommune ab. „Wenn die neue Gemeinde über 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat, erhält sie innerhalb von vier Jahren insgesamt 2,5 Millionen Euro. Bei einer Einwohnerzahl von bis zu 1.000 werden einer Gemeinde über diese Zeit insgesamt 850.000 Euro gewährt“, erläuterte der zuständige Landesrat Johannes Tratter nach der Regierungssitzung am 2. Mai.

Generell nimmt das Land die interkommunale Zusammenarbeit und die Förderung strukturschwacher, von Abwanderung bedrohter Gemeinden stärker in den Fokus. Für das Jahr 2017 liegen dafür sechs Millionen Euro bereit.

Wieviele Gemeinden im Lienzer Becken sind auf diesem Foto zu sehen? Das Luftbild von Airtime Austria zeigt gut, wie logisch manche Zusammenlegung wäre. Jetzt winkt dafür auch viel Geld. Dennoch sind Fusionen unwahrscheinlich.
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4 Postings bisher
bergfex vor 5 Monaten

......„Wenn die neue Gemeinde über 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner hat,......... Herr Trattner, haben sie schon Pläne wie das geht? Ich denke nicht. Meint das Land die Gemeinden mit Geld zu ködern, welches es vorher den Gemeinden abgeknöpft hat ??

....Bei einer Einwohnerzahl von bis zu 1.000 werden einer Gemeinde über diese Zeit insgesamt 850.000 Euro gewährt“,.....

Super, dann legen wir zum Beispiel Nikolsdorf und Lavant zusammen. Wo ist dann die gemeindestube, bzw. Bürgermeister, Ansprechpartner und sonstige Stellen?

Was der Mann (Trattner) nicht alles kann: .....!!!!zum Landesrat für Gemeindeangelegenheiten, Dorferneuerung, Baurecht, Raumordnung, Baulandumlegung, Öffentlichkeitsarbeit, Staatsbürgerschaftsangelegenheiten, Stiftungs- und Fondswesen, Gemeindeangelegenheiten, Arbeitsmarkt- und Arbeitnehmerförderung, Baurecht, Raumordnung, Wohnungs- und Siedlungswesen und Öffentlichkeitsarbeit, Presse- und Rundfunkangelegenheiten, Baurecht und baurechtliche Nebengesetze, örtliche Raumordnung, überörtliche Raumordnung, Baulandumlegung, Tiroler Bodenfonds, Stadt- und Ortsbildschutz, Statistik, Volkszählungswesen, Gemeindeangelegenheiten, Wirtschaftsaufsicht,Gemeindeabgaben, Wasserleitungsfonds, Dorferneuerung, Arbeitsmarkt- und Arbeitnehmerförderung, berufliche Erwachsenenbildung, Wohnungs- und Siedlungswesen, Wohnbauförderung, Mietzins- und Annuitätenbeihilfen, Aufsicht über gemeinnützige Bauträger, Landeskraftwagenverwaltung und Kriegsgräberfürsorge zuständig. Sorry, aber das musste sein.

    senf vor 5 Monaten

    lieber bergfex@: deine feststellung zu LR trattners aufgaben ist schlampig zusammengerfasst, du hast dich in deinem eifer leider mehrmals wiederhol (baurecht, raumordnung usw.). vielleicht war es sogar absicht, hm. . natürlich man kann immer das extreme aufzeigen, um applaus zu erhaschen. lavant und nikolsdorf ist vielleicht ein schlechtes beispiel. warum nicht gaimberg, thurn und oberlienz, oder nussdorf-debant und dölsach, oder lavant und tristach, oder leisach und amlach, oder st. johann und ainet, innervillgraten und ausservillgraten, heinfels und sillian? vielleicht auch lienz als großraum mit einigen talbodengemeinden? die erreichbarkeit scheint andererorts wie z .bsp. in matrei oder kals gar nicht das große problem zu sein. der bürger am gemeinderand muß dort ja auch 13 km fahren, um audienz bei den bürgermeistern zu bekommen. es funktioniert - weil man es dort so gewohnt ist!

hoerzuOT vor 5 Monaten

Ein Millionengeschenk sollte das Land besser den BürgerInnen machen, damit wohnen wieder leistbar wird. Oder: Entlastung der Klein - und Mittelbetriebe, damit Arbeit auch anständig entlohnt werden kann. Das Lohnniveau und die gegenüberstehenden Lebenskosten, stehen in keiner Relation.

Hot doc vor 5 Monaten

Gemeindezusammenlegung und zugleich Foerderung von von Abwanderung bedrohter Gemeinden widerspricht sich. Zusammenlegung bedeutet Einsparungen und Zentralisierung, Abbau von Arbeitsplaetzen und weitere Abwanderung. Woll Herr LR Tratter uns fuer bloed verkaufen. Es waere an der Zeit, dass das Land endlich etwas gegen die Abwanderung unternimmt d nicht nur redet. Wie waere es, wenn man endlich einmal Teile der Landesverwaltung von Innsbruck in die Bezirke verlagert ?

Warum muss alles immer in Innsbruck sein, siehe Rettungsleistelle. Das Gebaeude ist jetzt schon wieder renovierungsbeduerftig, geschweigen von den Millionen die beim Bau aus dem Fenster geschmissen wurden.

Lieber Herr Tratter handeln, statt nur Reden. Von unseren Vertretern im Landtag kann man sowieso nichts erwarten, ausser es geht um ihre eigenen Anliegen.